Sprungmarken:

Seite als Favorit speichern

Fügen Sie diese Seite zu Ihren Favoriten hinzu:

* Pflichtfelder


RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

Aufruf des Presse-RSS-Feeds

Henner Damke, mpanch/Fotolia.com

Förderung
ELER

Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) fördert die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums in der Europäischen Union.

Dieser Fonds ist neben dem Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) eines der beiden Finanzierungsinstrumente der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).

ELER 2007 - 2013

Der ELER hat 4 Schwerpunktachsen:

  1. Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Land- und Forstwirtschaft
  2. Verbesserung des Umwelt- und des Tierschutzes in der Landschaft
  3. Steigerung der Lebensqualität im ländlichen Raum und Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft
  4. Leader

Mit der ELER-Verordnung VO (EG) Nr. 1698/2005 wurde von der EU der rechtliche Rahmen für daraus folgende Förderprogramme in den Ländern und Regionen während der Förderperiode 2007 – 2013 geschaffen.

BayZAL

Bayerisches Zukunftsprogramm Agrarwirtschaft und Ländlicher Raum (BayZAL)

Die Umsetzung der ELER-Förderung erfolgt dezentral durch die Mitgliedstaaten auf der Grundlage gesamtstaatlicher Planungen, die in Deutschland durch jedes Bundesland spezifisch in regionalen Planungspapieren (sogenannten "Entwicklungsprogrammen für den ländlichen Raum") untersetzt werden. Die gesamtstaatlichen wie die regionalen Planungen bedürfen der Genehmigung durch die Europäische Kommission.

In Bayern nennt sich dieses Entwicklungsprogramm „Bayerisches Zukunftsprogramm für Agrarwirtschaft und Ländlicher Raum“ (BayZAL).

ELER 2014 - 2020

Die Strategie „Europa 2020" steht für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum. In Übereinstimmung mit dieser Strategie werden die darin formulierten Ziele durch die folgenden 6 europaweiten ELER-Prioritäten präzisiert

  • Förderung von Wissenstransfer und Innovation in der Land- und Forstwirtschaft und den ländlichen Gebieten
  • Förderung der Wettbewerbsfähigkeit aller Arten von Landwirtschaft und des Generationswechsels in den landwirtschaftlichen Betrieben
  • Förderung der Organisation der Nahrungsmittelkette und des Risikomanagements in der Landwirtschaft
  • Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung von Ökosystemen, die von der Land- und Forstwirtschaft abhängig sind
  • Förderung der Ressourceneffizienz und Unterstützung des Agrar-, Ernährungs- und Forstsektors beim Übergang zu einer kohlenstoffarmen und klimaresistenten Wirtschaft
  • Förderung der sozialen Eingliederung, der Bekämpfung der Armut und der Wirtschaftlichen Entwicklung in den ländlichen Gebieten

Gemeinsamer Strategischer Rahmen für EU-Fördertöpfe

  • Europäischer Fonds für die regionale Entwicklung (EFRE)
  • Europäischen Sozialfonds (ESF)
  • Köhasionsfonds (KF)
  • Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)
  • Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF)
Der Gemeinsame Strategische Rahmen für EU-Fördertöpfe soll den Mitgliedstaaten und ihren Regionen helfen, für den nächsten Finanzplanungszeitraum von 2014 bis 2020 klare Investitionsschwerpunkte zu setzen. Die verschiedenen Fonds sollen deutlich besser miteinander kombiniert werden können, um die Wirksamkeit der EU-Investitionen zu optimieren.

Aus anderen Rubriken

Ländlicher Raum

Leader

Leader ist ein seit Jahrzehnten bewährtes Förderinstrument, das auf die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt ganzer Regionen ausgerichtet ist. Mehr

Förderung

ELER - Gesetzliche Grundlagen

Die ELER-Verordnung ist die rechtliche Grundlage für die als zweite Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bezeichnete Politik für ländliche Räume Europas in den Jahren 2007 bis 2013. Mehr

Förderung

BayZAL

Die Umsetzung der ELER-Förderung erfolgt dezentral durch die Mitgliedstaaten auf der Grundlage sogenannter "Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum". In Bayern nennt sich dieses Entwicklungsprogramm „Bayerisches Zukunftsprogramm für Agrarwirtschaft und Ländlicher Raum“ (BayZAL). Mehr

Agrarpolitik

Gemeinsame Agrarpolitik - Hintergrundinformationen

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) wurde in den 1960ern eingeführt, um u. a. die eigene Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln zu verbessern und die Agrarmärkte zu stabilisieren. Die Finanzmittel für die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik wurden in zwei Säulen aufgeteilt. Mehr