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Kaarsten/Fotolia.com

Ländliche Entwicklung
Ein starker Partner für einen starken ländlichen Raum

Bayerns ländlicher Raum ist lebenswert und soll es bleiben. Auch die Menschen dort erwarten attraktive Lebensbedingungen, die denen der Städte nicht gleich, aber gleichwertig sind.

Mit seinem Dienstleistungsangebot „Ländliche Entwicklung“ steht der Freistaat Bayern Bürgern und Kommunen zur Seite, wenn es darum geht, Regionen, Dörfer und Landschaften weiter zu entwickeln und zu stärken. Zum Einsatz kommen Projekte der Integrierten Ländlichen Entwicklung, Dorferneuerung und Flurneuordnung.

Die Ländliche Entwicklung plant und realisiert die Projekte im Dialog mit den Kommunen und Bürgern, um so den Erfolg zu sichern. Die Mitarbeiter der 7 Ämter für Ländliche Entwicklung kommen dazu vor Ort. Landesweit arbeitet die Ländliche Entwicklung in etwa 1.000 Gemeinden und gestaltet den ländlichen Raum gemeinsam mit 1 Mio. Bürgerinnen und Bürger in weit über 2.000 Projekten.

Schwerpunkte

Gemeinden kooperieren

Vielfältige Nutzungsansprüche in einem Talraum: Wasserstraße Rhein-Main-Donaukanal, Bundesstraße, 4 Ortschaften, Äcker und Wiesen, Flächen für Naturschutz und Landschaftspflege

Mit der Integrierten Ländlichen Entwicklung unterstützen die Ämter für Ländliche Entwicklung Gemeinden, die in kommunalen Allianzen gemeinsam die Zukunft ihrer Region gestalten. Dazu bündeln die Gemeinden ihre Kräfte in Projekten, wahren aber ihre Eigenständigkeit und Identität. So entstehen Synergieeffekte, die gerade kleineren ländlichen Gemeinden mit geringer Personal- und Sachausstattung oft erst ermöglichen, geplante Projekte zu realisieren. 

Bürger handeln

Acht Bürgerinnen und Bürger diskutieren eine Planung

In der Dorferneuerung und Flurneuordnung ist die Bürgermitwirkung Grundprinzip. Dadurch übernehmen Bürger selbst Verantwortung für die Zukunft ihrer Heimat und die durchgeführten Maßnahmen bleiben nachhaltig. Eine Besonderheit ist das Genossenschaftsprinzip: In vielen Projekten wird eine Teilnehmergemeinschaft als Behörde auf Zeit gegründet. Diese hat einen gewählten Vorstand, der im Dialog mit Fachleuten gemeinschaftliche Maßnahmen plant und diskutiert und über deren Umsetzung in Dorf und Flur entscheidet. 

Planungen umsetzen

Grundstückssituation nach dem Ausgleich von Nutzungsinteressen durch Bodenmanagement

Um Planungen der Dorferneuerung und Flurneuordnung umzusetzen, bietet die Ländliche Entwicklung zweifache Hilfe: Zum einen werden Fördergelder für Maßnahmen im ökonomischen, ökologischen, sozialen und privaten Bereich finanziell bereitgestellt. Darüber hinaus sind viele Planungen ohne den erforderlichen Grund und Boden nicht realisierbar. Mit Hilfe des Bodenmanagements der Ländlichen Entwicklung werden diese Landnutzungskonflikte gelöst.