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Auszeichnungen Ländliche Entwicklung
Sonstige Auszeichnungen

2016: Boden:ständig - Deutscher Landschaftspflegepreis für Kelheimer Initiative

Der Landschaftspflegeverband Kelheim ist für das gemeinsame Boden- und Gewässerschutz-Projekt „boden:ständig im Landkreis Kelheim“ mit dem Deutschen Landschaftspflegepreis 2016 ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung des Projekts würdigt das große Engagement des Landschaftspflegeverbands Kelheim für einen kooperativen Boden- und Gewässerschutz. In enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern setze sich der Verband in den sechs Gebieten Elsendorf, Jauchshofen, Mühlhausen, Neulohe, Train und Teugn des Landkreises mit großem Engagement dafür ein, die Erosion der Böden abzumildern und wieder neue Strukturen in der Landschaft anzulegen.

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2016: Hohe UN-Umweltauszeichnung für die niederbayerische Flurneuordnung Aitrachaue

Die Vereinten Nationen haben die Flurneuordnung "Aitrachaue" in den beiden Gemeinden Aiterhofen und Salching (Lkr. Straubing-Bogen) als „Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet. „Dieser Preis der Vereinten Nationen ist die verdiente Würdigung Ihres außergewöhnlichen und vorbildhaften Engagements für die biologische Vielfalt in Ihrer Heimat. Die „Aitrachaue“ ist ein Musterbeispiel, was Bodenneuordnungsprojekte für die Artenvielfalt leisten können. Im Rahmen des insgesamt 70 Hektar umfassenden Projekts wurden extensive Grünflächen ausgewiesen, Uferschutzstreifen, Feldgehölze, Hecken, ein Landschaftsweiher und eine Streuobstwiese angelegt und so Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere geschaffen.

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2010: Ilzer Land-Gemeinden Gesamtsieger beim bundesweiten Wettbewerb "Engagement für Regionen"

Die in der Integrierten Ländlichen Entwicklung zusammengeschlossenen neun Gemeinden aus den Landkreisen Freyung-Grafenau und Passau wurden mit ihrem Projekt "Bürgernetzwerke im Ilzer Land" Gesamtsieger des bundesweiten Wettbewerbs "Engagement für die Region". Landwirtschaftsminister Brunner gratulierte in einem Brief und lobte: "Die hohe Auszeichnung unterstreicht, dass das Ilzer Land eine bundesweite Vorzeigeregion für interkommunale Zusammenarbeit ist, die vom großen Engagement und der Kreativität ihrer Kommunen und ihrer Menschen lebt". Teilnahmeberechtigt waren 385 Regionen aus dem gesamten Bundesgebiet.

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Denkmalpreis der Hypo-Kulturstiftung

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ist mit der Dorferneuerung eine der Institutionen, die denkmalgeschützte private Sanierungsprojekte zum Denkmalpreis einreichen können. Die Denkmalpreise und Anerkennungen werden mit insgesamt 50 000 Euro dotiert. Dieser Wettbewerb wurde 1986 eingeführt. Von den Teilnehmern der Dorferneuerung seit dem Jahr 1992 erreichten fünf Projekte einen Denkmalpreis.
  • 2013 - Gasthof "Goldener Adler" in Mürsbach, Lkr. Bamberg (Denkmalpreis)
  • 2012 - Ehemalige Brauereigaststätte „Schwarzer Adler“, Meinheim, Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen
  • 2012 - Denkmalgeschütztes Stockhaus in Einzellage in Engerthal, Lkr. Dingolfing-Landau (Denkmalpreis)
  • 2008 - Ehemaliges Zollhaus Neualbenreuth, Lkr. Tirschenreuth
  • 2007 - Ehemalige Klostermühle Altenmarkt, Lkr. Cham
  • 2006 - Wohnstallhaus „Passauer Hof“, Buchhofen-Ottmaring, Lkr. Deggendorf
  • 2005 - Ehemaliges Wohnstallhaus Graßl, Arnbruck, Lkr. Regen
  • 2003 - Schlossbauerngut Linden, Gde. Geiersthal, Lkr. Regen
  • 2002 - Emerenz-Meier-Haus, Stadt Waldkirchen, Lkr. Freyung-Grafenau
  • 2000 - Einfirsthof Hartmann, Schwindkirchen, Stadt Dorfen, Lkr. Erding
  • 1998 - Meisnerhof in Erlabrunn, Lkr. Würzburg (Denkmalpreis)
  • 1997 - Wohnstallhaus Straller, Bergnerzell, Stadt Feuchtwangen, Lkr. Ansbach
  • 1997 - Ehemalige Klostermühle, sog. Reitermühle, Thierhaupten, Lkr. Augsburg
  • 1995 - Brauereigasthof Gutmann, Sausenhofen, Gde. Dittenheim, Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen (Denkmalpreis)
  • 1994 - Schloss Weikertsham, Stadt Wasserburg a. Inn (Denkmalpreis)
  • 1994 - Wohnstallhaus mit Gaststätte Wagner, Kreuzberg, Stadt Freyung, Lkr. Freyung-Grafenau
  • 1992 - Ehemaliges Landsassengut Schloß Ilsenbach, Gde. Püchersreuth, Lkr. Neustadt a. d. Waldnaab

Innovative Verwaltung

Beim Wettbewerb „Innovative Verwaltung“ der Bayerischen Staatsregierung werden staatliche und kommunale Verwaltungen für ihre Leistungen, ihre Bereitschaft und Fähigkeit zur Innovation sowie zur Serviceorientierung ausgezeichnet. Dies soll die eigene Verwaltung in ihren Modernisierungsbemühungen stärken und andere Verwaltungen anregen, ähnliche Anstrengungen zu unternehmen. Der Wettbewerb soll auch Anreiz sein, bestehende Programme weiter zu entwickeln. Der Wettbewerb ist ein Beitrag zur Verwaltungsreform und wurde im Jahr 2000 erstmals ausgelobt.

2009: Verwaltung als Partner der Wirtschaft

Urkunde zur Anerkennung für die Integrierte ländliche Entwicklung - Projektgruppe Unternehmensnetzwerk
Mit der integrierten ländlichen Entwicklung Ilzer Land e. V. und der dort aufgebauten Kooperation von 40 Unternehmern beteiligte sich die Bayerische Verwaltung für Ländliche Entwicklung am Wettbewerb. Mit diesem Ansatz soll die Region als Wirtschaftsstandort gestärkt und vernetzt werden; darüber hinaus sollen zusätzliche Impulse für weitere Wertschöpfung und die Verbesserung der Lebensqualität gegeben werden. Das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern unterstützt die Wirtschaftsunternehmen und die neun Kommunen in ihrer Kooperation. Die Projektgruppe Unternehmensnetzwerk erhielt für ihre Leistung zur wirtschaftlichen Belebung im Rahmen der integrierten ländlichen Entwicklung eine Anerkennung zugesprochen.

Integrierte ländliche Entwicklung Ilzer Land e. V. - Projektgruppe Unternehmensnetzwerk pdf 108 KB    ReadSpeaker Dokument vorlesen

2007: Im Dienste der Bürgerinnen und Bürger

Urkunde zur Anerkennung für das Projekt "Landschaft vital"
Mit „Landschaft vital“ beteiligte sich die Bayerische Verwaltung für Ländliche Entwicklung in der Kategorie „Im Dienst für Bayerns Umwelt“, eine von vier Wettbewerbskategorien. Die Konzeption, durch integrierte ländliche Entwicklung, Dorferneuerung und Flurneuordnung die wissenschaftliche Theorie der „Differenzierten Landnutzung“ umzusetzen und dadurch Land ökonomisch zu nutzen und dauerhaft zu sichern, wurde mit einer Anerkennung gewürdigt.

Landschaft vital pdf 86 KB    ReadSpeaker Dokument vorlesen

2000: Bürgerorientierung im Freistaat Bayern

Urkunde zur Anerkennung des Projektes Bürgerorientierung
An der Premiere des Wettbewerbs „Innovative Verwaltung 2000“ hat sich die Bayerische Verwaltung für Ländliche Entwicklung mit dem Beitrag „Auf dem Weg zu einer aktiven Bürgergesellschaft – Bürgermitwirkung in der Dorferneuerung“ beteiligt. Insgesamt haben 108 Projekte am Wettbewerb teilgenommen. Die Jury hat zwar entschieden, „ministerielle“ Projekte nicht auszuzeichnen. Gleichwohl hat der ehemalige Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber bei der Preisverleihung im Kuppelsaal der Staatskanzlei die besondere Bürgerorientierung der Dorferneuerung lobend herausgestellt und dafür Anerkennung ausgesprochen.

Auf dem Weg zu einer aktiven Bürgergesellschaft – Bürgermitwirkung in der Dorferneuerung pdf 51 KB    ReadSpeaker Dokument vorlesen

Europäisches Naturschutzjahr 1995 – Projekt des Monats

Urkunde zum Projekt Naturschutz in der Flurbereinigung
Bundespräsident Roman Herzog zeichnete auf Vorschlag des Deutschen Nationalkomitees für das Europäische Naturschutzjahr 1995 das Gemeinschaftsprojekt „Naturschutz in der Flurbereinigung“ zum Projekt des Monats aus. Der Europarat widmete das Naturschutzjahr dem "Naturschutz außerhalb von Schutzgebieten“. Im Gemeinschaftsprojekt der ARGE Landentwicklung (Zusammenschluss der Länder in Deutschland zur Landentwicklung) wurden in Bayern die Flurneuordnungen Asbach, Kollbach, Petershausen und Weichs im Dachauer Hügelland ausgezeichnet. Mit Hilfe dieser Flurneuordnungen und dem Willen der Landwirte gelang es, in einer intensiv genutzten Agrarlandschaft ein Biotopverbundsystem mit 200 ha in einer Gebietskulisse von 4 600 ha zu schaffen. 45 km Bäche und Gräben sind das Rückgrat des Biotopverbundsystems und werden jetzt von Uferschutzstreifen und -zonen begleitet. Weitere Bestandteile sind das "Weichser Moos", von dem nun 40 ha im öffentlichen Eigentum sind, und viele ökologische Inseln bis zu 5 ha, die durch Saumstreifen, Hecken und extensiv genutzte Waldränder vernetzt sind.

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