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Ländliche Entwicklung
Ein starker Partner für einen starken Raum

Bayerns ländlicher Raum ist lebenswert und soll es bleiben. Auch die Menschen dort erwarten attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen, die denen der Städte nicht gleichen, aber gleichwertig sind.

Dafür steht der Freistaat Bayern den Bürgern und Kommunen durch Ländliche Entwicklung zur Seite, um Dörfer, Landschaften und Regionen zu stärken. Vor Ort werden die Projekte von den sieben Ämtern für Ländliche Entwicklung begleitet. Sie betreuen in über 1000 Gemeinden fast 2400 Projekte und gestalten attraktive Standortbedingungen für 1 Mio. Bürger. Hinzu kommen knapp 110 Integrierte Ländliche Entwicklungen zur Stärkung von Regionen.

Aktuelles

Lebensqualität steigern
Förderbescheid für den Verein "HeimatUnternehmen Bayerische Rhön"

Gruppenfoto mit Ministerin Kaniber und Vertretern des Vereins "HeimatUnternehmen Bayerische Rhön" (Foto: Markus Büttner/mgo-media)

Mit ihrer Initiative HeimatUnternehmen will Ministerin Michaela Kaniber unternehmerische Menschen auf dem Land unterstützen, die ihr Projekt und gleichzeitig ihre Heimat voranbringen wollen. In Maria Bildhausen (Lkr. Bad Kissingen) hat sie hierfür die Förderung des Vereins "HeimatUnternehmen Bayerische Rhön" gestartet. Einer der ersten sichtbaren Erfolge ist die Eröffnung einer Kaffeerösterei.  Mehr

Job & Karriere
Bayerische Dörfer durch Innenentwicklung stärken

Zwei Männer besprechen einen Plan, den sie gemeinsam halten

Die Bayerische Verwaltung für Ländliche Entwicklung sucht an 6 Ämtern für Ländliche Entwicklung je eine/einen Diplom-Ingenieur/in oder Master/in der Fachrichtung Architektur, Städtebau bzw. Regionalplanung für die Abwicklung der Förderinitiative „Innen statt Außen“ in der Dorferneuerung. Die Ämter sind in Ansbach, Bamberg, Krumbach, München, Tirschenreuth und Würzburg. Bewerbungsfrist ist 8. Oktober 2018.  Mehr

ELER-Förderung – Antragsfrist 28. September 2018
Schnelle Hilfe für ländliche Gemeinden - Auswahlrunde 2018 für kleine Dorferneuerungsprojekte gestartet

Dorfplatzsituation: Junge Frauen und Männer führen auf einem Podium einen Tanz auf. Im Hintergrund steht Kirche.

Ländliche Gemeinden können für Dorferneuerungs- und Infrastrukturprojekte wieder staatliche Zuschüsse beantragen. "Wir wollen den Kommunen helfen, überschaubare Projekte wie Dorfplätze, ländliche Wege oder Gemeinschaftshäuser rasch umzusetzen", betonte Landwirtschaftsministerin Kaniber zu Beginn der Antragsrunde 2018.   Mehr

Stärkung des ländlichen Raums
Ministerin Michaela Kaniber zeichnet neun vorbildliche Projekte mit Staatspreisen 2018 aus

Dorf und Landschaft

Im Wettbewerb Land- und Dorfentwicklung hat Ministerin Kaniber drei Staatspreise sowie sechs Sonderpreise verliehen. Gewürdigt wurden herausragende gemeinschaftliche und öffentliche Leistungen in Projekten der Ländlichen Entwicklung, u.a. zum "Flächensparen durch Innenentwicklung" und zum "Hochwasserschutz". Die Ehrung ist am 15.11. in der Münchner Residenz.   Mehr

Fachtagung 2018 "Gemeinsam Werte schaffen"
Mehr Dorfläden, Bäcker und Metzger fürs Land - Kaniber startet Initiative "HeimatUnternehmen"

Blaues Schild am Maibaum mit der Aufschrift: Nach altem Brauch u. Sitte steht der Baum in Dorfes Mitte von Jung u Alt erstellt damit das Dorf zusammenhält

Um die Lebensqualität in den ländlichen Regionen weiter zu verbessern, hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber jetzt die Initiative "HeimatUnternehmen" gestartet. "Vitale Dörfer brauchen Dorfläden, Bäcker, Metzger und Handwerker direkt vor Ort", sagte sie bei einer Fachtagung für Ländliche Entwicklung in Günzburg.  Mehr

Dorferneuerung und Innenentwicklung
Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung für vitale Dörfer

Bäcker steht neben einem mit verschiedenen Brotsorten beladenen Rollregal.

Eine gute Grundversorgung steigert die Lebensqualität für die Menschen in Dörfern enorm. Die Dorferneuerung fördert deshalb bestehende und neue Kleinstunternehmen wie Dorfladen, Bäcker und Metzger, Dorfwirtshaus. Gesundheits- und Pflegedienstleistungen, Fachgeschäfte und Handwerksbetriebe. Unsere Publikation informiert über die Möglichkeiten.  Mehr

Weitere Beiträge

Pressemitteilung
Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben: Kreye neuer Amtsleiter in Krumbach

Amtsgebäude Krumbach

Neuer Leiter des Amts für Ländliche Entwicklung Schwaben in Krumbach wird Baudirektor Christian Kreye. Das hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber entschieden. Der 45-Jährige tritt im November dieses Jahres die Nachfolge des langjährigen Präsidenten Johann Huber an, der dann in den Ruhestand geht.  Mehr

Info-Kurzfilm
Bayern | Ländlich erfolgreich - Die Flurneuordnung

Luftbild

In der Flurneuordnung werden landwirtschaftliche Flächen durch Wege erschlossen und durch Bodenordnung so gestaltet, dass Landwirte Arbeitszeit und Kosten sparen. Gleichzeitig werden die Kulturlandschaft gestaltet, Böden und Gewässer geschützt sowie Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten und neu geschaffen.  Mehr

Flurneuordnung und Dorferneuerung
Spatenstich für den Hochwasserschutz in Gailsbach

Staatsministerin Kaniber sitzt mit mehreren Ehrengästen auf einer Bank und hört interessiert.

Mit dem Spatenstich von Staatsministerin Michaela Kaniber startet offiziell der Bau von Hochwasserrückhaltebecken in Gailsbach im Landkreis Regensburg. Die geplanten drei Hochwasserrückhaltebecken verfügen über 26 400 m³ Einstauvolumen. Das Projekt wird im Rahmen der Flurneuordnung und Dorferneuerung mit rund 1,7 Millionen Euro gefördert, betonte die Ministerin.   Mehr

Planen mit System
Mit dem Vitalitäts-Check die Situation in Dörfern und Gemeinden analysieren und die Innenentwicklung planen

Titelseite des Leitfadens Vitalitäts-Check - Das Analyseinstrument zur Innenentwicklung für Dörfer und Gemeinden

Die aktualisierte Version des Vitalitäts-Checks steht zum download bereit. Der Vitalitäts-Check erfasst und bewertet die bauliche, funktionale und soziale Situation in Dörfern und Gemeinden. Die Ergebnisse sind Grundlage für die Planungen in Dorferneuerungen, Gemeindeentwicklungen und Integrierten Ländlichen Entwicklungen.  Mehr

Dorferneuerung Hopferstadt
Von diesem Ort will keiner fort!

Blick auf den Ort. Der Kirchtum ist gut zu sehen.

Mit vereinten Kräften haben die Hopferstädter Bürgerinnen und Bürger im Lkr. Würzburg sehr negative Entwicklungen in ihrem Dorf umgekehrt. Mit Hilfe der Dorferneuerung lebt der Ortskern wieder und die Abwanderung ist gestoppt. 2007 wurde diese Aufbruchstimmung in Hopferstadt im Wettbewerb "Dorf vital" ausgezeichnet.  Mehr

Boden- und Gewässerschutz
Initiative boden:ständig - Gewässerschutz am Sulzfelder Badesee

Die Mitglieder des Runden Tisches "boden:ständig-Sulzfelder Badesee" und beteiligte Landwirte.

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner informierte sich am Sulzfelder Badesee über die dort umgesetzten Gewässerschutzmaßnahmen. Im Rahmen der Initiative boden:ständig der Verwaltung für Ländliche Entwicklung konnten die Wasserqualität verbessert und die zunehmende Verlandung des Sees gestoppt werden.  Mehr

Info-Kurzfilm
Bayern | Packt an - Die Dorferneuerung

Luftbild von Stadt Lauringen

In 2100 Dörfern engagieren sich Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft ihrer Heimat. Die Dorferneuerung ist eine Bürgerbewegung für den ländlichen Raum. Erfahren Sie von Bürgermeister Friedel Heckenlauer, wie nachhaltige Dorfentwicklung die Attraktivität und Lebensqualität in seiner Gemeinde verbessert.  Mehr

ELER-Programm 2014 – 2020
Einweihung von Freizeitzentrum und Naturbadeweiher Weißbachmühle

Naturbadeweiher Weißbachmühle und der Terasse des Freizeitzentrums im Hintergrund.

Das mittelfränkische Merkendorf ist um eine Attraktion reicher. Staatsministerin Kaniber hat das neue Freizeitzentrum und den Naturbadeweiher Weißbachmühle eingeweiht, deren Umgestaltung im Rahmen der Dorferneuerung mit rund 800.000 Euro gefördert wird. Die Eröffnung ist Teil der Aktionsreihe "100-mal starker ländlicher Raum" im Jubiläumsjahr 2018.   Mehr

Erfolg durch Dialog

Ländliche Entwicklung ist gemeinsames Handeln für den gemeinsamen Erfolg der Menschen im ländlichen Raum. Die notwendigen Maßnahmen erarbeiten wir im Dialog mit Gemeinden, Bürgern und Landwirten und setzen sie um.  

Gemeinden kooperieren

Zur interkommunalen Zusammenarbeit bietet die Ländliche Entwicklung den Gemeinden die Integrierte Ländliche Entwicklung. Dabei sollen die kooperierenden Gemeinden auf die Potenziale ihrer Region bauen, gemeinsam profitieren und ihre Identität bewahren. 

Bürger handeln

In der Dorferneuerung und Flurneuordnung ist die Bürgermitwirkung Grundprinzip. Dadurch übernehmen Bürger selbst Verantwortung für die Zukunft ihrer Heimat und die durchgeführten Maßnahmen bleiben nachhaltig wirksam. 

Planungen umsetzen

Die Planungen in der Dorferneuerung und in der Flurneuordnung erfolgen mit gesicherter Umsetzung. Dafür stehen Fördergelder, die Zuständigkeit für die Planfeststellung sowie die Bodenordnung zur Koordinierung der vielfältigen Landnutzungsinteressen zur Verfügung. 

Unsere Dienstleistung im Überblick

Unsere Aufgaben
Aufgaben der Ländlichen Entwicklung
Angesichts der Vielschichtigkeit der gegenwärtigen und der zu erwartenden Entwicklungen steht der ländliche Raum vor großen Herausforderungen. Er verfügt aber auch über vielfältige Potenziale, die es zu stärken gilt. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung leistet unter den sich verändernden Rahmenbedingungen vielfältige Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes.
  • Sie stärkt die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Potenziale in den ländlichen Teilräumen,
  • ermuntert die Gemeinden und ihre Bürger, aktiv und eigenverantwortlich Entwicklungskonzepte für ländliche Gemeinden und Räume auszuarbeiten und umzusetzen sowie zur Stärkung der Eigenkräfte der Regionen beizutragen,
  • verbessert die Lebensqualität im ländlichen Raum, um damit die Heimatbindung zu vertiefen und die Standortfaktoren für die Wirtschaft zu optimieren,
  • sichert und stärkt die Grundlagen einer nachhaltigen Landbewirtschaftung sowie einer flächendeckenden Landnutzung,
  • verbessert die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft und macht damit die Betriebe fit für den Wettbewerb,
  • entflechtet und löst Konflikte bei der Landnutzung sozialverträglich und flächensparend,
  • unterstützt querschnittsorientierte, ressortübergreifende Förderkonzepte und realisiert flächenbeanspruchende Maßnahmen möglichst ressourcensparend,
  • unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Erschließung zusätzlicher Einkommensquellen,
  • unterstützt ländliche Gemeinden und Regionen, Energiekonzepte zu entwickeln und umzusetzen,
  • erhält und verbessert eine intakte Umwelt, die ökologische Vielfalt, die Schönheit und den hohen Erholungswert der Landschaft,
  • sichert die natürlichen Lebensgrundlagen durch Beiträge beispielsweise zum Trinkwasser-, Gewässer- und Bodenschutz,
  • unterstützt den Hochwasserschutz und hilft Hochwasser vorbeugend zu vermeiden,
  • hilft öffentliche Vorhaben ohne Enteignungen umzusetzen,
  • fördert die Innenentwicklung der Dörfer.
Unser Angebot
Angebot der Ländlichen Entwicklung
Aus diesen Aufgaben leitet die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ihr Angebot ab:
  • Land- und Forstwirtschaft zukunftsorientiert unterstützen
  • Gemeinden nachhaltig stärken und damit vitale ländliche Räume sichern
  • öffentliche Vorhaben eigentumsverträglich realisieren
  • natürliche Lebensgrundlagen schützen und Kulturlandschaft gestalten
Unsere Grundprinzipien
Grundprinzipien der Ländlichen Entwicklung
Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung arbeitet nach drei Grundprinzipien, die sich seit vielen Jahren bewährt haben:
  • Bürgermitwirkung
  • Projektträgerschaft in örtlicher Verantwortung
  • Bodenmanagement
Unsere Instrumente
Instrumente der Ländlichen Entwicklung
Je nach Aufgabenstellung werden bedarfsorientiert folgende Instrumente der Ländlichen Entwicklung eingesetzt:
  • Integrierte Ländliche Entwicklung
  • Gemeindeentwicklung
  • Dorferneuerung
  • Flurneuordnung
  • Unternehmensverfahren
  • Ländlicher Straßen- und Wegebau
  • Freiwilliger Landtausch
  • Freiwilliger Nutzungstausch

Vorlesefunktion

  • Vorlesefunktion Readspeaker