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Pressemitteilung
Junge Bäume im Fokus - Brunner gibt Startschuss für landesweite Erhebung

(16. Februar 2018) Oberpframmern, Lkr. Ebersberg - In den kommenden Wochen untersuchen wieder Mitarbeiter der Forstverwaltung die Wälder in Bayern auf Verbiss-Spuren durch Rehe, Hirsche und Gämsen. Ausgerüstet mit Datenerfassungsgerät und Messlatte erheben sie an rund 22.000 Aufnahmepunkten den Zustand von Trieben und Knospen. Forstminister Helmut Brunner startete die alle drei Jahre stattfindende Aktion in einem Waldstück im Landkreis Ebersberg. Auf Basis der gesammelten Daten erstellen die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten dann wieder die „Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung“ – mit ihnen bewerten sie, ob in den landesweit rund 750 Hegegemeinschaften der Verbiss für den Wald tragbar ist oder nicht. Nach Aussage des Ministers sind die Gutachten eine wertvolle Entscheidungshilfe bei der Abschussplanung, denn: „Grundeigentümer, Jagdpächter und Behörden können damit den Einfluss des Wildes auf den Wald einschätzen.“ Tragbare Wildbestände sind laut Brunner die Voraussetzung für stabile, klimatolerante Mischwälder.

Nach Aussage des Ministers ist das gesamte Verfahren auf größtmögliche Transparenz und enge Einbindung von Waldbesitzern und Jägern ausgerichtet. Brunner appellierte an die Beteiligten, die Förster bei den Erhebungen zu begleiten und offene Fragen vor Ort zu klären. Die Termine geben die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten rechtzeitig bekannt.

Das „Forstliche Gutachten“ wird seit 1986 erstellt, heuer zum zwölften Mal. Detailinformationen gibt es unter www.forst.bayern.de (Rubrik Jagd).

Revierförsterin mit Gruppe vor Schautafeln im Wald

Auswahl der Verjüngungsflächen

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Staatsminister Brunner mit Revierförsterin und Gruppe inmitten junger Nadelbäume

Aufnahmeverfahren

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Staatsminister Brunner im Gespräch mit einem Waldbesitzer

Brunner im Gespräch mit Waldbesitzer

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Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Pressesprecher Hubertus Wörner, Tel. 089 2182-2216 • Fax 089 2182-2604

Ministerin Michaela Kaniber

Pressereferat