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Planungsindikator dörfliche Ruderalvegetation - Teil 1: Methode der Kartierung und Bewertung

Titelseite Planungsindikator dörfliche Ruderalvegetation - Teil 1: Methode der Kartierung und Bewertung
Die Pflanzengemeinschaften im Dorf sind durch das Wirtschaften des Menschen geprägt, an ihnen kann man die jetzige oder frühere Nutzung gut ablesen. Je nach Belastung durch Tritt, Einfluss der Düngung oder „Auswandern“ von Gartenpflanzen verändert sich das Bild der Gräser und Kräuter im Dorf. Die Pflanzengemeinschaften im besiedelten Umfeld des Menschen werden als „Ruderalvegetation“ bezeichnet. Zu ihnen gehören auch viele über Jahrhunderte genutzte Heil- und Nutzpflanzen wie die Kamille, der Gute Heinrich, die Melde oder die Brennessel. Die Veränderungen in den Dörfern in den letzten Jahrzehnten haben dazu geführt, dass diese Pflanzengemeinschaften selten geworden sind. Mit Hilfe der empirisch-wissenschaftlichen Arbeit „Planungsindikator dörfliche Ruderalvegetation“ sollen diesen dorftypischen Lebensgemeinschaften in der Dorferneuerung mehr Bedeutung verschafft sowie praxisgerechte Grundlagen und Methoden geschaffen werden. Der Teil 1 dieser Arbeit ist fachspezifisch ausgerichtet und befasst sich mit der Kartierung der Pflanzengesellschaften sowie der pflanzensoziologischen Interpretation und Bewertung der komplexen Vegetationsstrukturen und Nutzungseinflüsse im Dorf von heute. Der erste Teil der Veröffentlichung "Planungsindikator dörfliche Ruderalvegetation" richtet sich in erster Linie an Fachleute. Die Erkenntnisse daraus sind die Grundlagen für den umsetzungsorientierten zweiten Teil.

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