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Landwirtschaft
Ökologischer Landbau

Bayern nimmt mit rund 9.900 Ökobetrieben und einer ökologisch bewirtschafteten Fläche von knapp 345.000 Hektar bundesweit den Spitzenplatz ein. 30 Prozent aller deutschen Ökobetriebe wirtschaften in Bayern.

Mehr als die Hälfte der in Deutschland produzierten Öko-Milch kommt aus Bayern. Auch bei der Verarbeitung von Ökoerzeugnissen ist Bayern führend. In den letzten Jahren gab es hier einen deutlichen Anstieg auf über 3.700 Unternehmen. 

BioRegio Bayern 2020

Ausführliche Informationen zum Landesprogramm "BioRegio Bayern 2020"

Aktuell

Erweiterter Ökopakt will Nachfrage weiter steigern

Gruppenfoto Ökopakt-Mitglieder 2019

Der mittlerweile auf 24 verschiedene Organisationen angewachsene bayerische Pakt für den ökologischen Landbau will sich künftig verstärkt der Steigerung der Nachfrage nach heimischen Ökolebensmitteln widmen. Das wurde am 13. Mai 2019 bei einem Treffen des Gremiums im Ministerium vereinbart. "Der Ökolandbau lässt sich nicht verordnen, sondern muss sich mit dem Markt entwickeln“, sagte Ministerin Michaela Kaniber. Neuestes Mitglied ist das Landeskuratorium für pflanzliche Erzeugung in Bayern e.V. (LKP).  Mehr

Prinz Charles besucht bayerischen Bio-Bauernhof

Ministerin Kaniber überreicht Prince Charles ein kleines Präsent. Eine Gruppe von mehreren Personen im Hintergrund.

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat am 10. Mai Prinz Charles, Prince of Wales, und seine Gattin Camilla, Duchess of Cornwall, bei ihrem Besuch eines oberbayerischen Biobauernhofs begleitet. Mit seinem Rundgang durch die Herrmannsdorfer Landwerkstätten bei Glonn (Lkr. Ebersberg) unterstrich Prinz Charles sein Interesse und Engagement für den Ökolandbau. Er gilt als ein Pionier der ökologischen Landwirtschaft. Bereits 1985 wandelte er die Duchy Home Farm – den Bauernhof seines Anwesens Highgrove in der Grafschaft Gloucestershire – in einen Biobetrieb um. Der Prinz lud die Ministerin ein, seine Farm zu besuchen, die sich auf zirka 700 Hektar im englischen Hügelland von Cotswold in der Nähe des Städtchens Tetbury erstreckt. Die Ministerin überreichte dem königlichen Besuch bayerischen Honig und Schnaps für die "Tea-Time". 

Dritte Wettbewerbsrunde
Ministerin Kaniber schafft 15 neue Öko-Modellregionen in Bayern

Logo Öko-Modellregionen

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat das Landesprogramm zur Stärkung des regionalen Öko-Landbaus kräftig verstärkt: In Bayern gibt es 15 neue staatlich anerkannte Öko-Modellregionen. Das ist das Ergebnis der dritten Wettbewerbsrunde für Gemeinden, die im vergangenen Jahr gestartet wurde.

In den Öko-Modellregionen werden zukunftsfähige Projekte zur Entwicklung des ökologischen Landbaus umgesetzt, regionale Wertschöpfungsketten etabliert und das Bewusstsein der Bevölkerung für bio-regionale Ernährung gestärkt. Erzeuger, Verarbeiter, Vermarkter und Konsumenten werden damit regional vernetzt. Vertreter der ausgewählten Regionen haben am 2. Mai in München ihre Urkunden erhalten. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

15 neue Öko-Modellregionen
  • Fränkische Schweiz (Kommunen der Landkreise Bayreuth und Forchheim)
  • Günztal (Kommunen der Landkreise Ostallgäu und Unterallgäu)
  • Hochries-Kampenwand-Wendelstein (im Landkreis Rosenheim)
  • Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) - IKom-Stiftland (im Landkreis Tirschenreuth)
  • ILE Kulturraum Ampertal (im Landkreis Freising)
  • ILE Passauer Oberland (im Landkreis Passau)
  • Inn-Salzach (im Landkreis Altötting)
  • Landkreis Ostallgäu
  • Naturparkland Oberpfälzer Wald (im Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab)
  • Obermain-Jura (Kommunen der Landkreise Lichtenfels und Bamberg)
  • Paartal (Landkreis Aichach-Friedberg)
  • Pfaffenhofener Land (Landkreis Pfaffenhofen)
  • Region Regensburg (Stadt und Landkreis)
  • Siebenstern (im Landkreis Wunsiedel)
  • Stadt.Land.Augsburg (Stadt und Landkreis)

Bayern | Biologisch wertvoll - Der ökologische Landbau

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Schwerpunkte

Bildung

Landwirte bei einer Besichtigung einer Streuwiese

Um ökologisch erfolgreich wirtschaften zu können, braucht es Fachwissen. Daher wird der Ökologische Landbau verstärkt in der landwirtschaftlichen und hauswirtschaftlichen Aus- und Weiterbildung vermittelt. Zudem verfügt Bayern über zwei Fachschulen für Ökolandbau und zwei Öko-Akademien, in denen spezielle Bildungsangebote für Ökolandwirte und Umstellungsinteressierte vermittelt werden. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Beratung

Oeko Beratung 2015

Die betriebliche Beratung von umstellungsinteressierten Landwirten wird von den Fachzentren für Ökolandbau durchgeführt. Um die Präsenz in der Fläche zu stärken, wurde ein fünftes Fachzentrum für Ökolandbau in Deggendorf eingerichtet. Die produktionstechnische Beratung im Ökolandbau erfolgt durch die vier Öko-Beratungsringe des Landeskuratoriums für pflanzliche Erzeugung innerhalb der Verbundberatung. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Förderung

AUM und AGZ - Ansicht des Flächenschildes

Der ökologische Landbau kann wegen der geringeren Erträge und trotz höherer Produktpreise nicht immer wirtschaftlich mit der konventionellen Erzeugung konkurrieren. Der Freistaat Bayern unterstützt die Ökobetriebe daher im Rahmen des Bayerischen Kulturlandschaftsprogramms (KULAP). Auch ökologische Vermarktungsunternehmen können Fördermittel in Anspruch nehmen.  Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Vermarktung

Biosiegel color Bayern

Bayern will die steigende Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln künftig noch stärker aus heimischer Produktion decken. Aus diesem Grund wird seit 2015 das Bayerische Biosiegel an Produkte verliehen, die nach hohen Qualitätsstandards in Bayern erzeugt wurden und deren Herstellung lückenlos verfolgt wird. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Forschung

Getreide in Parzellen - Versuche zu geeigneten Sorten für den Ökolandbau

Das Ministerium unterstützt angewandte Forschungsprojekte in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, der Technischen Universität München, dem Wissenschaftszentrum Weihenstephan und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion