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Rohstoff Holz

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Viele Gründe dafür und keine dagegen
Energieträger Holz - Renaissance der Biomasse

Energieholz ist der bedeutendste erneuerbare Energieträger in Bayern.
Die Verbrennung von Holz als Brennholz, Pellets oder Hachschnitzel läuft im Gegensatz zu der von Öl, Gas und Kohle in einem CO2- neutralen Kreislauf. Das bei der Verbrennung freigesetzte Kohlendioxid wird vom nachwachsenden Wald wieder aufgenommen.

Kohlendioxid-Kreislauf (Grafik: Hopf, LWF)Zoombild vorhanden

Holz im klimaneutralen Kreislauf (Grafik: Hopf, LWF)

Energie aus Holz - Renaissance einer alten Holznutzung

Holz als Brennholz zu verheizen kann wohl als die älteste Verwendung von Holz gelten. Weltweit steht die Nutzung des Waldes als Lieferant von Brennholz immer noch an erster Stelle. Auch in Bayern erlebt die Energieholz eine Renaissance. Biomasse ist in Bayern nach der Wasserkraft der wichtigste regenerative Energieträger. Holz stellt dabei den mit Abstand wichtigsten Biobrennstoff dar. In knapp 1,8 Mio. Öfen wird in Bayern Brennholz verfeuert. Auf diese Weise werden jährlich mehr als 2 Mrd. Liter Heizöl eingespart.

Entscheidend für den Heizwert des Brennholzes ist der Wassergehalt des Holzes. Ist viel Wasser enthalten (frisches, feuchtes Holz), geht ein großer Teil der Energie für Verdampfungsprozesse verloren, bevor Wärmeenergie abgegeben wird. Bei fachgerechter Lagerung stellt sich in unseren Breitengraden ein Wassergehalt von etwa 15 % ein (d.h. nur 15 % des Gewichtes eines Scheites macht das enthaltene Wasser aus). Das Holz ist dann "trocken" und kann gut verbrannt werden.

Die gängige Maßeinheit für Brennholz ist der Raummeter oder Ster. Dafür werden 1 Meter lange Scheite oder Stammteile auf einen Stapel geschichtet. Ein 1 Meter hoher und 1 Meter breiter Stapel entspricht dann genau einem Raummeter. Die Menge entspricht rund 0,7 Kubikmeter Holz (ohne Zwischenräume gerechnet!). Bei 20 % Holzfeuchte kann ein Raummeter Fichtenholz etwa 150 Liter, ein Raummeter Buchenholz, wegen seines höheren Gewichtes, etwa 200 Liter Heizöl ersetzen.

Brennholz: Viele Gründe für und keine gegen das Heizen mit Holz

Für die Renaissance des Energieträgers Holz gibt es gute Gründe. Holz fällt bei der Waldpflege in ausreichender Menge an und wächst vor unserer Haustür ständig nach - in Bayerns Wäldern wächst nach BWI2 ein Kubimeter pro Sekunde. Das entspricht einem Heizäquivalent von 220 bis 280 Litern Heizöl. Vor allem aber wird bei der Verbrennung mit moderner Heiztechnik die Atmosphäre nicht zusätzlich belastet. Nur soviel Kohlendioxid wird in die Luft abgegeben, wie das Holz vorher durch sein Wachstum der Atmosphäre entzogen hat. Die Förderung nachwachsender Rohstoffe ist deshalb ein Kernziel bayerischer Forstpolitik. Der Freistaat Bayern und die Bundesregierung fördern Energieholz durch Förderprogramme.

Zuschüsse für Holzzentralheizungen und Biomasseheizwerke

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