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Pressemitteilung
Bundesverdienstkreuz für Ludwig Berger aus Oberviechtach

(30. Mai 2018) München - Für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement ist Ludwig Berger, Ehrenbürger von Oberviechtach (Lkr. Schwandorf), mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber überreichte dem 77-Jährigen am Dienstag bei einer Feierstunde im Münchner Ministerium die hohe Auszeichnung. „Mit Ihrem herausragenden Einsatz, den Sie seit vielen Jahrzehnten im kirchlichen, politischen und heimatkundlichen Leben Ihrer Gemeinde leisten, sind Sie ein Vorbild für unsere ganze Gesellschaft“, sagte die Ministerin in ihrer Laudatio. Denn die Gemeinschaft brauche Menschen, die sich für andere engagieren und Verantwortung übernehmen. Der Verdienstorden sei der symbolische Dank des Staates für diesen außergewöhnlichen Einsatz.

Ludwig Berger war und ist in zahlreichen Gremien und Verbänden ehrenamtlich tätig. So hat er seit 1955 im Kolpingverein verschiedenste Funktionen übernommen. Von 1969 bis 2012 war er Mitglied des Kirchenrats der Stadtpfarrei, seit 35 Jahren zudem Ortsvorsitzender der Katholischen Arbeitnehmerbewegung. Fünf Jahrzehnte nahm er Führungsaufgaben bei der Freiwilligen Feuerwehr Eigelsberg wahr, zuletzt von 1991 bis 2016 als 1. Vorstand. Seit 1964 war Berger Ortssprecher in Eigelsberg, von 1997 bis 2012 war er Vorsitzender des Krankenhausfördervereins. Seit 1974 übernahm Berger auch mehrere herausgehobene Funktionen bei der AOK Bayern. Zudem wirkte er in der Lokalen Aktionsgruppe „Brückenland Bayern-Böhmen“ sowie im Vorstand des Doktor-Eisenbarth-Museumsvereins und des Doktor-Eisenbarth-Festspielvereins mit. Von 1984 bis 2014 war er Stadtrat von Oberviechtach, 2017 wurde er zum Ehrenbürger ernannt.

    Ministerin Michaela Kaniber mit Ludwig Berger

    Foto Seyfarth/StMELF, Abdruck honorarfrei

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    Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    Pressesprecher Hubertus Wörner, Tel. 089 2182-2216 • Fax 089 2182-2604

    Ministerin Michaela Kaniber

    Pressereferat