Aleksandar Jocic/Fotolia.com

Pressemitteilung
Mehr Bienenvölker in Bayern – Imkern bleibt im Trend - Michaela Kaniber: Wichtiger Beitrag für die Befruchtung unserer Kultur- und Wildpflanzen

(04. Februar 2021) München - Die Bayern lieben Bienen und sie engagieren sich für diese wichtigen Insekten. Die Anzahl der Imkerinnen und Imker im Freistaat ist vergangenen Jahr auf rund 41.000 angestiegen. Vor zehn Jahren hielten lediglich 29.000 Menschen Bienen. Auch die Zahl der gehaltenen Bienenvölker ist auf über 258.000 angewachsen, das sind rund 55.000 mehr als 2010. „Die Imkerei ist ein richtiger Trend geworden, das freut mich sehr. Denn wer sich um diese fleißigen Bestäuber kümmert, fördert die Biodiversität und tut etwas für die lebenswichtige Befruchtung der Kultur- und Wildpflanzen. Der Honig und das Wachs sind eigentlich nur süße, wohlriechende und praktische Dreingaben zum großen Wert der Bestäubung“, sagt Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Mit dem Versöhnungsgesetz, der Weiterentwickung des Kulturlandschaftsprogramms (KULAP), der Wildlebensraumberatung und den ehrgeizigen Zielen zum Ausbau des Ökolandbaus setze das Landwirtschaftsministerium die Förderung der Biodiversität konsequent fort. „Sowohl Imkerei als auch Landwirtschaft sind auf intakte Ökosysteme angewiesen“, stellte die Ministerin fest.

Imkerinnen und Imker finden in Bayern eine hervorragende Infrastruktur aus flächendeckender Beratung, unabhängiger Forschung und vielfältiger Förderung vor. Die Imkervereine werden unterstützt bei der Wissensvermittlung, bei der Gewinnung von Jungimkern und bei der Bienengesundheit. Wer Bienen hält, bekommt Zuschüsse beim Gerätekauf, bei der Honig- und Wachsanalyse und bei den Zertifizierungskosten als Öko-Imkerei.

Weitere Infos zur Imkerei gibt es unter www.stmelf.bayern.de/bienen.

Ministerin und Imkerin betrachten Bienenwabe

Foto: Judith Schmidhuber / StMELF, Abdruck honorarfrei

Bild in Originalgröße


Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Pressesprecher Hubertus Wörner, Tel. 089 2182-2216 • Fax 089 2182-2604

Ministerin Michaela Kaniber

Pressereferat