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RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Unternehmungsführung
Verbundberatung

Verbundberatung ist die vertraglich geregelte Zusammenarbeit von anerkannten nichtstaatlichen Beratungsanbietern mit der staatlichen Beratung auf Basis des Bayerischen Agrarwirtschaftsgesetzes.

Verbundberatung in Bayern
Die Verbundberatung unterstützt Landwirte bei der

  • Erzeugung qualitativ hochwertiger Lebensmittel
  • Produktion von Nachwachsenden Rohstoffen zur stofflichen und energetischen Nutzung
  • Erhaltung und Entwicklung einer attraktiven Kulturlandschaft
  • Anpassung an die neuen Herausforderungen (z. B. Klimawandel, Gewässerschutz, Agrobiodiversität)
  • Anpassung an die sich dynamisch verändernden Erfordernisse der Märkte
  • Erzielung eines angemessenen Einkommens

Welche Ziele verfolgt die Verbundberatung?

Die staatliche Beratung bietet zusammen mit Partnern ein umfassendes Beratungsangebot aus einer Hand.

Die bayerischen Landwirte erhalten eine

  • neutrale
    • Anerkennung der nichtstaatlichen Beratungsanbieter
    • Fachliche Vorgaben der Landesanstalten auf wissenschaftlicher Grundlage
    • Wirtschaftliche Unabhängigkeit der nichtstaatlichen Beratungsanbieter
  • bezahlbare
    • Bereitstellung von Wissen und Informationen durch die Landesanstalten und Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    • Fortbildung der nichtstaatlichen Berater durch die Führungsakademie
    • Förderung der Beratungsleistungen durch den Freistaat Bayern
  • kompetente
    • Fachlich gut qualifizierte, nichtstaatliche Berater
    • Methodisch ausgebildete Berater
    • Qualitätssicherung in der Beratung
  • flächendeckende Beratung
    • Bayernweites Beratungsangebot
    • Vernetzung der staatlichen Berater mit den nichtstaatlichen Beratern
    • Berater vor Ort

Was beinhaltet die Verbundberatung?

Landwirte können sich in produktionstechnischen Fragen einzelbetrieblich von anerkannten Verbundpartnern beraten lassen. Die konkreten Beratungsinhalte sind in den jeweiligen Beratungsfeldern beschrieben.

Beratungsanerkennungsrichtlinie (BerAnerkR) - Inhalte der Beratungsfelder siehe Anhang Externer Link

Beratungsfelder

  • Betriebszweigauswertung (BZA)
  • Betriebsorganisation und Arbeitswirtschaft
  • Gartenbau 1 und 2
  • Hopfenbau
  • Mastschweinehaltung
  • Milchviehhaltung (inkl. Kälber und Jungvieh)
  • Obstbau
  • Ökologischer Gartenbau
  • Ökologischer Landbau
  • Pflanzenbau
  • Rindermast
  • Weinbau
  • Zuchtsauenhaltung
  • Landwirtschaftliche Bauberatung
Neben der einzelbetrieblichen Beratung werden in den genannten Beratungsfeldern Arbeitskreise und Workshops angeboten. Felder- und Weinbergbegehungen und eine Fachhotline (bayernweite und regionalspezifische Telefonberatung im pflanzlichen Bereich und im ökologischen Landbau) ergänzen das umfassende Angebot in der pflanzlichen Erzeugung.

Zuständigkeiten der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sind zuständig für die Beratung zu Förderprogrammen, zur Umsetzung gesetzlicher Vorschriften, zu Gewässer- und Bodenschutz, Agrobiodiversität, Tierschutz und zur Lebens- und Futtermittelsicherheit. Darüberhinaus beraten sie zu Fragen der Unternehmensentwicklung.

Wer kann die Verbundberatung in Anspruch nehmen?

Jeder bayerische Landwirt kann die Beratungsangebote für seinen Betrieb unabhängig von der Größe und Produktionsausrichtung in Anspruch nehmen. Die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sind Ansprechpartner für die Verbundberatung.

Wie finanziert sich die Verbundberatung?

Die bayerische Landwirtschaft ist im internationalen Vergleich relativ kleinstrukturiert. Sie ist in der Regel weniger in der Lage Beratungsdienstleistungen zu Marktpreisen vollständig selbst zu finanzieren.

Kostenfreie staatliche Beratungsleistungen

Die vom staatlichen Personal angebotenen Beratungsleistungen sind kostenfrei. Die Angebote der nichtstaatlichen Beratungsanbieter sind kostenpflichtig. Diese werden durch den Freistaat Bayern gefördert.