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Förderwegweiser
Ausgleichszulage

In den benachteiligten Gebieten (benachteiligte Agrarzonen, Kleine Gebiete und Berggebiete) erhalten Landwirte zum Ausgleich der natürlichen ungünstigen Standortbedingungen oder anderer spezifischer Produktionsnachteile eine Ausgleichszulage für Einkommensnachteile aus naturbedingten oder anderen spezifischen Gründen.

Die Zahlungen sollen zur Fortführung der Landwirtschaft in diesen Gebieten und zur Erhaltung der Landschaft beitragen sowie nachhaltige Bewirtschaftungsmethoden fördern.
Publizitätsvorschriften: Das Anbringen der Tafeln ist keine Pflicht mehr

Das Anbringen der Tafeln ist keine Pflicht mehr

Alle Antragsteller der Ausgleichszulage (AGZ) und der bayerischen Agrarumweltmaßnahmen (KULAP und VNP) mit Verpflichtungsbeginn 2015 oder 2016 haben bereits eine Tafel erhalten, um die sogenannte Publizitätspflicht der EU zu erfüllen. Diese Publizitätspflicht hat sich mit der Durchführungsverordnung (EU) 2016/669 vom 28. April 2016 grundlegend geändert. Jetzt entscheidet jedes Mitgliedsland selbst, ob das Aufstellen der Tafeln bei Flächenförderungen erforderlich ist. Bayern stellt es den Antragstellern frei, die Tafeln am Hof anzubringen. Alle Antragsteller von KULAP, VNP oder AGZ – unabhängig vom Verpflichtungsbeginn 2015 oder 2016, ff. – sind generell von der Aufstellungspflicht der Tafel entbunden. Nähere Informationen enthält das aktuelle Merkblatt.

Merkblatt zu den Publizitätsvorschriften (Dezember 2016) pdf 299 KB    ReadSpeaker Dokument vorlesen


Zuwendungsempfänger

  • Die Ausgleichszulage kann von aktiven Betriebsinhabern beantragt werden
  • Nicht förderfähig sind Unternehmen mit einer Kapitalbeteiligung der öffentlichen Hand von mehr als 25 %

Voraussetzungen

  • eigenverantwortliche Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen im benachteiligten Gebiet
  • mindestens 3 ha landwirtschaftlich genutzter Fläche (LF)
  • Einhaltung der Bestimmungen zu Cross Compliance

Einschränkungen

  • Nicht förderfähig sind stillgelegte oder aus der Erzeugung genommene Flächen (auch ÖVF-Flächen ohne landwirtschaftliche Erzeugung).
  • In den benachteiligten Gebieten (ohne Berggebiet und Kleine Gebiete) wird die AGZ ebenfalls nicht gewährt für Intensivkulturen, z.B. Mais, Sudangras, Weizen, Zuckerrüben, Wein, Obst, Hopfen, Tabak und sonstige Dauerkulturen, Gemüse u.a. Sonderkulturen
  • Förderbeträge unter 100 Euro werden nicht ausbezahlt

Förderung

  • Die Ausgleichszulage wird als reine Flächenprämie gewährt. Die Höhe ist abhängig vom Grad der Benachteiligung. Maßstab dafür ist in den benachteiligten Gebieten die Durchschnitts-LVZ (Landwirtschaftliche Vergleichszahl) der Gemeinden bzw. Gemarkungen und im Berggebiet/den Kleinen Gebieten die durchschnittliche EMZ der Gemarkung, in der die Flächen des Betriebes liegen.
  • In benachteiligten Gebiet beträgt die Förderhöhe 25 - 200 €/ha (halber Hektarsatz vom Grünland für sonstige förderfähige Flächen)
  • In den Kleinen Gebieten 25 - 100 €/ha für alle förderfähigen Flächen
  • Im Berggebiet 42 - 200 €/ha für alle förderfähigen Flächen
  • Almen/Alpen und Grünland über 1000 m Höhe: 200 €/ha
  • Ab einer Fläche (LF) des Betriebes über 100 ha werden die Zahlungen um 25 % gekürzt
  • Im Berggebiet werden die ersten 10 Hektare mit einem Aufschlag von 25 €/ha versehen.

Mittelherkunft

  • EU
  • Bund
  • Bayern
Ansprechpartner
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Kontaktdaten der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Antragszeitraum
9. März bis 15. Mai 2017
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