Dorf und Flur

RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Ländliche Entwicklung
Ein starker Partner für einen starken Raum

Bayerns ländlicher Raum ist lebenswert und soll es bleiben. Auch die Menschen dort erwarten attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen, die denen der Städte nicht gleichen, aber gleichwertig sind.

Dafür steht der Freistaat Bayern den Bürgern und Kommunen durch Ländliche Entwicklung zur Seite, um Dörfer, Landschaften und Regionen zu stärken. Vor Ort werden die Projekte von den sieben Ämtern für Ländliche Entwicklung begleitet. Sie betreuen in über 1000 Gemeinden fast 2400 Projekte und gestalten attraktive Standortbedingungen für 1 Mio. Bürger. Hinzu kommen fast 90 Integrierte Ländliche Entwicklungen zur Stärkung von Regionen.

Aktuelles

Planen mit System
Mit dem Vitalitäts-Check die Situation in Dörfern und Gemeinden analysieren und die Innenentwicklung planen

Titel des Leitfadens Vitalitäts-Check - Das Analyseinstrument zur Innenentwicklung für Dörfer und Gemeinden

Die aktualisierte Version des Vitalitäts-Checks steht zum download bereit. Der Vitalitäts-Check erfasst und bewertet die bauliche, funktionale und soziale Situation in Dörfern und Gemeinden. Die Ergebnisse sind Grundlage für die Planungen in Dorferneuerungen, Gemeindeentwicklungen und Integrierten Ländlichen Entwicklungen.  Mehr

ELER-Programm 2014 - 2020
Schnelle Hilfen für ländliche Gemeinden - Nächste Auswahlrunde für Dorferneuerungsprojekte eröffnet

Dorfmitte mit Kirche und anliegenden Häusern

Ländliche Gemeinden können bei Dorferneuerungs- und Infrastrukturprojekten schneller an staatliche Zuschüsse kommen. „Wir wollen den Kommunen helfen, überschaubare Projekte wie Dorfplätze, ländliche Wege oder Gemeinschaftshäuser rasch umzusetzen“, betonte Landwirtschaftsminister Brunner zu Beginn der zweiten Antragsrunde.   Mehr

Fachveranstaltung am 7. und 8. Oktober 2016 in Waldsassen
Heimat unternehmen – Menschen schaffen regionale Werte

Junge Arbeiter besprechen sich auf einer Wiese mit Holzstämmen

Die wirtschaftliche und kulturelle Weiterentwicklung ländlicher Räume ist auf unternehmerische Initiativen angewiesen, die auf Probleme mit ökonomischer, sozialer aber auch künstlerischer Phantasie antworten. Die Veranstaltung bietet wieder die Möglichkeit, interessante „HeimatUnternehmer“ und ihre Projekte kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen.   Mehr

Info-Kurzfilm
Bayern | Packt an - Die Dorferneuerung

Luftbild von Stadtlauringen

In 2100 Dörfern engagieren sich Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft ihrer Heimat. Die Dorferneuerung ist eine Bürgerbewegung für den ländlichen Raum. Erfahren Sie von Bürgermeister Friedel Heckenlauer, wie nachhaltige Dorfentwicklung die Attraktivität und Lebensqualität in seiner Gemeinde verbessert.  Mehr

Boden- und Gewässerschutz
Deutscher Landschaftspflegepreis 2016 für Initiative boden:ständig

Logo: Braun, grün und blau angelegte Schnittflächen von zwei Kreisen; darunter in gleicher Farbstruktur Schriftzug boden:ständig

Das Projekt „boden:ständig im Landkreis Kelheim“ wurde für seinen innovativen Projektansatz im Boden- und Gewässerschutz ausgezeichnet. „Ich freue mich, dass der Landschaftspflegeverband Kelheim in diesem Projekt unser Partner ist. Die Auszeichnung bestätigt unseren bayerischen Weg des kooperativen Boden- und Gewässerschutzes“, so Minister Brunner.  Mehr

Naturschutz und Landschaftspflege
UN-Umweltpreis für Flurneuordnung Aitrachaue

Gruppenfoto Minister mit vier Projektverantwortlichen, die Urkunden halten.

Als "Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt" zeichneten die Vereinten Nationen die Flurneuordnung Aitrachaue (Lkr. Straubing-Bogen) aus. "Hier zeigt sich, was Flurneuordnung und Bodenmanagement für die Artenvielfalt leisten. Der Preis würdigt die Verdienste für biologische Vielfalt in unserer Heimat“, so Minister Brunner.   Mehr

Weitere Beiträge

Dorferneuerung in Bayern
Hohe Auszeichnung für Stadtlauringen

Logo „Offen sein“ zum Wettbewerb 2016. Darstellung von „Offen“: Hahnkopf des Logos der ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung bildet das „O“ gefolgt von „ffen“. Darunter steht rechtsbündig „sein“.

Stadtlauringen (Lkr. Schweinfurt) wurde für seine „ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität“ mit einem Europäischen Dorferneuerungspreis 2016 ausgezeichnet. Stadtlauringen vertrat im Wettbewerb die Dorferneuerung in Bayern. Minister Brunner gratulierte Bürgermeister Heckenlauer.  Mehr

Land- und Dorfentwicklung
Minister Brunner zeichnet zehn bayernweit vorbildliche Projekte mit Staatspreisen aus

Dorf und Landschaft

Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen haben für die Stärkung des ländlichen Raumes in Projekten der Integrierten Ländlichen Entwicklung, Dorferneuerung und Flurneuordnung Vorbildliches geleistet. Der Minister informierte die Verantwortlichen der Projekte, gratulierte Ihnen zum Ideenreichtum und wird die Sieger am 27. Oktober in der Münchner Residenz ehren.  Mehr

Veranstaltungen Ländliche Entwicklung
Fachtagung "Für Land und Leute" am 12. Mai 2016 in Essenbach

Auszubildende mit Geste Daumen hoch

Die aktive Gestaltung von Entwicklungsprozessen bietet enorme Potentiale für die Kommunen im ländlichen Raum. So werden neue Gestaltungsräume geschaffen, in denen sich kreative Ideen entwickeln und umgesetzt werden können. Vorträge und Praxisbeispiele zeigen auf, welche Erfolge möglich sind, wenn Gemeinden und Bürger vor Ort aktiv sind und gemeinsam anpacken.   Mehr

Job & Karriere Ländliche Entwicklung
Duales Studium in der Verwaltung für Ländliche Entwicklung

Frau und Mann besprechen sich und halten eine thematisch angelegte Flurkarte

Zum Wintersemester 2016/2017 stellen 5 der 7 Ämter für Ländliche Entwicklung Studierende für ein duales Studium in den Studiengängen „Vermessung und Geoinformatik“ (Hochschule München) und „Geoinformatik und Satellitenpositionierung“ (Hochschule Würzburg-Schweinfurt) ein. Bewerben Sie sich jetzt!  Mehr

Integrierte Ländliche Entwicklung
Nachhaltige Integration von Flüchtlingen in ländlichen Gebieten

Staatsminister Brunner Mitte mit Landrat Schneider (Lkr. Haßberge) links und Bürgermeister Borst (Stadt Hofheim in Unterfranken) rechts

Über gute interkommunale Strukturen bei der Betreuung und Integration von Flüchtlingen, das enorme Engagement und die vielfältigen Aktivitäten der Menschen zur Bewältigung dieser neuen Herausforderung hat sich Minister Brunner in der Gemeinde-Allianz Hofheimer Land informiert. Leerstandmanagement und Nachbarschaftshilfe sowie Jobbörse der Allianz leisten wertvolle Hilfestellung.  Mehr

Erfolg durch Dialog

Ländliche Entwicklung ist gemeinsames Handeln für den gemeinsamen Erfolg der Menschen im ländlichen Raum. Die notwendigen Maßnahmen erarbeiten wir im Dialog mit Gemeinden, Bürgern und Landwirten und setzen sie um.  

Gemeinden kooperieren

Zur interkommunalen Zusammenarbeit bietet die Ländliche Entwicklung den Gemeinden die Integrierte Ländliche Entwicklung. Dabei sollen die kooperierenden Gemeinden auf die Potenziale ihrer Region bauen, gemeinsam profitieren und ihre Identität bewahren. 

Bürger handeln

In der Dorferneuerung und Flurneuordnung ist die Bürgermitwirkung Grundprinzip. Dadurch übernehmen Bürger selbst Verantwortung für die Zukunft ihrer Heimat und die durchgeführten Maßnahmen bleiben nachhaltig wirksam. 

Planungen umsetzen

Die Planungen in der Dorferneuerung und in der Flurneuordnung erfolgen mit gesicherter Umsetzung. Dafür stehen Fördergelder, die Zuständigkeit für die Planfeststellung sowie die Bodenordnung zur Koordinierung der vielfältigen Landnutzungsinteressen zur Verfügung. 

Unsere Dienstleistung im Überblick

Unsere Aufgaben
Aufgaben der Ländlichen Entwicklung
Angesichts der Vielschichtigkeit der gegenwärtigen und der zu erwartenden Entwicklungen steht der ländliche Raum vor großen Herausforderungen. Er verfügt aber auch über vielfältige Potenziale, die es zu stärken gilt. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung leistet unter den sich verändernden Rahmenbedingungen vielfältige Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes.
  • Sie stärkt die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Potenziale in den ländlichen Teilräumen,
  • ermuntert die Gemeinden und ihre Bürger, aktiv und eigenverantwortlich Entwicklungskonzepte für ländliche Gemeinden und Räume auszuarbeiten und umzusetzen sowie zur Stärkung der Eigenkräfte der Regionen beizutragen,
  • verbessert die Lebensqualität im ländlichen Raum, um damit die Heimatbindung zu vertiefen und die Standortfaktoren für die Wirtschaft zu optimieren,
  • sichert und stärkt die Grundlagen einer nachhaltigen Landbewirtschaftung sowie einer flächendeckenden Landnutzung,
  • verbessert die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft und macht damit die Betriebe fit für den Wettbewerb,
  • entflechtet und löst Konflikte bei der Landnutzung sozialverträglich und flächensparend,
  • unterstützt querschnittsorientierte, ressortübergreifende Förderkonzepte und realisiert flächenbeanspruchende Maßnahmen möglichst ressourcensparend,
  • unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Erschließung zusätzlicher Einkommensquellen,
  • unterstützt ländliche Gemeinden und Regionen, Energiekonzepte zu entwickeln und umzusetzen,
  • erhält und verbessert eine intakte Umwelt, die ökologische Vielfalt, die Schönheit und den hohen Erholungswert der Landschaft,
  • sichert die natürlichen Lebensgrundlagen durch Beiträge beispielsweise zum Trinkwasser-, Gewässer- und Bodenschutz,
  • unterstützt den Hochwasserschutz und hilft Hochwasser vorbeugend zu vermeiden,
  • hilft öffentliche Vorhaben ohne Enteignungen umzusetzen,
  • fördert die Innenentwicklung der Dörfer.
Unser Angebot
Angebot der Ländlichen Entwicklung
Aus diesen Aufgaben leitet die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ihr Angebot ab:
  • Land- und Forstwirtschaft zukunftsorientiert unterstützen
  • Gemeinden nachhaltig stärken und damit vitale ländliche Räume sichern
  • öffentliche Vorhaben eigentumsverträglich realisieren
  • natürliche Lebensgrundlagen schützen und Kulturlandschaft gestalten
Unsere Grundprinzipien
Grundprinzipien der Ländlichen Entwicklung
Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung arbeitet nach drei Grundprinzipien, die sich seit vielen Jahren bewährt haben:
  • Bürgermitwirkung
  • Projektträgerschaft in örtlicher Verantwortung
  • Bodenmanagement
Unsere Instrumente
Instrumente der Ländlichen Entwicklung
Je nach Aufgabenstellung werden bedarfsorientiert folgende Instrumente der Ländlichen Entwicklung eingesetzt:
  • Integrierte Ländliche Entwicklung
  • Gemeindeentwicklung
  • Dorferneuerung
  • Flurneuordnung
  • Unternehmensverfahren
  • Ländlicher Straßen- und Wegebau
  • Freiwilliger Landtausch
  • Freiwilliger Nutzungstausch

Vorlesefunktion

  • Vorlesefunktion Readspeaker