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Pressemitteilung
Zukunft durch interkommunale Zusammenarbeit

(10. Juni 2013) Eichstätt - Die interkommunale Zusammenarbeit ist nach Überzeugung von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunftsgestaltung der ländlichen Räume Bayerns. „Nur über Gemeinde- und Fachgebietsgrenzen hinweg können wir langfristig eine bezahlbare Infrastruktur und ein flächendeckendes Netz an Einrichtungen und Dienstleistungen bereitstellen“, sagte der Minister zum Auftakt einer Fachtagung der Verwaltung für Ländliche Entwicklung in Eichstätt.
Eine enge Kooperation von Staat, Verwaltungen und Gemeindeallianzen könne am effizientesten für attraktive Wohn-, Arbeits- und Lebensbedingungen der Bürger sorgen. Denn die Stärken und Potenziale einer Region müssten gebündelt und die Standortvorteile herausgestellt werden. Dabei ist laut Brunner die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ein kompetenter Ansprechpartner und Ratgeber für ländliche Gemeinden. Sie habe mit Dorferneuerung, Gemeindeentwicklung und Integrierter Ländlicher Entwicklung die passenden Instrumente.
„Wir setzen gezielt auf Kreativität und Eigeninitiative der Gemeinden und ihrer Bürger, um maßgeschneiderte Lösungen für jedes Dorf und jede Region zu entwickeln“, sagte Brunner. Denn demographische Entwicklung, Strukturwandel, gesellschaftliche Veränderungen und Klimawandel stellten die ländlichen Gemeinden und Regionen vor große Herausforderungen.
Nach Aussage des Ministers gibt es in Bayern mittlerweile 80 kommunale Allianzen mit insgesamt 600 Gemeinden, die im Rahmen einer Integrierten Ländlichen Entwicklung gemeinsam an ihrer Zukunft arbeiten.