Eine Magaritenknopse entfaltet ihre Blüte; das Bild zeigt vier verschiedene Blühstadien in Reihe. Foto: Delphotostock/fotolia.com

Erwerbskombination
Bauernhofgastronomie

Die bäuerliche Gastronomie nimmt bayernweit zu. Professionell aufgebaut und unterhalten, kann sich dieser Betriebszweig zum erfolgreichen Glied innerhalb der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette entwickeln.

Die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten fungieren als Ansprechpartner für landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer, die einen Betriebszweig Bauernhofgastronomie aufbauen möchten.

Regionale Produkte in ländlicher Umgebung

Frisches Ökobrot
Essen und Trinken auf dem Bauernhof vermittelt Einheimischen wie Feriengästen das Gefühl, nahe am Ursprung der Nahrung zu sein. Selbstgemachte regionaltypische und saisonale Spezialitäten heben sich für viele Gäste wohltuend vom Üblichen ab.

Typisch für die bayerische Bauernhof-Gastronomie sind zwei Punkte: Erstens der räumliche Bezug zum landwirtschaftlichen Betrieb und zweitens die Spezialitäten aus regionalen Zutaten.
Häufig renovieren bäuerliche Gastronomen leer stehende Gebäude wie ehemalige Ställe oder Scheunen und bauen sie zu Gasträumen, Tagungshäusern oder Ferienwohnungen um. Gäste finden Hofcafés, Brotzeitstubn oder Bauernhof-Restaurants am Stadtrand, im Dorf, an frequentierten Landstraßen oder an Rad- und Wanderwegen. Aber auch in abgelegenen Weilern und auf Einzelgehöften, bei denen der Weg zum Hof bereits ein Erlebnis ist.
Auf den Speisekarten werden die regionaltypischen Gerichte meist um saisonale Angebote ergänzt. Die Zutaten stammen zum Teil vom eigenen landwirtschaftlichen Betrieb und werden durch regionale Produkte von örtlichen Direktvermarktern, Bäckern, Metzgern, Gärtnern und von regionalen Brauereien bereichert.

Bauernhofgastronomie – bayernweite Qualifizierung

Die Qualifizierung Bauernhofgastronomie befähigt landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer ein zweites Standbein aufbauen. Im Seminar suchen die Teilnehmer individuelle Lösungen für ihren Betrieb und entwickeln ein Unternehmenskonzept. Das 13-tägige Einstiegsseminar findet jährlich von September bis März statt. Es erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband.

Informationen zur Qualifizierung, zum Anmeldeverfahren und den Kosten erteilen die Ansprechpartnerinnen an den Ämtern in Neumarkt und Deggendorf.

AELF Neumarkt
(Fachzentrum Diversifizierung und Strukturentwicklung)
Irmgard Kuhn
Dr. Grundler Str. 3
92318 Neumarkt
Tel.: 09181 4508 207
Fax: 09181 4508 444
E-Mail: poststelle@aelf-nm.bayern.de

AELF Deggendorf
Mechthild Schmidhuber
Graflinger Str. 81
94469 Deggendorf
Tel.: 0991 208-120
Fax: 0991 208-190
E-Mail: poststelle@aelf-dg.bayern.de

Weitere Informationen

Ansprechpartner

  • Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten