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RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Förderwegweiser
Europäische Innovationspartnerschaft (EIP-Agri)

Die Europäische Innovationspartnerschaft (EIP-Agri) ist das neue Instrument der EU zur Förderung von Innovationen in der Landwirtschaft. Mit EIP-Agri soll in Bayern die Produktivität der Landwirtschaft gesteigert und die Nachhaltigkeit verbessert werden.

Voraussetzung für eine Förderung durch EIP-Agri ist die Gründung von Operationellen Gruppen, die sich aus verschiedenen Akteuren wie Landwirten, Forschern, Beratern sowie Unternehmen des Agrarsektors zusammensetzen. Gemeinsam sollen innovative Lösungen für praktische landwirtschaftliche Frage- und Problemstellungen gefunden werden.

EIP-Vernetzungsstelle Agrar – Ansprechpartner für Informationen
Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, 80539 München
Dr. Anne Gueydon
Tel.: 089 2182-2509
E-Mail: eip-agri@stmelf.bayern.de

Terminverlängerung bis 27. Oktober 2017!
Förderanträge für EIP-Vorhaben können bis spätestens 27. Oktober 2017 eingereicht werden.
Fördergegenstand
Gefördert wird die Zusammenarbeit in der Operationellen Gruppe (OG) und die Durchführung von Innovationsprojekten.
Zuwendungsempfänger
Zuwendungsempfänger ist die OG in Form einer juristischen Person (mit Ausnahme von kommunalen Gebietskörperschaften) oder in Form einer Personengesellschaft.

Voraussetzungen

  • Die OG besteht aus mindestens drei Akteursgruppen, obligatorisch sind Landwirte und Vertreter aus Wissenschaft/Forschung.
  • Die OG hat ihren Sitz in Bayern.
  • Das Innovationsvorhaben muss in Bayern durchgeführt werden (Ausnahmen sind in begründeten Fällen möglich).
  • Ein Leadpartner ist festzulegen; er vertritt die OG nach außen. Der Leadpartner ist Mitglied der OG und hat seinen Sitz in Bayern.
  • Die OG legt einen Geschäftsplan vor.
  • Die OG muss eine schriftliche Kooperationsvereinbarung schließen.

Förderanträge können zu folgenden Schwerpunktthemen eingereicht werden

  • Entwicklung von Wertschöpfungsketten im Bereich der stofflichen Nutzung von Biomasse (Bioökonomie)
  • Verbesserung von Ressourceneffizienz und Arbeitssituation im konventionellen und ökologischen Landbau
  • Digitalisierung und Smart Data im Agrarbereich
  • Entwicklung von Systemen in der Tierhaltung zur Verbesserung des Tierwohls und der Tiergesundheit

Fördersätze

  • Laufende Ausgaben: Fördersatz 80 %
    (z. B. Personalausgaben, Reisekosten, Aufwandsentschädigung und Nutzungskosten)
  • Leistungen Dritter: Fördersatz 100 %
    (z. B. Studien, Analysen und Tests)
  • Verbrauchsgüter und Investitionen: Fördersatz 60 %
  • Darüber hinaus ist die Förderung auf maximal 80 % der gesamten zuwendungsfähigen Ausgaben begrenzt.

Fördervolumen

  • Vorhaben im Anhang I-Bereich: max. zuwendungsfähiges Ausgabenvolumen 500.000 Euro
  • Vorhaben im NICHT Anhang I-Bereich: max. zuwendungsfähiges Ausgabenvolumen 250.000 Euro
  • Zuwendungsfähiges Mindestausgabenvolumen: 25.000 Euro

Mittelherkunft

  • EU
  • Bayern

Antragstellung

  • Der Förderantrag ist an der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bis zum Antragsendtermin einzureichen. Nur vollständige Anträge können für das Auswahlverfahren berücksichtigt werden.
  • Anschrift:
    Staatliche Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (FüAk)
    Sachgebiet F2
    Porschestraße 5 a, 84030 Landshut
    Tel.: 0871 9522-300
    Fax: 0871 9522-399
    E-Mail: poststelle@fueak.bayern.de

Antragsendtermin und verfügbare Mittel für den ersten Aufruf

  • 27. Oktober 2017 / 3,5 Mio. Euro

Auswahlverfahren

  • Die grundsätzlich förderfähigen Anträge werden einem Auswahlverfahren mit Auswahlkriterien unterzogen.
  • Anträge, die die vorgegebene Mindestpunktzahl erreichen, werden in einer Rangliste eingeordnet.
  • Ausgewählt werden die Projekte mit der höchsten Punktzahl bis der für die jeweilige Auswahlrunde vorgegebene Plafond ausgeschöpft ist.
  • Anträge, die die Fördervoraussetzungen nicht erfüllen oder die vorgegebene Mindestpunktzahl nicht erreichen oder wegen der ausgeschöpften Mittel nicht berücksichtigt werden können, werden abgelehnt. Sie können jedoch ggf. bei einem weiteren Aufruf erneut eingereicht werden.