Bürgerinnen und Bürger voten die Priorität von Maßnahmen in einer Dorferneuerung und kennzeichnen dies an einer Pinwand durch Anbringen von Klebepunkten

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Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Ämter für Ländliche Entwicklung
Kompetente Partner für vitale Dörfer und Regionen

Die Ämter setzen das Ziel des Freistaates Bayern um, den ländlichen Raum zu entwickeln und zu stärken. Sie betreuen Integrierte Ländlichen Entwicklungen, Gemeindeentwicklungen, Dorferneuerungen und Flurneuordnungen planerisch sowie organisatorisch und leisten finanzielle Unterstützung.

In über 1000 Gemeinden für die Zukunft vor Ort

Die Ämter kooperieren mit über 1000 Gemeinden Bayerns in 2400 Projekten für attraktive Lebens- und Standortbedingungen von 1 Mio Bürger im ländlichen Raum. Hinzu kommen rund 90 Projekte, in denen fast 700 Gemeinden interkommunal zusammenarbeiten. Fester Bestandteil unser Vorgehensweise ist es, mit den Bürgerinnen und Bürgern zu planen.

Ämter sind Behörden und Servicestellen zugleich

Logo der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung

Die Dienstgebiete der Ämter für Ländliche Entwicklung entsprechen den Regierungsbezirken. Unsere Ämter haben eigene Internetpräsentationen, in denen Sie die Ansprechpartner und Kontaktdaten sowie begleitende Unterlagen zu den Projekten der Dorferneuerung und Flurneuordnung finden. 

Als Behörde erlassen die Ämter öffentlich-rechtliche Planfeststellungen und regeln die organisatorischen, fachlichen und finanziellen Belange der Ländlichen Entwicklung in ihrem Zuständigkeitsbereich. Dabei beaufsichtigen sie auch die Teilnehmergemeinschaften und deren Zusammenschluss, den Verband für Ländliche Entwicklung.
Als Servicestelle unterstützen die Ämter die Teilnehmergemeinschaften, die als Körperschaften des öffentlichen Rechts selbst für die Projekte verantwortlich sind, und stellen zu den gegebenen Zeiten den Teilnehmergemeinschaften die erforderlichen Fachkräfte bereit. Auf diese Weise koordinieren die Ämter in ihrem Dienstgebiet den Personalbedarf sach-, zeit- und bedarfsgerecht.

Organisation der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung

Die Bayerische Verwaltung für Ländliche Entwicklung ist mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten als Oberste Landesbehörde und den nachgeordneten sieben Ämter für Ländliche Entwicklung zweistufig aufgebaut. Zugehörig, jedoch eigenverantwortlich, sind die Teilnehmergemeinschaften als Behörden auf Zeit sowie die Verbände für Ländliche Entwicklung mit deren Zusammenschluss im Landesverband für Ländliche Entwicklung.  Mehr

Die Fachkräfte der Ämter agieren interdisziplinär und kompetent vor Ort

Mitarbeiterin der Ländlichen Entwicklung an ihrem Büroschreibtisch

Lebendige Regionen und Dörfer sowie eine intakte Kulturlandschaft zu entwickeln ist eine vielseitige und kreativ anspruchsvolle Aufgabe. Die Kompetenzvielfalt und Organisation der Verwaltung stellt sicher, dass die Ämter für Ländliche Entwicklung und ihre 1 300 Fachkräfte den vielfältigen Anforderungen gerecht sowie die Projekte fachlich kompetent durchgeführt und umgesetzt werden.  Mehr

Schulen für Dorf- und Landentwicklung

Logo der SDL-Platform

Menschen können nur dann kompetent mitwirken, wenn sie die Chancen durch die Ländliche Entwicklung kennen und wissen wie die Entwicklungsprozesse von Integrierten Ländlichen Entwicklung, Gemeindeentwicklungen, Dorferneuerungen und Flurneuordnungen ablaufen. Grundwissen dazu vermitteln die drei Schulen der Dorf- und Landentwicklung in Thierhaupten, Plankstetten und Klosterlangheim.

Alle drei Schulen sind selbständige, eingetragene Vereine und werden von Gemeinden, Bezirken, Handwerk, Gewerbe und Banken gefördert. Sie verstehen sich als Foren für den ländlichen Raum und bieten Seminare, Exkursionen und Fachveranstaltungen zu all den Fragen an, die sich im Zusammenhang mit der Zukunftsentwicklung stellen. Die Initiative zur Gründung der Schulen ist vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ausgegangen.  Mehr

Planungspartner

Planung zur Sanierung eines ortsbildprägenden Gebäudes mit Umnutzung eines Nebengebäudes in ortsgerechter Architekur

Die Projekte der Flurneuordnung und Dorferneuerung sowie der Gemeindeentwicklung und Integrierten Ländlichen Entwicklung sind mit anderen im ländlichen Raum tätigen Planungsträgern abzustimmen (z.B. Landratsamt, Staatliches Bauamt etc.). Eine enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde und anderen Fachstellen ist gewollt und unerlässlich. Fachliche Unterstützung, z.B. für Planungen zur Dorferneuerung oder zum Natur- und Umweltschutz, holt sich die Teilnehmergemeinschaft bei freischaffenden Planern.