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Oktober 2017 - Zuckerrübenbetrieb Koller

Der Kalender "Der Bayerische Weg in der Praxis" zeigt landwirtschaftliche Betriebe mit verschiedenen Unternehmensschwerpunkten, Bewirtschaftungsformen, Produktionsausrichtungen und Einkommenskombinationen. Diese Betriebe hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner besichtigt, um sich vor Ort ein Bild zu machen, wie seine aktive Politik in ganz Bayern in der Praxis erfolgreich umgesetzt wird. Die Betriebe können auch Vorbild und Anreiz für andere Landwirte sein. Denn ohne Land- und Forstwirtschaft wird es auch in Zukunft keinen starken ländlichen Raum geben.

Rübenerntemaschine auf Rübenfeld.

Der Ackerbau ist eine der tragenden Säulen der bayerischen Landwirtschaft. Getreide, Mais, Kartoffeln oder Zuckerrüben sind begehrte Marktfrüchte. Ab dem Jahr 2017 wird die Marktordnung für Zuckerrüben in der Europäischen Union wegfallen. Das wird auf dem Zuckermarkt zu einer höheren Preisvolatilität und einem schärferen Wettbewerb führen. Welche Auswirkungen wird dies auf die Erzeuger, die Vermarktung, die Arbeitsablaufe und die regionale Wertschöpfung haben?

Der Familienbetrieb Koller setzt auf die Vielfalt der Marktfruchte und versucht, über Vorverträge gute Verkaufserlöse zu erzielen. Die restlichen Mengen seiner Ernte verkauft er nur bei guten Preisen. Weiteres Einkommen erzielt der Betrieb durch die Herstellung von Edelbränden, die Direktvermarktung im Hofladen, die Stromerzeugung aus Photovoltaik, die Hallenvermietung sowie durch die Herstellung und den Vertrieb von Frontgewichten für Schlepper. Als unternehmerischer Landwirt uberprüft und optimiert Herr Koller ständig seine Arbeitsablaufe. Auf dem Marktfruchtbetrieb ist der Einsatz eines satellitengestützten, automatischen Lenksystems (RTK-Technologie) auf dem Feld inzwischen Standard. Bodenschonende und nachhaltige Wirtschaftsweisen haben bei allen Arbeitsschritten oberste Priorität, um den wichtigsten Produktionsfaktor "Boden" im bestmöglichen Zustand zu erhalten.

Der Betrieb Koller nutzt die Bildungs- und Beratungsangebote sowie die Förderprogramme der Bayerischen Landwirtschaftsverwaltung für seine betriebliche Weiterentwicklung. So kommen die Talente und das unternehmerische Geschick der Betriebsleiterfamilie optimal zur Geltung. Flexibilität, Innovationen und der offene Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sind weitere Stärken des multifunktionalen Ackerbaubetriebs. Die Verantwortung gegenüber Natur und Gesellschaft sowie der neugierige Blick über den Gartenzaun, sind der richtige Kompass für einen erfolgreichen Weg in die Zukunft.

Der Bayerische Weg in der Praxis