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Röthenbach
Überzeugendes Miteinander von Alt und Neu sichert attraktives Wohnen im ehemaligen Gesindehaus

Mit der Sanierung des historischen Gesindehauses und dem neuen Anbau in einer zeitgemäßen Architektursprache haben die Bauherren maßgeblich zu einer besonderen Aufwertung der neu gestalteten Ortsmitte im Umfeld des Renaissanceschlosses beigetragen. Sanierung und Neubau vereinen vorbildlich den respektvollen Umgang mit der historischen Hauslandschaft und zeitgemäßes Bauen und leisten damit einen überzeugenden Beitrag zur Innenentwicklung des kleinen Ortes.

Als die junge Familie 2005 das denkmalpflegerisch als besonders wertvoll eingestufte Gebäude erwarb, das etwa um 1780 als Gesindehaus des benachbarten Schlosses erbaut wurde, stellten sich mehrere Herausforderungen: bedingt durch den längeren Leerstand aufsteigende Feuchtigkeit im EG-Mauerwerk, niedrige Raumhöhen und mit 100 qm Nutzfläche ein zu knappes Raumangebot für eine vierköpfige Familie. Mit viel Sachverstand, Einfühlungsvermögen und Kreativität wurde das alte Gebäude saniert. Historische Bauteile, wie z. B. Holztüren und Holzdecken, wurden repariert und ergänzt.
Um den Raumbedarf zu decken, entschloss sich die Familie zu einem eigenständigen Bau, der in zeitgemäßer Formensprache die vorhandene Struktur fortführt. Der Holzständerbau nimmt die Giebelständigkeit und das Satteldach des Altbaus auf und verbindet so zusammen mit dem gläsernen Zwischenbau ganz selbstverständlich Alt und Neu in der äußeren Erscheinung. Die energetische Sanierung sowie die behutsame Gestaltung der Außenanlagen runden die herausragende Baumaßnahme zudem vorbildlich ab.
Bauherren: Adina und Ralph Böttig, Röthenbach
Dorferneuerung Röthenbach, Stadt Arzberg, Lkr. Wunsiedel