Dachlandschaft eines fränkischen Dorfes mit  vier markanten Fachwerksgiebeln

Buchenau
Ganzheitliches Entwicklungskonzept macht Schloss und Schlosspark wieder zum kulturellen Zentrum des Ortes

Markante Pfeiler mit geöffnetem zweiflügeligem Tor. Danach langgezogener Treppenzugang mit mehreren Zwischenpodesten bis zum Schloss im Hintergrund.

Ortsbildprägend für Buchenau sind die Kirche, das Schloss und der zugehörige Gutshof. Mit dem Erhalt des Schlosses sowie der Wiederherstellung und Sanierung des Schlossparks samt seiner Ausstattungselemente wird nicht nur historische Bausubstanz erhalten, sondern auch die Geschichte von Buchenau sichtbar gemacht. Zudem lässt die originalgetreue Rekonstruktion der historischen Kegelbahn den Schlosspark wieder zu einem lebendigen Bestandteil des Ortes werden.

Schloss Buchenau wurde im Jahr 1840 als Wohnhaus des Glashüttenherrn erbaut. Zum gesamten Ensemble gehört neben weiteren Gebäuden der schöne Schlosspark, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von einem russischen Gartenarchitekten als englischer Landschaftsgarten gestaltet wurde.

Zusätzlich zur baulichen und gärtnerischen Wiederherstellung des Schlossparks einschließlich der historischen Schlossauffahrt, des Neptunbrunnens und der alten Kegelbahn wurde ein Nutzungskonzept für die gesamte Anlage entwickelt. Sie wird mit Märkten und kulturellen Veranstaltungen, wie Konzerten, Lesungen, Ausstellungen oder auch Theateraufführungen, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In Anknüpfung an die bedeutende Glasgeschichte des Ortes wurde der Schlosspark durch Skulpturen von international bekannten Glaskünstlern aus der Region aufgewertet. Nun sind das Schloss und sein Park wieder kulturelles Zentrum des Ortes und ein hervorragendes Beispiel einer gelungenen Innenentwicklung.

Bauherr: Förderkreis Schloss Buchenau
Architekten: Architekturbüro Naumann, Regensburg
Dorferneuerung Lindberg, Landkreis Regen