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Dorferneuerung und Gemeindeentwicklung
Lebensqualität steigern, Entwicklung fördern – so werden Gemeinden und Dörfer fit für die Zukunft

Vitale Gemeinden und Dörfer sind das Rückgrat des ländlichen Raumes, in dem 60 % der Menschen Bayerns leben. In Zusammenarbeit mit den politisch Verantwortlichen, den Bürgerinnen und Bürgern sowie weiteren Akteuren machen wir unsere Gemeinden und Dörfer fit für die Zukunft.

Unser Ziel ist die Förderung und Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse durch die Stärkung ländlicher Gemeinden und ihrer Dörfer als zukunftsfähige, attraktive und vitale Lebensräume.

Bayerisches Dorfentwicklungsprogramm
Ein Gewinn für Gemeinden und Menschen

Mit der Dorferneuerung und Gemeindeentwicklung verbessern wir die Standortqualität und die Lebensverhältnisse in den Gemeinden und Dörfern und stärken die ländlichen Räume insgesamt. Dabei setzen wir auf die Aktivierung der Eigenkräfte und die Stärkung der vorhandenen Potentiale. Das bürgerschaftliche Engagement, das Vereins- und Gemeindeleben, der soziale Zusammenhalt sowie die Dorfkultur werden als wesentliche Triebkräfte für eine eigenständige Entwicklung gefördert. Dem Vorrang der Innenentwicklung verpflichtet, werden lebendige und funktional vielfältige Ortszentren erhalten bzw. wieder geschaffen sowie eine flächensparende Siedlungsentwicklung unterstützt.
In einer Gemeindeentwicklung wird der Handlungsbedarf in allen Dörfern der Gemeinde ermittelt. Auf dieser Grundlage werden die Maßnahmen nach Dringlichkeit sowie den zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde und des Amtes für Ländliche Entwicklung festgelegt

Wie alle von der Dorferneuerung und Gemeindeentwicklung profitieren

  • Der Wohn- und Lebensraum und das Ortsbild werden attraktiver
  • Eine leistungsfähige dorfgerechte Infrastruktur entsteht
  • Die Innenentwicklung wird gestärkt und Flächenverbrauch vermieden
  • Standortbedingungen für landwirtschaftliche und gewerbliche Betriebe werden verbessert
  • Der Mut zu Investitionen wird geweckt – Grundlage für neue Arbeitsplätze
  • Handwerk und Baugewerbe profitieren von Aufträgen
  • Ökologische Defizite werden korrigiert
  • Energie wird eingespart und durch erneuerbare Energie entsteht zusätzliche Wertschöpfung
  • Aktive Bürger handeln selbstverantwortlich
  • Gemeinschaftsgeist und Identifikation mit dem Wohnort wachsen
  • Der eigenständige Charakter des Dorfes bleibt erhalten
  • Ein Entwicklungsgewinn von durchschnittlich 15 Prozent wird angestoßen
  • Die Zuschüsse lösen ein Siebenfaches an Investitionen aus
  • Die Ländliche Entwicklung begleitet die Projekte vor Ort und im Dialog
  • Die Ländliche Entwicklung leistet planerische, organisatorische und finanzielle Hilfen

Ämter für Ländliche Entwicklung
Dorferneuerung und Gemeindeentwicklung beantragen und durchführen

Die sieben Ämter für Ländliche Entwicklung sind für die Durchführung der Dorferneuerungen und Gemeindeentwicklungen zuständig. Bei ihnen sind auch entsprechende Anträge der Gemeinden für eine Dorferneuerung zu stellen. Mitarbeiter der Ämter leiten und betreuen die Projekte, auch sehr viel vor Ort. Sie stehen im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gemeinden und involvierten fachlich befassten anderen Behörden und Institutionen. Insgesamt bearbeitet die Ländliche Entwicklung derzeit fast 2 500 Projekte. Davon sind 1 150 Dorferneuerungen, die in 460 Fällen in Kombination mit einer Flurneuordnung durchgeführt werden.