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Unternehmensführung
Steuern in der Land- und Forstwirtschaft

Das Steuerrecht kennt bei fast allen Steuerarten Sonderbestimmungen und -regelungen zur Besteuerung der Land- und Forstwirtschaft. Beispielhaft zu erwähnen sind:

  • die Ermittlung des Gewinns aus Land- und Forstwirtschaft nach Durchschnittssätzen (§ 13a EStG)
  • die Durchschnittssätze für land- und forstwirtschaftliche Betriebe in der Umsatzsteuer (§ 24 UStG)
  • die Bewertung land- und forstwirtschaftlichen Vermögens.

Zuständigkeiten des Ministeriums

Das Ministerium ist in die Steuergesetzgebung über den Bundesrat eingebunden. Es werden Steuerrechtsänderungen mit Bezug oder Auswirkung auf die Land- und Forstwirtschaft angestoßen und in der agrarpolitischen Diskussion und im parlamentarischen Verfahren begleitet.

Die Fachreferate des Ministeriums und die nachgeordneten Behörden werden, soweit im Verwaltungsvollzug steuerfachliche Gesichtspunkte zu berücksichtigen sind, unterstützt. Ferner werden steuerliche Dienstleistungen (Wissenstransfer, Beratung) für die Landwirtschaftsverwaltung erbracht.

Eine steuerliche Beratung in Einzelfällen außerhalb der staatlichen Verwaltung erfolgt nicht.

Steuerliche Hilfsmaßnahmen nach Naturkatastrophen

Das Bayerische Finanzministerium hat wegen großer Schäden durch widrige Witterung (u.a. Überschwemmungen, Frost, Dürre, Unwetter) umfangreiche Maßnahmenkataloge an steuerlichen Hilfsmaßnahmen für Betroffene erlassen. Diese umfassen unter anderem Steuerstundungen und Herabsetzung von Steuervorauszahlungen, aber auch verbesserte Möglichkeiten der Sonderabschreibung und der Bildung von Rücklagen. 

Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat Externer Link