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Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Bürgermitwirkung
In der Ländlichen Entwicklung immer im Mittelpunkt – Bürgerinnen und Bürger

Nur wenn die Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung ihres Lebensraumes mitwirken können, identifizieren sie sich mit dem Ergebnis.

Deshalb sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, nach dem Motto "Mitdenken, mitplanen, mitgestalten", gemeinsam ihre Ziele zu erarbeiten und mit ihren Ideen ihre Heimat zukunftsgerecht zu entwickeln. Bürgermitwirkung ist für die Ländliche Entwicklung ein Selbstverständnis und Grundlage für erfolgreiches Handeln mit nachhaltiger Akzeptanz. Sie informiert die Bürgerinnen und Bürger und ermuntert sie die Möglichkeit zu ergreifen, sich bei der Gestaltung ihres Lebensraumes zu engagieren.

Strukturierte Bürgermitwirkung sichert den gemeinschaftlichen Erfolg

Nur Ziele und Ideen zu äußern, reicht alleine aber nicht. Eine erfolgreiche Gestaltung von Heimat und Region braucht auch Struktur und Fachwissen. Dieses Wissen bringt die Ländliche Entwicklung ein und leistet damit im Dialog mit den engagierten Bürgern und Verantwortlichen Hilfe zur Selbsthilfe zur Entwicklung des ländlichen Raums. Damit ist in den Projekten gewährleistet, dass die Interessen der Bürgerinnen und Bürger mit gemeinschaftlichen und öffentlichen Belangen sowie Gesetzen in Einklang gebracht werden.

Bürgermitwirkung ist ein Gewinn für Mensch, Dorf, Landschaft, Region

  • Die Mitwirkung der Menschen vor Ort stellt sicher, dass die Maßnahmen im Dorf und in der Landschaft, in der Gemeinde und der Region an ihren Bedürfnissen orientiert sind.
  • Die Akzeptanz für das Projekt und seine Maßnahmen ist groß. Die meisten Menschen sind mit der neuen Entwicklung sehr zufrieden, weil sie mitgestalten und mitbestimmen können und die Lösungen nicht fremdgesteuert sind.
  • Die Mitwirkung bei Planung und Umsetzung stärkt die Dorfgemeinschaft: Bürgerinnen und Bürger erleben sich als Gemeinschaft, fühlen sich verantwortlich für das Wohl ihres Gemeinwesens und machen die Erfahrung, dass gemeinschaftliches Engagement ein Gewinn für das Dorf ist.
  • Die Bürgerinnen und Bürger erkennen, dass sie etwas bewegen können. Sie empfinden die Mitwirkungsmöglichkeit als „positive Bürgerinitiative“.
  • Die Gemeinde wird auch in Zukunft von der Bürgermitwirkung profitieren. Die Menschen haben ihr kreatives Potenzial entdeckt und eine große Aufgabe engagiert gelöst – sie werden sich auch künftigen Herausforderungen stellen, werden aktiv anpacken und Mut zu innovativen Lösungen entwickeln.
  • In den Arbeitskreisen, Seminaren und Workshops erfahren die Bürgerinnen und Bürger, dass jede Generation ihren spezifischen Beitrag zur Lösung der Zukunftsaufgaben leisten kann. Bürgermitwirkung ist deshalb ein Instrument, um Brücken zwischen Jung und Alt zu bauen und gegenseitiges Verständnis zwischen den Generationen zu wecken.
  • Auf der Suche nach zukunfts- und bedarfsgerechten Lösungen hat sich die Bevölkerung intensiver als vorher mit dem historischen und kulturellen Hintergrund ihres Ortes beschäftigt. Das Wissen um diese Wurzeln stärkt die Identifikation der Menschen mit ihrer Heimat.

Ämter für Ländliche Entwicklung
Mit Know-how motivieren und fachlich begleiten

Die sieben Ämter für Ländliche Entwicklung sind für die Durchführung von Flurneuordnungen und Dorferneuerungen sowie Gemeindeentwicklungen und Integrierten Ländlichen Entwicklungen zuständig. Sie motivieren Bürger und Verantwortliche, sich in den Projekten für die Zukunft ihrer Heimat zu engagieren. Übrigens: Projekte der Ländlichen Entwicklung werden nur eingeleitet, wenn die Mitwirkungsbereitschaft der Bürger gegeben ist.