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Pressemitteilung
Bayern schützt den guten Ruf des heimischen Biers

(20. Januar 2020) Berlin - Bier steht weltweit für Genuss aus Bayern – und das nicht nur zum Oktoberfest, sondern auch in Berlin. Der Freistaat mit seinen 650 Braustätten ist in Deutschland führend, fast jede zweite deutsche Brauerei ist in Bayern beheimatet. „Keine andere Region der Welt weist eine ähnliche hohe Dichte an Braustätten auf wie Bayern, der Freistaat macht seinem Ruf alle Ehre, die Heimat guten und vielfältigen Bieres zu sein“, sagte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Insgesamt produzieren die bayerischen Brauereien über 40 verschiedene Biersorten. Die mehr als 4.000 regionaltypischen Biermarken machen rund zwei Drittel aller deutschen Marken aus. „Die Vielfalt an Bierspezialitäten sucht auf der Welt ihresgleichen“, so die Ministerin. Entsprechend ist auch die weltweite Nachfrage nach Bier aus Bayern entsprechend hoch: Rund 23 Millionen Hektoliter werden durchschnittlich pro Jahr produziert, davon gehen rund 22 Prozent in den Export.

Basis für den Erfolg und den exzellenten Ruf sind das Bayerische Reinheitsgebot von 1516 – das älteste Lebensmittelgesetz der Welt. Aber auch die natürlichen Voraussetzungen spielen den Brauern in die Hand: „Mit der bayerischen Braugerste und dem bayerischen Hopfen sind wir begünstigt wie kaum eine andere Region“, sagte Kaniber. So kaufen Qualitätsbrauereien bewusst Braugerste aus Bayern, die Hopfenanbaugebiete genießen Weltruhm. Deshalb sei es besonders wichtig, den guten Ruf des bayerischen Biers zu bewahren, sagte die Ministerin. So ist nicht nur die Herkunft von Spalter und Hallertauer Hopfen EU-weit geschützt, sondern auch das Bier aus Bayern. Bayerisches Bier ist eine von 50 EU-weit geschützten Spezialitäten aus Bayern und eine der wichtigsten in ganz Deutschland. Der Freistaat setzt sich aber auch für den Schutz über die EU-Grenzen hinaus ein: Im aktuellen Abkommen der EU mit China ist Bayerisches Bier eins von 100 Produkten mit geschützter geografischer Herkunft.

Gruppenbild mit 3 Personen am Stand

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Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Pressesprecher Hubertus Wörner, Tel. 089 2182-2216 • Fax 089 2182-2604

Ministerin Michaela Kaniber

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