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Förderwegweiser
Bayerisches Sonderprogramm Landwirtschaft (BaySL)

Mit dem Bayerischen Sonderprogramm Landwirtschaft fördert der Freistaat Bayern vor allem Investitionen, die den folgenden Zielen dienen:
  • Verbesserung der Haltungsbedingungen landwirtschaftlicher Nutztiere
  • notwendige Anpassungen an die Vorgaben der EU-Öko-Verordnung in viehhaltenden Öko-Betrieben
  • Vermeidung von Unwetterschäden im Obst-, Garten-, Wein- und Sonderkulturbau
Gefördert werden darüber hinaus auch Saatgutaufbereitungsanlagen, betriebliche Heutrocknungsanlagen auf Basis regenerativer Energien, Spezialmaschinen zur Bewirtschaftung von Steillagen im Berggebiet und vergleichbaren Gemeinden des Kerngebiets sowie Spezialmaschinen zur Bewirtschaftung von Steillagen des Weinbaus.

Voraussetzungen

  • Mindestgröße 3 ha selbst bewirtschaftete LF oder 1 ha bei mind. 5-jähriger Mehrfachantragstellung oder 0,25 ha Rebfläche in den Steillagen des Weinbaus.
  • Positive Einkünfte im Einkommensteuerbescheid von max. 90.000 Euro bei Ledigen und 120.000 Euro bei Verheirateten.
  • Zuwendungsfähiges Investitionsvolumen von mind. 5.000 Euro, max. 100.000 Euro, bei Investitionen in Saatgutaufbereitungsanlagen und Witterungsschutzeinrichtungen max. 50.000 Euro.

Einschränkungen

  • Keine Förderung von Ersatzinvestitionen.
  • Keine Förderung von Investitionen, die ausdrücklich die Anpassung an bestehende rechtsverbindliche Standards zum Gegenstand haben.
  • Keine Förderung von baulichen Investitionen in Lager- oder Bergeräume, ausgenommen untergeordnete Umbaumaßnahmen bei Investitionen in Heutrocknungsanlagen.
  • Keine Förderung von Landankauf sowie Erwerb von Bauten und baulichen Anlagen.
  • Keine Förderung von Vorhaben von Mitgliedern einer Erzeugerorganisation, die gemäß deren operationellen Programmen auf Basis der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 des Rates vom 17. Dezember 2013 gefördert werden können.
  • Es werden nur Investitionen in Bayern gefördert.
Maßnahmenbeginn nicht vor Bewilligung.

Förderung

Die Zuwendungen werden als reine Zuschüsse in folgender Höhe gewährt:

  • Zuschüsse von bis zu 25 % des zuwendungsfähigen Investitionsvolumens.
  • Zuschussobergrenze 25.000 Euro je Zuwendungsempfänger.

Mittelherkunft

  • Bayern
Bei der Antragstellung unterstützen die örtlich zuständigen Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF).

Der vollständige Antrag ist beim zuständigen AELF mit Fachzentrum "Einzelbetriebliche Investitionsförderung" in Abensberg, Kulmbach, Weiden i.d.OPf. bzw. Weilheim i.OB einzureichen.

Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bayern

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