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RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Alleinstehender Aussiedlerbetrieb mit Biogasanlage

Schweinehaltung
Aktionsprogramm Ferkelerzeugung

Die bayerischen Schweinehalter erzeugen jährlich über 6 Mio. Mastschweine, von denen ein zunehmender Teil als Ferkel von außerhalb eingeführt wird.

Landesprogramm Ferkelerzeugung

Die zurückliegenden Jahre waren insbesondere für die Ferkelerzeuger wirtschaftlich schwierig. Hinzu kommt, dass alle Sauen haltenden Betriebe aufgrund rechtlicher Vorgaben ab Beginn des Jahres 2013 ihre tragenden Sauen nur noch in Gruppen halten dürfen. Mit dem „Landesprogramm Ferkelerzeugung“ sollen gezielt Betriebe, die auch weiterhin Ferkel erzeugen möchten, bei der Umstellung unterstützen sowie allen Ferkelerzeugern konkrete Hilfe anbieten.

Trächtige Sauen in einer Liegekoje

Schwerpunktberatung Sauenhaltung

Bereits in den vergangenen Jahren haben die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im Hinblick auf die Umstellung auf Gruppenhaltung die Ferkelerzeugerbetriebe intensiv beraten. Mit der jetzt angelaufenen „Schwerpunktberatung Sauenhaltung“ soll diese Beratung im letzten Jahr vor der Umstellung noch intensiviert und den Ferkelerzeugern eine umfassende Hilfestellung zur erfolgreichen Weiterentwicklung ihrer Betriebe geboten werden. Diese Schwerpunktberatung hat hohe Priorität.

In zahlreichen Betrieben mit Zuchtsauenhaltung besteht Handlungsbedarf. Viele Betriebe müssen dabei schwierige Entscheidungen treffen. Insbesondere stellen sich folgende Fragen:

  • Wie kann ich kostendeckend Ferkel erzeugen?
  • Welche Reserven habe ich in der Vermarktung?
  • Wie kann ich auf die gesetzlich geforderte Gruppenhaltung umbauen und rentiert sich die Investition?
  • Soll ich einen großen Wachstumsschritt wagen und wie kann ich ihn finanzieren?
  • Wäre es besser, die Zuchtsauenhaltung aufzugeben?
Zuchtsauen vor einer Abrufstation

Staatliche Beratung

Die staatliche Beratung macht allen Zuchtsauenhaltern in dieser schwierigen Situation ein spezielles Beratungsangebot, um die einzelbetrieblich optimalen Lösungen zu finden. Aufbauend auf einer gründlichen Analyse der betrieblichen Unterlagen und der baulichen Situation erarbeiten speziell geschulte Berater zusammen mit dem Betriebsleiter ein tragfähiges Konzept und begleiten die Umsetzung.

Für interessierte Landwirte steht an ihrem örtlichen Amt ein direkter Ansprechpartner zur Verfügung.

Einzelbetriebliche Investitionsförderung (EIF)

Im Jahr 2012 stellen wir 70 Mio. € Haushaltsmittel für Auszahlungen in der Einzelbetrieblichen Investitionsförderung (EIF) zur Verfügung. Speziell für die Ferkelerzeuger wurden im Entwurf des Nachtragshaushalt 2012 zusätzlich 2 Mio. € für die EIF zur Verfügung gestellt. Dadurch können Ferkelerzeugerbetriebe ab diesem Jahr im Rahmen der EIF beim Auswahlverfahren bevorzugt gefördert werden. Das heißt, dass alle Anträge von Ferkelerzeugern, die die allgemeinen Fördervoraussetzungen erfüllen, sicher und schnell bewilligt werden können. Außerdem ist gewährleistet, dass die Fördermittel nach Abschluss der Baumaßnahme schnell an die Ferkelerzeuger ausbezahlt werden.

EIF - Teil A: Agrarinvestitionsförderprogramm

Unterstützung durch die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)

Die LfL hat 2 sehr gut besuchte Fachtagungen zur Umstellung auf Gruppenhaltung durchgeführt und entsprechende Beratungsunterlagen erarbeitet und führt praxisorientierte Versuche zur Umstellung im Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Schweine in Schwarzenau durch. Schwarzenau bietet auch im Jahr 2012 spezielle Lehrgänge für Ferkelerzeuger an. Im Jahr 2011 haben über 1.000 Schweinehalter an diesen Weiterbildungsmaßnamen teilgenommen. Für ökologisch wirtschaftende Ferkelerzeuger bietet das LVFZ in Kringell entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen an.

Übersicht über den Arbeitsbereich Schweine (LfL) Externer Link

GQ-Bayern für Schweine und Schweinefleisch

Schweinefleisch aus dem GQ-Programm wird seit Dezember 2011 von EDEKA-Süd angeboten (über 1.100 Teilnehmer mit über 600 000 Mastplätzen). Schweinefleisch darf unter diesem Qualitätszeichen nur vermarktet werden, wenn die Ferkel aus einem bayerischen Betrieb stammen und in Bayern gemästet werden. Fleisch aus diesem Programm ist ein heimisches Qualitätsprodukt, das nicht beliebig ausgetauscht werden kann.

Geprüfte Qualität - Bayern


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