Job und Karriere
Einstellung in den Vorbereitungsdienst der 3. Qualifikationsebene – Ländliche Entwicklung

Vorbereitungsdienst im fachlichen Schwerpunkt "Ländliche Entwicklung" für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene (Anwärterzeit)

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten beabsichtigt, zum 1. Mai 2023 Bachelorabsolventen (m/w/d) bzw. Diplomingenieure (FH) (m/w/d) der Studiengänge Vermessung und Geoinformatik bzw. Angewandte Geodäsie und Geoinformatik oder eines vergleichbaren Studiengangs in den Vorbereitungsdienst für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik, fachlicher Schwerpunkt Ländliche Entwicklung, einzustellen.

Die Einstellung erfolgt bei diesen Ämtern für Ländliche Entwicklung

  • Oberbayern (Standort München, später Mühldorf)
  • Niederbayern (Landau a. d. Isar)
  • Oberpfalz (Tirschenreuth)
  • Oberfranken (Bamberg)
  • Mittelfranken (Ansbach)
  • Unterfranken (Würzburg)
  • Schwaben (Krumbach)
Zu Beginn Ihrer beruflichen Tätigkeit bearbeiten Sie als stellvertretender Projektleiter (m/w/d) vorrangig Aufgaben der Grundstückszusammenlegung und machen sich dabei mit den kommenden Aufgaben als Projektleiter (m/w/d) vertraut.


Später gestalten Sie selbst als Projektleiter (m/w/d) Ihre Region, die Infrastruktur in Dorf und Land sowie die Naturlandschaft und stärken die Wirtschaftskraft im Projektgebiet. Sie leiten Projekte, die den ländlichen Raum nachhaltig lebenswert machen bzw. erhalten. Dies geschieht auf Antrag und in Zusammenarbeit sowohl mit einzelnen Gemeinden als auch in Kooperation mit mehreren Kommunen.

Die Leitung von Projekten der Flurneuordnung, Dorferneuerung und interkommunalen Zusammenarbeit ist sehr abwechslungsreich und verantwortungsvoll. Dabei arbeiten Sie sowohl im Büro als auch bei Terminen direkt im Dorf und in der Flur. Da Sie viel mit Grundstückseigentümern, Gemeinden und Architekten verhandeln, sind neben Ihrer Ingenieurausbildung auch Freude am Umgang mit Menschen, Gesprächskompetenz und Verhandlungsgeschick gefragt. Die Arbeit mit dem Eigentum anderer erfordert Genauigkeit und sensibles Vorgehen. Wer sich selbst gut organisieren kann, gerne Eigeninitiative ergreift, zeitlich flexibel und teamfähig ist, wird sich bei uns wohlfühlen.

Sie beginnen Ihre Beamtenlaufbahn mit einem einjährigen Vorbereitungsdienst, der mit der Staatsprüfung abschließt.


Während dieser sog. Anwärterzeit im Beamtenverhältnis auf Widerruf erhalten Sie Anwärterbezüge nach dem Eingangsamt A 10 (rd. 1.413 Euro monatlich und ggf. weitere familienbezogene Zuschläge).

Im Vorbereitungsdienst finden neben der Ausbildung und praktischen Tätigkeit am jeweiligen Amt für Ländliche Entwicklung auch Grundlagenseminare am zentralen Ausbildungsamt in Ansbach statt. Ferner erhalten Sie Einblicke in die Arbeit von anderen Fachbehörden wie Grundbuchamt, Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung bzw. Landratsamt, mit denen Sie später in den Projekten zusammenarbeiten werden.

Nach bestandener Staatsprüfung ist die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe - voraussichtlich zum 1. Mai 2024 - vorgesehen; ein Rechtsanspruch darauf besteht aber nicht.


Das Eingangsgehalt entspricht der Besoldungsgruppe A 10 und liegt bei rd. 3.300 Euro monatlich zuzüglich ggf. weiterer familienbezogener Zuschläge. Bei entsprechender Leistung und Funktion ist eine spätere Beförderung bis zum Baurat (m/w/d) mit Zulage (A 13 + AZ) möglich. In Einzelfällen ist bei entsprechender Eignung, Leistung und Befähigung eine Qualifizierung für die vierte Qualifikationsebene möglich.

Die strukturierten Einstellungsgespräche werden vom 7. bis 9. März 2023 stattfinden.

Bewerberinnen und Bewerber, die eine gute Gesamtnote im Bachelor- bzw. Diplomprüfungszeugnis oder besondere berufliche Erfahrungen und Kenntnisse auf dem Gebiet der Ländlichen Entwicklung (z. B. Berufsausbildung, Praktikum) nachweisen können, werden hierzu eingeladen.

Ihrer aussagekräftigen Bewerbung legen Sie bitte folgende Unterlagen bei

  1. Lückenloser Lebenslauf
  2. Zeugnis, das zum Besuch der Hochschule berechtigt
  3. Diplomprüfungs- bzw. Bachelorzeugnis
  4. Diplom- bzw. Bachelorurkunde
  5. Angabe des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE), an dem Sie die Einstellung wünschen. Nennen Sie bitte auch einen Alternativwunsch für ein ALE, denn das Wunschamt kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht zugesichert werden.
  6. Nachweise über etwaige berufliche Tätigkeiten bzw. Praktika
  7. ggf. Bescheinigung über Wehr-, Zivil- oder Bundesfreiwilligendienst


Sofern das Bachelorzeugnis und die Bachelorurkunde der Hochschule zum Bewerbungsstichtag noch nicht vorliegen, genügt eine Notenbescheinigung, aus der die Prüfungsgesamtnote der bestandenen Prüfung (einschließlich Bachelorarbeit) hervorgeht. Das Prüfungszeugnis und die Bachelorurkunde reichen Sie in diesem Fall bitte unverzüglich nach.

Sofern bei der Entscheidung über die Stellenvergabe die Beteiligung einer mit der Gleichstellung beauftragten Person gewünscht wird, ist dies im Bewerbungsschreiben zu beantragen. Schwerbehinderte Personen werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Interessiert?
Bitte bewerben Sie sich direkt online bis 14. Februar 2023.

Alternativ können Sie sich auch per E-Mail bewerben.

bewerbungen-e7@stmelf.bayern.de

Fragen?

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Bayer gerne zur Verfügung.
Telefon: 089 2182 - 2508

richard.bayer@stmelf.bayern.de

Mit der Einsendung Ihrer Bewerbungsunterlagen erklären Sie, von unseren Datenschutzhinweisen zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen des Bewerbungsverfahrens Kenntnis genommen zu haben. Die Datenschutzhinweise sowie weitere Informationen zur Verwaltung für Ländliche Entwicklung finden Sie unter: