Kopfbild: Landwirtschaftliche Ackerflächen mit unterschiedlichen Kulturen

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Stand: 25. Juli 2016
Hochwasser 2016: Informationen für die Land- und Forstwirtschaft

Der Krumbach bei Hochwasser, wie er durch den mit Gabionen befestigten Durchfluss abfließt
Die Staatsregierung hat für die vom Hochwasser geschädigten Landwirte und Waldbesitzer ein umfangreiches Hilfspaket aufgelegt. Das Hilfsprogramm gilt für folgende Landkreise:
Rottal-Inn, Landshut, Dingolfing-Landau, Kelheim, Straubing-Bogen, Passau, Ansbach und Stadt Ansbach, Neustadt a.d.Aisch/Bad Windsheim, Weißenburg-Gunzenhausen, Weilheim-Schongau, Würzburg, Cham, Freyung-Grafenau und Regen.
Zusätzlich umfasst es die Gemeinden:
Allersdorf und Birnbach (Lkr. Regensburg), Künzing und Winzer (Lkr. Deggendorf), Chamerau, Zandt, Miltach und Blaibach (Lkr. Cham) sowie Stammham und Marktl (Lkr. Altötting) und
die Stadtteile Rottenbauer und Heidingsfeld (Stadt Würzburg) und die Stadtteile Frauenberg, Schönbrunn und Wolfsteinerau (Stadt Landshut).

Bericht aus der Kabinettssitzung vom 14. Juni 2016 Externer Link

Hilfsprogramm Unwetter/Hochwasser 2016

Das Hilfsprogramm 2016 dient dem teilweisen Ausgleich von Schäden, die durch das Unwetter mit Hochwasser im Mai/Juni 2016 in Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft verursacht wurden. Betroffene Landwirte und Waldbesitzer können das Hilfsprogramm beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten beantragen.
Die Antragsunterlagen stehen im Förderwegweiser zum Herunterladen bereit:

Hochwasserschäden im Wald

Für Wiederinstandsetzungs- und Reparaturmaßnahmen an forstlicher Infrastruktur bzw. Schadensersatz für geschädigte Waldbestände oder Kulturen können Waldbesitzer finanzielle Unterstützung erhalten. Bei der Antragstellung, der Planung, Vorbereitung und Durchführung der Maßnahmen unterstützen bei Bedarf die örtlich zuständigen Revierleiter der Bayerischen Forstverwaltung an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Der Förster vor Ort ist über den "Försterfinder" im Waldbesitzerportal aufzurufen.

Försterfinder im Waldbesitzerportal

Greening-Ausnahmen für geschädigte Landwirte

Die Unwetterschäden lassen in den besonders betroffenen Regionen Bayerns eine Beeinträchtigung der Futterversorgung befürchten. Um Engpässe zu vermeiden, gibt es für betroffene landwirtschaftliche Betriebe Ausnahmeregelungen beim Greening: Sie dürfen brach liegende Flächen oder Feldränder, die als Ökologische Vorrangflächen (ÖVF) beantragt wurden, beweiden lassen oder zur Futtergewinnung verwenden. Gleiches gilt für die sogenannten GLÖZ-Flächen (Flächen in gutem landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand). Zulässig ist auch eine Weitergabe des Futters im Rahmen der Nachbarschaftshilfe an Dritte. Wenn für die betreffenden Flächen zusätzlich Agrarumweltmaßnahmen beantragt wurden, muss die Futternutzung vorab mit dem zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) abgestimmt werden.

Generell und ohne weitere Abstimmung gilt die Regelung in den stark betroffenen Landkreisen Rottal-Inn, Ansbach, Cham, Freyung-Grafenau, Regen, Neustadt a.d.Aisch/Bad Windsheim, Weißenburg-Gunzenhausen, Landshut, Straubing-Bogen, Dingolfing-Landau, Kelheim, Passau, Weilheim-Schongau und Würzburg sowie in der Stadt Ansbach. Im Einzelfall können auch in anderen Landkreisen die zuständigen Ämter Ausnahmen genehmigen. Voraussetzung ist hier ein schriftlicher Antrag des Landwirts.

Hinweise zu Hochwasserschäden auf landwirtschaftlich genutzten Flächen

Die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) hat Empfehlungen für den richtigen Umgang mit verschmutzten Pflanzen und Futtermitteln sowie zur Rekultivierung von Grünland zusammengestellt.
Vor Beseitigung eines Schadens auf KULAP- und VNP-Flächen wenden Sie sich bitte an das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bzw. die Untere Naturschutzbehörde.

Hinweise zu Hochwasserschäden auf landwirtschaftlich genutzten Flächen (LfL) Externer Link

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