Extreme Wetter- und Klimaereignisse und ihre Folgen
Wald, Wetter und der Klimawandel

Über die Jahrtausende haben sich die Bäume an den Verlauf der Jahreszeiten und die herrschenden Klimabedingungen angepasst. Selbst die meisten außergewöhnlich starken Wetterausschläge kann das System Wald abfedern. Lediglich bei seltenen Extremwettereignissen kann die Widerstandskraft der Wälder nicht ausreichend sein und Schaden nehmen.

Die Auswirkungen von wetterbedingten Waldschäden sind jedoch für Waldbesitzer/innen oftmals katastrophal. Die Arbeit von Generationen ist binnen weniger Minuten vernichtet. Besonders Stürme, Waldbrände, Schnee und Eis können gravierende Schäden am Wald hinterlassen.

Witterungsbedingte Waldschäden haben unmittelbar sichtbare Auswirkungen wie Sturmwürfe oder -brüche. In der Folge sinkt außerdem die Abwehrkraft gegenüber biologischen Schädlingen. So findet der Borkenkäfer optimale Brutbedingungen nach Sturm- und Frostschäden.

Witterungsbedingten Waldschäden vorbeugen

Es ist nicht möglich, Ihren Wald vollständig vor Wetter- oder Klimaextremen zu schützen. Mit standortgerechten Baumarten und einem Vitalität und Stabilität fördernden Waldbau können Sie jedoch die Widerstandskraft Ihres Waldes steigern. Durch schnelles Handeln nach einem Schaden ist außerdem ein guter Schutz gegen Folgeschäden möglich.

Themen

Die Doppelrolle des Waldes: Opfer und Helfer
Der Wald in Zeiten des Klimawandels

Über einem Wald ziehen mächtige Gewitterwolken auf (Foto: J. Böhm)

Der Klimawandel ist aktuell wohl die größte Herausforderung für die Forstwirtschaft. Die verhältnismäßig schnelle Veränderung des Klimas setzt den langsam wachsenden Wald unter Druck. Die Zeit drängt: Unsere Wälder müssen an den Klimawandel jetzt angepasst werden.  Mehr

Ursache meist menschlichen Ursprungs
Waldbrandgefahr in Bayern

Junger Wald nach einem Brand. Rauch steigt noch auf (Foto: G. Brehm)

Die Gefahr von Waldbränden wird in Zukunft wohl zunehmen. Mit waldbaulichen Mitteln und der Einhaltung von Verhaltensregeln gibt es jedoch gute Möglichkeiten, Waldbrände zu vermeiden. Im Schadensfall helfen der Freistaat Bayern und eine Waldbrandversicherung.  Mehr

Wiebke, Lothar, Kyrill und Co.
Das Risiko von Sturmschäden senken

Fichtenbestand biegt sich bei starken Sturm (Foto: G. Brehm)

Schwere Orkane haben in der Vergangenheit ein Bild der Verwüstung in Wäldern hinterlassen. Die Häufigkeit dieser Wetterlage wird auch in Zukunft nicht abnehmen. Das Risiko von schweren Sturmschäden ist aber durch waldbauliche Maßnahmen absenkbar.  Mehr

Verjüngungen und Kulturen besonders betroffen
Trockenheit sorgt für großen Stress bei Bäumen

Vetrocknete Fichte auf einem ausgetrockneten Waldboden (Foto: J. Böhm)

Der hohe Stress durch lange Trockenphasen schwächt Bäume. In der Folge sind sie anfälliger gegenüber Schadinsekten und erleiden Zuwachsverluste. Jüngere, noch nicht tiefwurzelnde Pflanzen trocknen schnell aus und können absterben.  Mehr

Schneebrüche durch Profis aufarbeiten
Waldschäden durch Frost, Eis und Schnee

Fichtebestand während eines Schneegestöbers (Foto: G. Brehm)

Standortsgerechte Waldbestände sind gut an winterliche Bedingungen angepasst. Dennoch kann es bei besonders starken Schneefällen und kalten Winternächten zu Schäden an Wald und Bäumen kommen. Die Folgen erfordern vor allem eine regelmäßige Kontrolle.  Mehr

Aus Praxis und Wissenschaft

  • waldwissen.net - Waldwissen zum Lesen
  • forstcast.net - Waldwissen zum Hören