Vom Bodensee bis zum Königssee: Fernwanderweg auf königlichen Spuren – Bayern entwickelt Maximiliansweg weiter

Aktualisiert am: 17.09.2026
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(17. September 2026) München – Rund 360 Kilometer durch den bayerischen Alpenraum, vom Bodensee bis zum Königssee: Bayern will den traditionsreichen Maximiliansweg zu einem attraktiven und durchgängigen Fernwanderangebot weiterentwickeln. Den Auftakt bildet ein regionsübergreifendes Modellprojekt zwischen Sonthofen im Allgäu und Brannenburg in Oberbayern. Tourismusministerin Michaela Kaniber hat dazu den Vertretern des Tourismus Oberbayern München e.V. und des Tourismusverbands Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V. die Förderurkunden überreicht. "Der Maximiliansweg verbindet auf einzigartige Weise, was Bayern als Tourismusland ausmacht: einzigartige Natur- und Kulturlandschaften, regionale Identität und besondere Urlaubserlebnisse. Dieses Potenzial wollen wir noch besser nutzen. Unser Ziel ist ein attraktives Fernwanderangebot, das Gäste begeistert und gleichzeitig den Menschen und Betrieben entlang der Strecke zugutekommt", sagte Kaniber. "Dabei denken wir das Naturerlebnis von Anfang an verantwortungsvoll: mit guter Besucherlenkung, attraktiven öffentlichen Verkehrsangeboten und einer engen Einbindung der Regionen. So schaffen wir Wertschöpfung vor Ort und schützen zugleich die sensiblen Naturräume unserer Alpen." Der Maximiliansweg führt von Lindau am Bodensee bis zum Königssee und durchquert dabei den gesamten bayerischen Alpenraum. In einer zweijährigen Initialphase wird zunächst der Abschnitt zwischen Sonthofen im Allgäu und Brannenburg in Oberbayern weiterentwickelt. Die Route soll attraktiv sein, ohne Unterbrechungen verlaufen und sich gut mit Bus und Bahn erreichen lassen. Sie soll Besucher gezielt leiten und regionale Angebote und Betriebe einbeziehen. Die dabei gewonnenen Erfahrungen werden anschließend für die Weiterentwicklung der gesamten Strecke vom Bodensee bis zum Königssee genutzt. Das jetzt gestartete Modellprojekt "Nachhaltige Produktentwicklung – Weitwandern vom Bodensee zum Königssee" läuft bis Ende 2028. Nicht zuletzt geht es auch darum, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sich attraktive touristische Angebote und der verantwortungsvolle Umgang mit den sensiblen Naturräumen der Bayerischen Alpen noch besser miteinander verbinden lassen.

Maximiliansweg© Judith Schmidhuber/StMELF
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Das Foto zeigt Tourismusministerin Michaela Kaniber zusammen mit (v. l. n. r.) Klaus Stöttner, Präsident Tourismusverband Oberbayern München e.V. und Präsident Bayerischer Tourismusverband e.V., Oswald Pehel, Geschäftsführer Tourismus Oberbayern München e.V. und Klaus Fischer, Geschäftsführer Tourismusverband Allgäu-Bayerisch Schwaben e.V., bei der Übergabe der Förderurkunde.