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Sendereihe "Nachhaltige Haushaltstipps"
Winterkleidung mottensicher verstauen

Ein Befall mit Kleidermotten kommt relativ häufig vor.
Die Motte selbst ist ein lichtscheuer Schmetterling, der während der Dämmerung aktiv wird. Sie versucht sich zu verstecken, wenn sie gestört wird. Der eigentliche Schädling sind die Mottenlarven. Sie ernähren sich vom Eiweiß Keratin, das zum Beispiel in Wolle vorkommt. Die Motten "fliegen auf" Kleidungsstücke aus Wolle wie Angora, Kaschmir oder Schafswolle. Baumwoll- und Polyesterfasern werden nicht befallen. Bei Mischgeweben wird nur der Wollanteil zerstört.

Einen Befall mit Kleidermotten erkennen Sie an Fraßlöchern in Textilien. Sie sind klein und unregelmäßig über das gesamte Textilstück verteilt.
Bei starkem Befall kommt es zu seidigen Gespinströhren, die in das Gewebe gesponnen sind, und in denen sich die Raupen aufhalten.

Mottenbefall – Vorbeugung

  • Motten mögen keine Unruhe. Räumen Sie Ihren Schrank öfter um! Sortieren Sie zum Beispiel die Winterkollektion aus und die Sommerkollektion ein.
  • Waschen Sie Ihre Kleidungsstücke aus Wolle, die Sie im Sommer nicht tragen, bevor Sie diese für den Winter verstauen!
  • Lagern Sie Ihre Kleider gut verpackt, zum Beispiel in Kleidersäcken!
  • Bringen Sie Fliegennetze an Fenstern und Balkonen an. So verhindern Sie den Zuflug von Motten!
  • Klopfen Sie Kleidung oder Decken in der Frühlingssonne aus und lassen Sie mehrere Stunden in der Sonne lüften!
  • Hängen Sie Naturprodukte mit ätherischen Ölen in den Schrank! Abschreckende Wirkung haben zum Beispiel Lavendel, Nelken, Zedernholz oder Walnussblätter.
    Die Blätter können Sie in Nylonstrümpfe geben und in den Schrank hängen. Wichtig ist, dass Sie die Duftsäckchen oder Holzstücke regelmäßig erneuern, bevor der Duft gänzlich verfliegt.
    Wenn Sie Zedernholzstücke regelmäßig mit Schmirgelpapier anrauen, duften sie länger.