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RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF
Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).
Landwirtschaft
Erwerbskombination – erfolgreich mit mehreren Einkommensquellen
Diversifizierung, Risikostreuung und Zusatzeinkommen sind drei wichtige Schlagworte für landwirtschaftliche Betriebe, die ihre Existenz langfristig sichern möchten.
Zunehmend schöpfen Betriebe über die Urproduktion hinaus Mehrwert aus weiteren Geschäftsfeldern, neuen Produkten, Dienstleistungen und dem Erschließen neuer Märkte. Das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unterstützt und qualifiziert beim Aufbau zusätzlicher Betriebszweige in der Landwirtschaft. Die Aus-, Fort- und Weiterbildungen sind auf zunehmende Diversifizierung (Spezialisierung auf mehrere Bereiche) ausgerichtet.
Aktuell
"Bauernhof statt Dschungelcamp" - Brunner startet Imagekampagne

"Bauernhof statt Dschungelcamp", "Das Leben ist kein Ponyhof", "Das beste Mittel gegen Burnout: Ausmisten!", "Gugln auf bayerisch" oder "Gute Nacht mein Hase". Diese pfiffigen Slogans sollen neue Zielgruppen für Urlaub auf dem Bauernhof in Bayern ansprechen. Mit der Imagekampagne hat auch die Saison auf den Bauernhöfen begonnen. Mehr
Qualifizierungsmaßnahmen 2011/2012
Informieren Sie sich über 100 Weiterbildungsangebote für landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer in den Bereichen Betriebsmanagement und Erwerbskombinationen. Mehr
Schwerpunkte
Haushaltsnahe Betriebszweige
Vor allem die Unternehmerinnen in der Landwirtschaft bauen die sogenannten haushaltsnahen Erwerbskombinationen als zweite oder dritte Einkommensquelle ihrer Betriebe auf.

Zwei gesellschaftliche Entwicklungen kurbeln die Nachfrage nach entsprechend qualifizierten Dienstleistungen an: Die Regionalität als Gegentrend zur Globalisierung sowie der demografische Wandel. Lesen Sie mehr zu diesen Erwerbskombinationen:
Landwirtschaftsnahe Betriebszweige

Landwirtschaftsnahe Erwerbskombinationen nutzen die vorhandenen betrieblichen Ressourcen und Arbeitskapazitäten, um Dienstleistungen über Maschinen, Technik und Knowhow anderen Landwirten, Unternehmen oder Kommunen anzubieten.
Auch die Diversifizierung über Erneuerbare Energien gewinnt weiterhin an Bedeutung und hilft, die Energiewende auch im ländlichen Raum umzusetzen. Weitere Möglichkeiten der landwirtschaftsnahen Erwerbskombinationen sind:
- Maschinendienstleistungen
- Betriebshilfe
Mehrere Einkommensquellen sichern Zusatzeinkommen
Die Diversifizierung in der Landwirtschaft geht einher mit aktuellen Entwicklungen in unserer Gesellschaft und unserer Umwelt. Die Nachfrage nach Angeboten, die über die landwirtschaftliche Urproduktion hinausgehen
(z. B. Lernen auf dem Bauernhof, Catering vom Bauernhof, hauswirtschaftliche Dienstleistungen, Bauernhof-Gastronomie, Strom- und Wärmeerzeugung, Brennholzverkauf) gestaltet sich höchst unterschiedlich. Daher ist eine genaue Analyse sämtlicher Ressourcen im Vorfeld der Planung unerlässlich. Die Erfahrung der bereits in mehreren Geschäftsfeldern arbeitenden landwirt-schaftlichen Unternehmer zeigt, dass es sich durchaus lohnen kann, neue Betriebszweige professionell aufzubauen.
Staatliche Beratung unterstützt beim Aufbau
Die staatliche Beratung hat sich auf die gesellschaftlichen und umweltpolitischen Entwicklungen eingestellt. Das Staatsministerium fördert das unternehmerische Potenzial in der Landwirtschaft mit dem Ziel
- Zusatzeinkommen für landwirtschaftliche Betriebe zu ermöglichen
- eine bessere Marktstellung durch Netzwerke zu erreichen
- die Lebensqualität im ländlichen Raum zu erhalten oder zu verbessern
- die Nahversorgung sicher zu stellen
- Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu erhalten und neu zu schaffen
- einen direkten Dialog zwischen Verbraucher und Erzeuger zu begünstigen
- Bewusstsein für Nahrungsmittel und Einkaufsverhalten zu bilden
Wenn Sie sich für neue Betriebszweige als Erwerbskombination interessieren, wenden Sie sich an Ihr zuständiges Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Dort erhalten Sie Informationsmaterial und detaillierte Auskünfte, z. B. zur Aus- und Fortbildung in der Hauswirtschaft und im Agrarbereich, zu Zusatzqualifikationen und Beratungsmöglichkeiten, zu Workshops und zu geeigneten Netzwerkpartnern.
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