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Förderung
Förderwegweiser

Der Förderwegweiser liefert einen Überblick sowie ausführliche Informationen für die Praxis zu allen Förderprogrammen und Ausgleichszahlungen in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft.

Die Breite des Angebots verdeutlicht, dass die Staatsregierung bestrebt ist, unterschiedlichen regionalen und betrieblichen Gegebenheiten Rechnung zu tragen und auf eine höchstmögliche Effizienz hinzuwirken.

Aktuell

Bayerisches Kabinett hat Hilfen für dürregeschädigte Landwirte beschlossen

Ausgetrockneter, rissiger Boden mit einer Getreidepflanze
Die Staatsregierung will den von Trockenheit und Hitze besonders betroffenen Landwirten rasch finanziell unter die Arme greifen und hat eine Soforthilfe beschlossen. Wegen der Ernteausfälle auf vielen Bauernhöfen wird bereits das Futter für die Tiere knapp. Aus diesem Grund hat das Kabinett finanzielle Hilfen für den notwendigen Zukauf von Futtermitteln beschlossen. "Überall dort, wo erhebliche Ertragseinbußen zu erwarten sind, wollen wir die Mehrkosten für Grundfutter zur Hälfte maximal bis zu 50.000 Euro pro Betrieb ausgleichen", so Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Die näheren Details zur Umsetzung werden derzeit im Ministerium erarbeitet und so rasch wie möglich bekanntgegeben.

Bericht aus der Kabinettssitzung vom 08.08.2018 Externer Link

Voraussichtliche Rahmenbedingungen

  • Um die Futterbeihilfe möglichst rasch und unbürokratisch auszahlen zu können, haben wir pauschal Gebiete festgelegt, in denen im Futterbau ein Ertragsrückgang von mindestens 30 % zu erwarten ist. Das sind derzeit von Norden her alle Landkreise bis einschließlich der Landkreise Dillingen an der Donau, Donau-Ries, Neuburg-Schrobenhausen, Pfaffenhofen an der Ilm, Freising, Erding, Mühldorf am Inn und Altötting. In diesen Gebieten werden generell sämtliche Futterbaubetriebe als förderfähig anerkannt.
  • Auch in südlicher gelegenen Landkreisen kann die Futterbeihilfe beantragt werden, wenn ein Ertragsrückgang von mindestens 30 % im Einzelbetrieb nachgewiesen wird.
  • Der Zuschuss beträgt 50 % des (durch Rechnungen und Zahlungsnachweis belegten) Zukaufs von Grundfutter. Er wird für maximal die Hälfte des betrieblichen Grundfutterbedarfs eines Normaljahres gezahlt. Die Rechnungen werden ab 1. August anerkannt. Der Zuwendungshöchstbetrag liegt bei 50 000 Euro pro Betrieb. Für alle Antragsteller gilt ein Selbstbehalt von 500 Euro.
  • Die Antragstellung ist als Online-Verfahren geplant und soll noch im August starten.

Allgemeine Informationen

Übersicht Förderprogramme

Die Informationen zu den einzelnen Förderprogrammen und die Möglichkeit, Merkblätter und Formulare abzurufen, können im Einzelfall das Beratungsgespräch nicht ersetzen.

Europäische Innovationspartnerschaft – EIP-Agri

EIP-Agri ist ein neues Programm der EU, um den Informations- und Wissenstransfer zwischen Praxis und Wissenschaft zu stärken.

Europäische Innovationspartnerschaft (EIP-Agri)

Wald und Forstwirtschaft

Bayerische Forstverwaltung (Waldbesitzer-Portal)

Aus- und Weiterbildung, Beratung

Das Staatsministerium hält für Bildungsinteressenten in den Agrarberufen und der Hauswirtschaft ein umfassendes Bildungssystem vor. Dieses reicht von der beruflichen Aus- und Fortbildung über ein breit gefächertes Fachschulwesen bis zum systematisierten Qualifizierungskonzept zur Weiterbildung.

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