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Pressemitteilung
1,4 Millionen mal Milch und Käse: Bayerisches Schulprogramm auf Erfolgskurs

(20. September 2018) München - Das neue bayerische Schulprogramm kommt richtig gut an: Sechs Monate nach dem Start bieten bereits 2.400 Kindergärten und Schulen im Freistaat ihren mehr als 160.000 Kindern einmal in der Woche kostenlos nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch Milch, Käse, Joghurt oder Quark. Damit kommen schon jetzt 20 Prozent der drei- bis zehnjährigen Kinder auch in den Genuss wertvoller Milchprodukte, wie Ernährungsministerin Michaela Kaniber mitteilte. Besonders begehrt ist bei den Kleinen Trinkmilch – sie hat einen Anteil von über 60 Prozent an den bislang 1,4 Millionen ausgereichten Portionen. Angesichts der Beliebtheit will die Ministerin nach und nach alle Grund- und Förderschulen, Kindergärten und Häuser für Kinder für das abwechslungsreiche Frühstück gewinnen. Eine Änderung der EU-Vorgaben hatte zu Jahresbeginn eine Erweiterung der vorher auf Obst und Gemüse beschränkten Angebotspalette möglich gemacht – für Kaniber eine Chance, den Kindern die gesunde Ernährung noch schmackhafter zu machen: „Wir wollen unseren Kindern Milch und Milchprodukte als natürliche, gesunde Fitmacher nahe bringen. Denn sie liefern nicht nur wertvolle Nährstoffe für Kraft, Energie und Konzentration, sondern auch das für das Knochenwachstum so wichtige Kalzium.“

Damit möglichst viele Einrichtungen am Schulprogramm teilnehmen können, stellt der Freistaat heuer neben den 7,1 Millionen Euro EU-Mitteln zusätzlich 4,6 Millionen Euro Landesmittel bereit. Landesweite Aktionen rund um den Weltschulmilchtag am 26. September sollen Kinder und Verantwortliche auf das erweiterte Programm aufmerksam machen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich: Interessierte Einrichtungen müssen sich dafür mit einem der mehr als 130 zugelassenen Lieferanten in Verbindung setzen und einen Liefervertrag schließen. Eine Liste der Lieferanten und Detailinformationen zum Schulprogramm gibt es unter www.schulprogramm.bayern.de.


Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Pressesprecher Hubertus Wörner, Tel. 089 2182-2216 • Fax 089 2182-2604

Ministerin Michaela Kaniber

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