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Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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madeus/Fotolia.com

5. bis 7. September 2012
Über die eigenen Grenzen schauen

Während seiner dreitägigen Delegationsreise nach Wien setzte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner ein Zeichen für die bayerische Eiweißinitiative auf internationaler Ebene.

Auf dem Internationalen Donau-Soja-Symposium diskutierte Brunner mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über Chancen und Grenzen des Anbaus von heimischem, gentechnikfreiem Soja im Donauraum.

Internationales Donau-Soja-Symposium

Zusammen mit dem österreichischen Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner das 4. Internationale Donau-Soja-Symposium in Wien eröffnet. Insgesamt 200 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden der verschiedenen EU-Länder konnten sich in zwei Tagen zum aktuellen Stand des Sojaanbaus im Donauraum und über zukünftige Herausforderungen und Entwicklungen in Bezug auf eine europäische Eiweißstrategie informieren.

zur Pressemitteilung "Brunner wirbt in Wien für gentechnik-freien Sojaanbau"

Initiative Donau-Soja

Schlusspunkt der Tagung bildete die Unterzeichnung der Donau-Soja-Erklärung durch Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, die Landesräte Dr. Stephan Pernkopf (Agrarlandesrat Niederösterreich) und Andreas Liegenfeld (Agrarlandesrat Burgenland) sowie Matthias Krön (Obmann Verein Donau-Soja), Franz Windisch (Präsident der Landwirtschaftskammer Wien und Obmann des Wiener Bauernbundes) und Markus Schörpf (Obmann der ARGE Gentechnik-frei). Darin sprechen sich die Unterzeichner für eine europäische Eiweißstrategie und mehr Engagement und Forschung im Bereich des Sojaanbaus aus. In der ersten Jahreshälfte 2013 soll die Symposiumreihe in Bayern fortgesetzt werden.

Bayerns Vielfalt auf dem Gaumen spüren

Beim Bayerischen Abend mit wichtigen Handelspartnern im Palais Schönburg präsentierten 19 Firmen der Ernährungsbranche aus Bayern kulinarische Schmankerl und Spezialitäten. In seiner Begrüßungsansprache unterstrich Staatsminister Brunner die gute Zusammenarbeit zwischen Österreich und Bayern und die Bedeutung Österreichs als Absatzland für bayerische Produkte und Lebensmittel. Seit 2005 sind die Ausfuhren der bayerischen Ernährungswirtschaft in den Nachbarstaat um über 50 % gestiegen. Beide Länder verbinde nicht nur die ähnlichen strukturellen Voraussetzungen und Interessen in der Landwirtschaft, sondern auch die hohe Wertschätzung für Traditionen und regionale Spezialitäten, so Brunner.

Bilaterale Gespräche zur Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Wienreise war für Landwirtschaftsminister Brunner das bilaterale Gespräch mit seinem österreichischen Kollegen, Bundesminister Niki Berlakovich, zur Weiterentwicklung der europäischen Agrarpolitik nach 2013.

Der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und sein österreichischer Kollege Bundesminister Niki Berlakovich (links)Zoombild vorhanden

Foto bmlfuw/HBF

Brunner und Berlakovich fordern deutliche Nachbesserungen an den bisherigen Reformplänen Brüssels. Die Minister wollen sich dafür einsetzen, dass die Neubabgrenzung der benachteiligten Gebiete aus dem Brüsseler Verhandlungspaket herausgenommen wird. Zudem sind sich beide einig, dass bei den Greening-Vorgaben auch der Anbau von Leguminosen und ökologisch wertvolle nachwachsende Rohstoffe anzuerkennen sind. Damit könne die EU-weite Eigenversorgung mit gentechnikfreien Eiweißfuttermitteln vorangebracht werden.

zur Pressemitteilung "EU-Agrarreform: Bayern und Österreich Hand in Hand"

Gespräche zu Erneuerbaren Energien und Biokraftstoffen

Die Energiewende in Deutschland ist eine der zentralen politischen Fragen. Die Land- und Forstwirtschaft kann hier eine wichtige Rolle einnehmen, um das Projekt zum Erfolg zu führen und die Wertschöpfung im ländlichen Raum zu halten. Erneuerbare Energien spielen in Österreich wie in Bayern eine bedeutende Rolle.

Staatsminister Helmut Brunner tauschte sich mit Josef Plank, dem Präsidenten des Bundesverbandes für Erneuerbare Energien Österreich, mit Johann Marihart, dem Vorstandsvorsitzenden von AGRANA, mit Dr. Stephan Pernkopf, Landesrat von Niederösterreich sowie mit Dr. Heinz Kopetz, dem Vorsitzenden des Weltbiomasseverbandes zu Chancen und Grenzen der Biomasse im Rahmen der Energiewende aus. Ferner diskutierte der Minister über die Zukunft biogener Kraftstoffe sowie die Umsetzung der Energiewende in Österreich.

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