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Rohstoff Holz

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Ein Stoff, auf den sich bauen lässt
Naturwunder Holz

Viele positive Eigenschaften kennzeichnen das Holz: umweltfreundlich, nachwachsend, langlebig. Wer mit Holz baut, baut auf einen Rohstoff mit Zukunft; wer mit Holz heizt, heizt CO2-neutral. Der Produktion von Holz liegt eine einzigartige Solartechnik zugrunde: Die gesamte im Holz gespeicherte Energie stammt von der Sonne.

Holzfenster (Bild: Campomalo, pixelio.de)Zoombild vorhanden

Wer mit Holz baut, baut auf einen Rohstoff mit Zukunft (Bild: Campomalo, pixelio.de)

Was alles passiert bis ein Baum zum Schreiner kommt und was der daraus machen kann erfahren Sie, wenn Sie uns auf dem Weg vom Baum zum Holz begleiten und Holz als Möbel besuchen.
Holz hat jedoch nicht nur wunderbare technische Eigenschaften, es ist auch individuell und strahlt Natürlichkeit und Wärme aus. Daher ist Bauen mit Holz nicht nur eine Rückbesinnung auf alte, erprobte Werte sondern zugleich eine zukunftsweisende und hochmoderne Technologie. Das Bauen mit Holz stellt also beileibe keine kurzfristige Modeerscheinung dar.

Erst durch die Holznutzung kommen die vielfältigen Eigenschaften des Naturmaterials Holz dem Menschen zugute. So trägt auch die Forstwirtschaft Ihren Teil dazu bei, dass Holz im Vergleich zu anderen Bau- und Werkstoffen eine wunderbar gute Ökobilanz aufweist. In einer Ökobilanz werden alle Umweltauswirkungen eines Produktes summiert und bewertet. Dies beginnt bei der Produktherstellung und geht über die Be- und Verarbeitung, Verteilung und Nutzung hin zur Weiterverwertung und Entsorgung.
Die steigenden Preise für Strom und Öl sorgen dafür, dass die Nutzung des Holzes als Brennstoff heute wieder an Bedeutung gewinnt. Holz wird nicht nur daheim im Kachelofen, sondern auch verstärkt in modernen Hackschnitzel- und Pelletheizungen als Energieträger benutzt.

Weiterführende Informationen

Ökobilanz Holz

Holz ist gespeicherte Sonnenenergie

Bäume betreiben Photosynthese. Sie nehmen Sonnenenergie, Wasser und Kohlendioxid (CO2) auf und geben als "Abgase" reinen Sauerstoff und Wasserdampf an die Umwelt ab. Als Produkt liefern die Bäume uns das Holz.

Die Bäume wandeln Wasser aus dem Boden und Kohlendioxid, das sie der Atmosphäre entzogen haben um und legen es als Holz fest. In langlebigen Holzprodukten, etwa als Dachstuhl oder als Möbelstücke, ist das Kohlendioxid über die Lebensdauer eines Baumes hinaus festgelegt. Die Verwendung von Holz leistet so einen Beitrag zur Verminderung des CO2-Anstiegs in der Atmosphäre und trägt somit zur Verminderung des Treibhauseffektes bei. Bei der Verbrennung oder dem biologischen Abbau des Holzes wird nur die Menge an Kohlendioxid frei, die während des Baumwachstums gespeichert wurde. Dieses CO2 nehmen wiederum die jungen Waldbäumchen auf. Die Verbrennung von Holz ist damit CO2-neutral.

Im Holz ist viel Sonnenenergie gespeichert. Um dieses Potential für den Menschen verfügbar zu machen, muß die Forstwirtschaft nur wenig Energie, z.B. als Treibstoff für die Motorsäge, aufwenden. Für die Bereitstellung von Holz mit einem Energiegehalt von 100 Kilowattstunden verbraucht die forstliche Produktion nur 1 bis 4 Kilowattstunden.

Die Verwendung von Holz
Holz ist der wichtigste nachwachsende Rohstoff in Bayern. Er wächst vor Ort nach und ist nicht nur Bau- und Werkstoff sondern auch ein Energieträger. Bei der Gewinnung, sowie bei der Be- und Verarbeitung benötigt Holz weniger Energie als andere Rohstoffe und verursacht zudem keine unverwertbaren Abfälle.
Die Entsorgung von Holz
Bei der Be- und Verarbeitung anfallendes Restholz sowie altes oder "ausgedientes" Holz ist kein Fall für die Mülldeponie. Es dient als Rohstoff für neue Holzprodukte (Papier, Spanplatten, Dämmstoffe) oder kann, mit besserer CO2 -Bilanz und geringerer Schadstoffemission als die begrenzten Rohstoffe Kohle, Gas oder Erdöl, zur Energiegewinnung in Heizkraftwerken eingesetzt werden und dabei die im Laufe seines Baumlebens gespeicherte Sonnenenergie abgeben.