Kopfbild: Kuhkopf (Foto: Dieter Hawlan/iStockphoto.com)

RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Landwirtschaft
Tierische Erzeugung

Die tierische Erzeugung ist die tragende Säule der bäuerlichen Landwirtschaft in Bayern und sichert die Existenz der landwirtschaftlichen Betriebe und des ländlichen Raumes.

Die Tierhaltung ist auf eine nachhaltige Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Nutzfläche ausgerichtet und charakterisiert die umweltschonende Produktion bayerischer Betriebe. 

Aktuell

Gefährdete Nutztierrassen
Förderung gefährdeter Nutztierrassen

Gelbvieh-Bulle auf einer Weide

Landwirte, die gefährdete Nutztierrassen halten und dafür eine staatliche Förderung erhalten wollen, können diese erst wieder im Jahr 2018 beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten beantragen. Voraussetzung ist, dass die Antragsteller sich verpflichten, die Nutztierrasse mindestens fünf Jahre lang zu halten.  Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Rinder - Erhaltung gefährdeter einheimischer landwirtschaftlicher Nutztierrassen

Schafe - Erhaltung gefährdeter einheimischer landwirtschaftlicher Nutztierrassen

Pferde - Erhaltung gefährdeter einheimischer landwirtschaftlicher Nutztierrassen

Einschleppung vermeiden
Afrikanische Schweinepest (ASP) hat Tschechien und Rumänien erreicht

Mastschwein

Ende Juli 2017 wurde ASP erstmals in Rumänien bei einem Hausschwein nachgewiesen, einen Monat vorher in Tschechien bei Wildschweinen. Ein großes Risiko, die Tierseuche zu verbreiten, sind Lebensmittel aus Haus- oder Wildschweinefleisch. Ein achtlos weggeworfenes Wurstbrot kann ausreichen, um das Virus zu übertragen. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

Wichtige Hinweise für Reisende und Tierhalter
Die Afrikanische Schweinepest kommt seit einigen Jahren auch in Polen, Estland, Lettland, Litauen, Moldawien, Weißrussland, Ukraine und Russland vor. In der deutschen Landwirtschaft tätige Personen (z.B. Erntehelfer) aus diesen Ländern sollten besonders auf diese Möglichkeit der Seuchenverschleppung hingewiesen werden (siehe mehrsprachiger Handzettel). Daneben ist bei (Jagd)reisen in diese Länder äußerste Vorsicht geboten. Seitens der Tierhalter hat die strikte Einhaltung von Bestandshygienemaßnahmen oberste Priorität.

Afrikanische Schweinepest - Einschleppung vermeiden

Rinder, Schafe, Ziegen
Freiwillige Impfungen gegen Blauzungenkrankheit möglich

Weidehaltung. Foto Maximilian Riesberg

Vor dem Hintergrund der gegebenen Bedrohung durch das Virus der Blauzungenkrankheit (BTV) infolge von BTV-4 Nachweisen auf dem Balkan und in Österreich sowie von BTV-8 Nachweisen in Frankreich wurden die Rechtsvorgaben insoweit geändert, dass die Möglichkeit der Genehmigung von freiwilligen Schutzimpfungen gegen BTV geschaffen wurde.  Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

Wichtige Information für alle Halter von Rindern, Schafen und Ziegen
In Bayern sind freiwillige Impfungen mit Genehmigung der zuständigen Behörde (Veterinäramt) möglich.

Nach der Impfung ist diese unter Angabe der Registriernummer des Betriebes, dem Datum der Impfung, dem verwendetem Impfstoff und ggf. der Ohrmarkennummer der geimpften Tiere dem Veterinäramt mitzuteilen. Dieser Mitteilungsverpflichtung kann man auch über eine Dokumentation in der HIT-Datenbank nachkommen. Die Bayerische Tierseuchenkasse gewährt einen Zuschuss für die Impfung.

Sollte das Virus bei uns auftreten, ist mit weitreichenden Einschränkungen im Viehverkehr zu rechnen. Das Verbringen nicht geimpfter Tiere aus einer Sperrzone ist nur sehr stark eingeschränkt möglich.

Nutztierhaltung

Die Nutztierhaltung in Bayern ist auf Verbraucher-, Tier- und Umweltschutz ausgerichtet. Im Vordergrund steht die Tiergesundheit. Die Züchtung verbessert die genetische Qualität landwirtschaftlicher Nutztiere. Sie ist maßgeblich, um die Wertschöpfung und die Multifunktionalität der Landwirtschaft in der Region zu erhalten. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

Direkt zu den Nutztierarten:

Fischerei und Teichwirtschaft

Schwarm von Schneidern

Foto: Ulrich Pulg

Mit 143.000 ha Wasserfläche und über 70.000 km Fließgewässer ist Bayern das gewässerreichste Bundesland in Deutschland. Die Produktion von Speisefischen hat in Bayern eine lange Tradition und ist ausgerichtet auf eine nachhaltige Erzeugung gesunder Fischprodukte. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Bienen

Bienen auf Pollenwabe

Die Bienenhaltung geht europaweit zurück, insbesondere was den Bestand an Honigbienen anbelangt. Bayern stellt mit rund 250.000 Bienenvölkern nach wie vor ein Drittel des deutschen Bienenvölkerbestands. Der Nutzen aus dieser Bienenhaltung geht weit über den Wert der Imkereiprodukte hinaus. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

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Der Förderwegweiser bietet einen aktuellen Überblick über Voraussetzungen sowie Umfang und Form der einzelnen Fördermaßnahmen. Mehr

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Verbundberatung - ein gemeinsames Angebot staatlicher und nichtstaatlicher Beratung - bietet bayerischen Landwirten, Gärtnern und Winzern eine neutrale, kompetente und kostengünstige Beratung in betriebswirtschaftlichen und produktionstechnischen Fragen. Mehr

Berufsbildung
Berufe im Agrarbereich

Ausführliche Informationen zu Berufen wie Landwirt/in, Tierwirt/in, Pferdewirt/in, Fischwirt/in etc. Mehr

Ansprechpartner

  • Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
  • Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Institut für Bienenkunde und Imkerei

  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau