Landwirtschaftsschulen, Abteilung Landwirtschaft

Die Landwirtschaftsschule, Abteilung Landwirtschaft, bereitet auf die Tätigkeit als landwirtschaftlicher Unternehmer und Betriebsleiter vor. Sie baut auf dem in der betrieblichen Ausbildung und in der Berufsschule erworbenen Wissen und Können auf. Zudem bereitet sie fachtheoretisch auf die Meisterprüfung vor.

Aktualisiert am: 15.09.2025
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Studierende beurteilen die Bodenstruktur auf einem Acker© © Hans Böll
Themen im Unterricht sind:
  • Betriebs- und Unternehmensführung 
  • Handlungs- und Entscheidungskompetenz 
  • umwelt- und tiergerechte Produktions- und Verfahrenstechnik
  • Grundlagen der Berufsbildung und Mitarbeiterführung

Schulstandorte in Bayern

Dauer

Sie umfasst zwei fachtheoretische Wintersemester mit jeweils 20 Unterrichtswochen und ein fachpraktisches Sommersemester.

Aufnahmevoraussetzungen

Aufnahmevoraussetzung ist ein Berufsabschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Landwirtschaft. Es wird empfohlen, vor dem Schulbesuch ein Jahr praktisch im Beruf zu arbeiten. Dieses Praxisjahr dient dazu, Erfahrungen aus Sicht der Betriebsleitung zu sammeln.

  • Aufnahmeantrag Landwirtschaftsschule

Gestaltung des Unterrichts

Der Unterricht wird mit praxis- und studierendenorientierten Unterrichtsverfahren gestaltet. Das zweite Semester umfasst einen schulischen und einen fachpraktischen Teil. Der schulische Teil besteht aus 15 Schultagen und einer Semesterarbeit. Der fachpraktische Teil wird unter Betreuung durch die Landwirtschaftsschule in einem landwirtschaftlichen Betrieb abgeleistet.

Lehrplan Landwirtschaftsschule (Stand Juli 2025) Downloadlink

Abschluss

Studierende, die das dritte Semester bestanden haben, sind berechtigt, die Berufsbezeichnung "Staatlich geprüfter Wirtschafter für Landbau" bzw. "Staatlich geprüfte Wirtschafterin für Landbau" zu führen.

Verknüpfung von Landwirtschaftsschule und Meisterprüfung

Die Studierenden der Landwirtschaftsschule können zusammen mit der Abschlussprüfung der Landwirtschaftsschule Teile der Meisterprüfung ablegen. Die weiteren Teile der Meisterprüfung werden im Anschluss an die Landwirtschaftsschule abgelegt. Hierzu werden spezifische Module zur Meistervorbereitung auf Regierungsbezirksebene angeboten.

Fortbildung zum Landwirtschaftsmeister / zur Landwirtschaftsmeisterin

Rechtsgrundlagen