Oberpfälzer Landschaft mit Rapsfeld im Vordergrund und dem Klosterdorf Speinshart im Hintergrund.

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Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Beispielgebende Projekte
Voneinander lernen und daraus eigene Projektideen entwickeln

Gewinnen Sie aus erfolgreichen Projektbeispielen neue Ideen, um daraus innovative eigene Projekte zur Stärkung des ländlichen Raumes in Oberpfalz zu entwickeln. Unser Amt bietet Ihnen dazu beispielgebende Projekte, die ausgezeichnet wurden oder Ihnen unsere Möglichkeiten zur nachhaltigen Entwicklung der oberpfälzischen Regionen, Dörfer und Landschaften aufzeigen. Alle vorgestellten Projekte haben gemeinsam, dass Sie die von Bürgerinnen und Bürgern sowie den Kommunen erarbeiteten Ziele wiedergeben. Eine erfolgreiche Umsetzung war vielfach erst mit den Möglichkeiten des Bodenmanagements möglich.

Intergrierte Ländliche Entwicklung Steinwald-Allianz
Gemeinsam mehr erreichen - 16 Kommunen arbeiten für neue Ideen und anstehende Herausforderungen zusammen

Fragmente der Burgruine Weißenstein. Gut erkennbar ist noch der Aussichtsturm.

Auslöser für die interkommunale Zusammenarbeit war das Pilotprojekt „Grenzenlos Radeln im Landkreis Tirschenreuth“ des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums im Jahr 2002. Die beteiligten Kommunen haben erkannt, dass gemeinsames Handeln jeden Einzelnen stärkt. Die Entwicklung der Steinwald-Gemeinden wurde seit dem Mittelalter von der Lage als Grenzregion zu Böhmen bzw. dem heutigen Tschechien geprägt. Mit der EU-Osterweiterung im Jahr 2004 eröffneten sich faszinierende Aspekte für diese Region in der Mitte Europas. 

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Dorferneuerung Plankstetten
Denkmalgeschütztes Kleinbauernhaus bleibt als einmaliges Zeugnis der regionalen Hauslandschaft erhalten

Wohnstallhaus mit Erd- und Dachgeschoss zeichnet sich heute durch verputzten Teil und mit Holz verkleideten ehemaligen Stallteil ab, dessen Fenster Schiebeläden haben.

Die Instandsetzung und Wiederbelebung des ehemaligen Oberpfälzer Kleinbauernhauses aus dem Jahre 1730 ist ein bedeutender Beitrag für den Fortbestand eines mittlerweile selten gewordenen Haustyps der regionalen Hauslandschaft. Dem außerordentlich hohen Engagement der Eigentümer ist es zu verdanken, dass das denkmalgeschützte Gebäude trotz des sehr schlechten baulichen Zustandes als prägendes Gebäude am Ortsrand langfristig gesichert werden konnte.  

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Dorferneuerung Waldthurn
Gesundheits- und Pflegezentrum Waldthurn - auch im Alter in der Dorfmitte leben

Ein Straßenzug mit fünf zweigeschossigen Gebäuden. Das erste hat Schleppgauben, das vierte steht giebelständig zur Straße.

Der demographische Wandel mit mehr alten Menschen, Bevölkerungsrückgang, veränderten Familienstrukturen und fehlenden Einrichtungen hat oftmals zur Folge, dass ältere und pflegebedürftige Menschen nicht zu Hause bleiben können. Mit diesen Herausforderungen kämpfen viele Gemeinden im ländlichen Raum, auch Markt Waldthurn. Dies wollten die Verantwortlichen in der Gemeinde nicht einfach hinnehmen – sie packten die Probleme an und sind neue Wege gegangen. Jetzt belebt das neue Gesundheits- und Pflegezentrum die Ortsmitte Waldthurns. 

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Dorferneuerung Eglasmühle
Sicherung der alten Jurahauslandschaft durch Neubelebung eines denkmalgeschützten Wohnstallhauses

Großer Baukörper mit flachem, kalkplattengedecktem Dach. Die Sprossenfenster der zwei Vollgeschosse haben grüne Fensterläden.

Die Sanierung und Wiederbelebung des denkmalgeschützten ehemaligen Wohnstallhauses aus dem späten 18. Jahrhundert ist ein sehr bedeutender Beitrag zur Sicherung und für den Fortbestand einer regional prägendenden Hauslandschaft. Mit der umfassenden Sanierung hat der Bauherr ein vom Verfall bedrohtes Gebäude einer zeitgemäßen Wohnnutzung zugeführt und an ortsbildprägender Stelle langfristig gesichert. 

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Dorferneuerung Walpersreuth
Neue Wohnkultur in einem das Dorf und die Landschaft prägenden denkmalgeschützten Vierseithof

Saniertes ehemaliges Wohnstallhaus am Rande des Weilers in exponierter freier Lage am Waldrand.

Der denkmalgeschützte Vierseithof ist einer der wenigen seiner Art im Landkreis, die in ihrer ursprünglichen Form erhalten sind. Mit dem Erwerb des nach langem Leerstand völlig maroden Anwesens und seiner qualitätvollen Sanierung haben die Bauherren einen wesentlichen Beitrag geleistet, ein kulturhistorisch einzigartiges Anwesen langfristig zu erhalten. Die neu geschaffene Wohnkultur auf höchstem Niveau beweist überzeugend die Vereinbarkeit von Tradition und Moderne. 

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Dorferneuerung Atzmannsricht
Neuer Raum für Aktivitäten der Dorfgemeinschaft durch Umnutzung eines ehemaligen Stallgebäudes

Dorfgemeinschaftshaus mit massivem, weiß gestrichenen EG und bretterverschaltem Dachgeschoss

Vor über 100 Jahren wurde das Gebäude als Stall und Teil einer Hofstelle errichtet - nun hat es als Gemeinschaftshaus zentrale Bedeutung für die 145 Einwohner des Dorfes. Die neue Gemeinschaftsstätte hat die Gemeinde von dem Eigentümer des landwirtschaftlichen Anwesens für 30 Jahre gepachtet. Nach der gelungenen Sanierung und Umnutzung kann hier nun der gegründete Verein „Dorfgemeinschaft Atzmannsricht e.V“ das Gemeinschaftsleben des Dorfes pflegen. 

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Integrierte Ländliche Entwicklung Obere Vils-Ehenbach
Gemeinsam stärker sein - neun Gemeinden fördern die Energiewende und bauen Brücken zwischen Generationen

Auftraggeberin und eine Jugendliche der Taschengeldbörse bei Gartenarbeiten

Auslöser für den Entschluss, die Entwicklung der Region gemeinsam voranzutreiben, waren der Strukturwandel in der Landwirtschaft, der Verlust von Arbeitsplätzen durch die Stilllegung der Maxhütte, die Randlage am Truppenübungsplatz Grafenwöhr und ungünstige Verkehrsanbindungen an überregionale Wirtschaftsräume. Zehn Teilnehmergemeinschaften der Flurneuordnung gründeten dazu überörtliche Arbeitskreise, aus denen die Integrierte Ländliche Entwicklung entstand. 

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Dorferneuerung Gleiritsch
Eine kleine Gemeinde erfüllt sich den Wunsch nach einem Dorfladen zur Nahversorgung und Treffpunkt für Jung und Alt

Die vier Verkäuferinnen und der seitens der Gemeinde zuständige Bearbeiter vor der Verkaufstheke des Ladens.

Ursprünglich verfolgte die Gemeinde Gleiritsch mit dem Antrag auf Dorferneuerung nur das Ziel, den Dorfplatz neu zu gestalten und die Ortsstraßen auszubauen. Aber schon beim ersten vorbereitenden Dorfrundgang wurde klar: die Bürger wollen wieder einen Laden im Ort haben. Das letzte Lebensmittelgeschäft hatte 2001 geschlossen. Gemeinde und Bürger nutzten die Chance der Dorferneuerung und bewiesen bei der Realisierung des im Herbst 2012 eröffneten Dorfladens großes Engagement. Der Laden ist aber mehr als eine Einkaufsmöglichkeit. 

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Flurneuordnung in Amberg und Kümmersbruck
Gemeindeübergreifender Hochwasserschutz am Krumbach hat seine erste Bewährungsprobe bestanden

Angestautes Wasser fließt aus einer Wasserrückhaltung (Bodenwelle) kontrolliert durch einen mit Gabionen befestigten Auslass.

Das Augusthochwasser 2002 verursachte in Raigering und Kümmersbruck große Schäden. Dies war für vier benachbarte Kommunen entlang des Krumbachs Anlass in einer Integrierten Ländlichen Entwicklung zum Hochwasserschutz und zur Gewässerentwicklung zu kooperieren. Jetzt besteht ein gemeindeübergreifendes Konzept für ein 100-jährliches Hochwasser. In der Flurneuordnung wurde die Hauptmaßnahme mit vier Bodenwellen zur Rückhaltung von 180000 m³ Wasser bereits umgesetzt. Beim 20-jährlichen Hochwasser im Juni 2013 funktionierte alles wie geplant. 

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Dorferneuerung Kollersried
Gemeinsam sind wir stark – engagierte Bürger eines kleinen Dorfes erarbeiten ihre Visionen und setzen sie um

Dorfplatzsituation: Junge Frauen und Männer führen auf Podium einen Tanz auf. Im Hintergrund steht Kirche.

Der Strukturwandel in der Landwirtschaft und der demografische Wandel mit all seinen Auswirkungen waren auch in Kollersried, einem vitalen Ort mit knapp 200 Einwohnern, deutlich zu erkennen. Um die Probleme im Ort und in der Flurlage anzupacken, wurde im Jahr 2000 die Flurneuordnung und Dorferneuerung Kollersried angeordnet. Die Kollersrieder waren von Anfang an sehr engagiert, kreativ und innovativ. Gemeinsam wurden Visionen erarbeitet und umgesetzt nach dem Motto "Wir sind Kollersrieder und gemeinsam sind wir stark". 

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Dorferneuerung und Flurneuordnung Fuhrn
Flurneuordnung mit Weitblick – so brachten die Fuhrner die Umgehungsstraße weit schneller auf den Weg als alle dachten

S-förmiger Teil der Umgehungsstraße mit Abzweig

Mit Beginn der Flurneuordnung initiierten die Fuhrner eine Flurwerkstatt, um dem großen Interesse der 126 Dorfbewohner an der Neugestaltung ihrer Heimat gerecht zu werden. Sensibilisiert durch zahlreiche Flurbegehungen und Exkursionen wurde weitblickend klar, dass eine sinnvolle Flurneuordnung das ferne und trotzdem dringende Thema Umgehungsstraße nicht aussparen kann. Alle Bürger zogen an einem Strang. Fazit: Das hervorragende Bürgerengagement ersetzte ein Unternehmensverfahren und Bodenmanagement vereinte private und öffentliche Interessen. 

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Dorferneuerung Engelsberg
Autark und ressourcenschonend heizen – so macht sich ein Dorf durch Hackschnitzel von Öl unabhängig

Luftbild des Straßendorfes Engelsberg

27 Anwesen, 27 Vollerwerbsbetriebe – das war Engelsberg 1985. Heute: 27 Anwesen, 3 Vollerwerbsbetriebe, 10 Nebenerwerbsbetriebe. Trotz dieses Rückganges der landwirtschaftlichen Betriebe sind die Engelsberger Waldbauern geblieben und weiterhin fasziniert vom Rohstoff Holz. Zusammen realisierten alle 27 Waldbauern ein Projekt, das eine eigenständige Wärmeversorgung ermöglicht und die nachhaltige Waldbewirtschaftung sichert: das gemeinschaftlich gebaute und genossenschaftlich betriebene Hackschnitzelheizwerk für das 110-Einwohnerdorf Engelsberg. 

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