Aufgeschlagene Publikation mit darauf liegender Lesebrille symbolisieren umfangreiches Informationsangebot

RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

Aufruf des Presse-RSS-Feeds

Integrierte Ländliche Entwicklung
Die Suche nach dem Dorf der Zukunft - Von der Flurbereinigung zur modernen Ländlichen Entwicklung

Die Ländliche Entwicklung steht seit mehr als 130 Jahren als Dienstleistungseinrichtung des Freistaates Bayern im Dienste der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes. Dem Wandel in ihrem Aufgabenspektrum von der reinen Verbesserung der Landbewirtschaftung bis zur Entwicklung vitaler Dörfer und Regionen widmet sich ein Radiobeitrag des Bayerischen Rundfunks.

"Flurbereinigung" - wer macht denn so was noch? Vor gut 130 Jahren hat König Ludwig II. die gesetzliche Grundlage unterschrieben. Damals diente das Gesetz in erster Linie einer Verbesserung der Landbewirtschaftung. Heute versteht sich das Flurbereinigungsgesetz als Basis für die moderne Ländliche Entwicklung. Es geht zwar immer noch um die Verbesserung der Agrarstruktur, aber im Fokus stehen der Umwelt- und der Gewässerschutz, die Landschaftspflege und die Dorferneuerung. Denn mehr denn je braucht es strukturpolitische Instrumente, um vitale Dörfer neben den Ballungszentren zu erhalten.
Der Autor Lorenz Storch vom Bayerischen Rundfunk macht sich auf die Suche nach dem Dorf der Zukunft in Bayern. Dabei recherchiert er in der Integrierten Ländlichen Entwicklung „Wirtschaftsband A9 - Fränkische Schweiz“ und sprach mit beteiligten Bürgermeistern und weiteren verantwortlichen Akteuren vor Ort. Die Themen und Projekte der kommunalen Zusammenarbeit im Wirtschaftsband sowie die Dorferneuerung in Betzenstein standen dabei im Vordergrund. Die Ämter für Ländliche Entwicklung unterstützen die Integrierten Ländlichen Entwicklungen bei der Erstellung ihrer Konzepte und bei deren Umsetzung mit ihren heutigen Instrumenten Dorferneuerung, Bürgerbeteiligung, freiwilliger Flächentausch oder einer modernen Flurneuordnung. Der Autor warf auch einen Blick zurück auf die Entwicklung von der „alten“ Flurbereinigung zu den heutigen Instrumenten der Ländlichen Entwicklung.