Oberpfälzer Landschaft mit Rapsfeld im Vordergrund und dem Klosterdorf Speinshart im Hintergrund.

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Presseinformationen Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz
Flurneuordnung und Dorferneuerung Denglarn eingeleitet

(27. Juni 2019) Schwarzhofen - Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz stellt ca. 2 Mio. Euro Fördermittel bereit

Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat das Flurneuordnungs- und Dorferneuerungsverfahren Denglarn mit einer Fläche von 191 Hektar angeordnet. Für die geplanten Investitionen werden ca. 2 Mio. € Fördermittel in Aussicht gestellt. Das Vorhaben dient auch der Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts Schwarzach-Regen. In der Flurneuordnung werden die landwirtschaftlichen Produktionsbedingungen verbessert, indem u.a. der zersplitterte Grundbesitz der Eigentümer zusammengelegt und die Erschließung verbessert wird. Gezielte Maßnahmen sollen der Erosion vorbeugen. Alle Vorhaben werden umwelt- und landschaftsverträglich umgesetzt.

In der Dorferneuerung wird das Ortsbild von Denglarn verbessert, indem der Kapellenvorplatz umgestaltet und mit neuen Pflanzungen und Sitzbänken aufgewertet wird. Für die Kinder im Ort wird ein neuer Spielplatz errichtet. Die Straßenräume werden dorfgemäß gestaltet. Die historisch bedeutenden Marterl werden saniert. Behördenleiter Thomas Gollwitzer lobt das bisherige Engagement der Denglarner: „In der Flurwerkstatt haben Landwirte und Grundstückseigentümer intensiv an dem Vorkonzept für die Neugestaltung des Verfahrensgebietes gearbeitet. Im Rahmen zahlreicher Ortstermine und Arbeitskreissitzungen haben sie die Maßnahmen in Dorf- und Flurentwickelt. Darüber hinaus holten sie sich bei einer Exkursion in die benachbarte Flurneuordnung und Dorferneuerung Mitterauerbach Anregungen für das eigene Verfahren. Der zu wählende Vorstand der Teilnehmergemeinschaft wird in der nun folgenden Planungsphase die bisherigen Überlegungen konkretisieren.“

Nach der Einleitung des Verfahrens werden die örtlichen Vorstandsmitglieder gewählt, die die Interessen der Grundstückseigentümer vertreten. Die Teilnehmergemeinschaft wird in einem intensiven Bürgerbeteteiligungsprozess die künftigen Maßnahmen mit den Teilnehmern erörtern und mit den Trägern öffentlicher Belange abstimmen, um sie anschließend dem ALE Oberpfalz zur Genehmigung vorzulegen. Nach der entsprechenden Genehmigung kann mit den ersten Maßnahmen in der Flurbegonnen werden: Bauliche Umsetzung des ca. 5,1 km langen Wegenetzes, dezentralen Wasserrückhaltemaßnahmen sowie einer Bachrenaturierung.