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Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Berufsausbildung
Brenner / Brennerin

Ein Beruf für junge Menschen mit Interesse an der Verarbeitung von landwirtschaftlichen Rohstoffen wie Getreide, Kartoffeln oder Obst zu Rohalkohol.

Arbeitsbereiche und Inhalt der Ausbildung

Brenner arbeiten zum Beispiel in

  • Genossenschaftsbrennereien
  • Gutsbrennereien

In der Ausbildung erwerben Sie Wissen und Fertigkeiten in der Verarbeitung von stärke- und zuckerhaltigen Rohstoffen in der Brennerei von der Annahme der Rohstoffe bis zur Gewinnung des Alkohols. Dabei geht es um:

  • Bedienen und Warten der Brennereieinrichtungen
  • Annehmen, Kontrollieren und Lagern der Rohstoffe
  • Aufbereiten und Aufschließen der Rohstoffe, Maischen und Hefeführen
  • Herstellen und Verarbeiten von Verzuckerungsstoffen
  • Vergären der Maischen und Destillieren des Rohbrandes etc.
  • Verwerten der Schlempe
Seit 2010 werden auch Qualifizierungslehrgänge für Edelbranntweinerzeuger durchgeführt. Nach mindestens 4-jähriger Brenntätigkeit können Sie die Berufsabschlussprüfung zum Brenner/zur Brennerin ablegen. Die Lehrgänge finden in Veitshöchheim und Deutenkofen bei Landshut statt.

Ablauf der Ausbildung

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. In Bayern verbringen Sie diese Zeit in Ihrem Ausbildungsbetrieb und besuchen blockweise die Berufsschule.

Gründe für eine Lehrzeitverkürzung können sein:
- bereits vorhandener Berufsabschluss (je nach Prüfungsergebnis)
- Fachabitur oder allgemeines Abitur als schulische Vorbildung

Ausbildungsbetrieb, Ausbildungsvertrag

Zu Beginn der Ausbildung schließen Sie mit dem Ausbildungsbetrieb einen Ausbildungsvertrag ab. Dieser Vertrag ist am zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg zur Eintragung in das Verzeichnis vorzulegen.

Adressen von anerkannten Ausbildungsbetrieben finden Sie in der Ausbildungsbetriebedatenbank. Dort können Sie regional oder bayernweit suchen.

Prüfungen

Nach der Hälfte der Ausbildungszeit findet zur Überprüfung des Leistungsstandes eine Zwischenprüfung statt. Die Berufsausbildung endet mit der Abschlussprüfung zum Brenner/zur Brennerin. Hier werden die erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse praktisch, schriftlich und mündlich durch den Prüfungsausschuss geprüft.
Seit 2010 werden auch Qualifizierungslehrgänge für Edelbranntweinerzeuger durchgeführt. Nach mindestens 4-jähriger Brenntätigkeit können Sie die Berufsabschlussprüfung zum Brenner/zur Brennerin ablegen. Die Lehrgänge finden in Veitshöchheim und Deutenkofen bei Landshut statt.

Fortbildung

Nach Abschluss der Berufsausbildung steht Ihnen als Weiterbildungsmöglichkeit offen:
Landwirtschaftlicher Brennmeister / Landwirtschaftliche Brennmeisterin:
Die Meisterprüfung wird in der Regel im 2-jährigen Turnus für den süddeutschen Raum vom Regierungspräsidium Freiburg angeboten und durchgeführt.