Markt und Absatz
Bayerische Lebensmittel stehen für eine sorgfältige und sichere Erzeugung und Verarbeitung, für Innovation und Tradition.
Zunehmend globalisierte und liberalisierte Märkte stellen die Land- und Ernährungswirtschaft vor neue Herausforderungen. Das Staatsministerium unterstützt mit einer Vielzahl von Maßnahmen die bayerische Land- und Ernährungswirtschaft beim Absatz ihrer Produkte.
Aktuell
Kampagne informiert über "Geprüfte Qualität - Bayern"
Foto Ratzel/StMELF
Das staatliche Qualitäts- und Herkunftsprogramm „Geprüfte Qualität – Bayern“ soll in den nächsten Monaten noch stärker bekannt gemacht werden. Rund 20.000 landwirtschaftliche Betriebe in ganz Bayern sind derzeit GQ-zertifiziert, ebenso 150 Unternehmen der Ernährungswirtschaft.
Regionale Wertschöpfung stärken

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner will die regionale Vermarktung im Freistaat voranbringen und hat eine Gesprächsplattform für bayerische Regionalinitiativen ins Leben gerufen. Mehr
Schwerpunkte
Absatzförderung
Das Staatsministerium unterstützt die Vermarktung bayerischer Produkte mit vielfältigen Aktionen und Programmen, die von Wochen- bis zu Weltmärkten reichen. Dazu gehören z. B. Gemeinschaftsbeteiligungen auf Fachmessen, Gemeinschaftswerbung, Hotelpräsentationen, Delegationsreisen, aber auch Verkaufsförderung oder Maßnahmen der regionalen Vermarktung. Diese Aufgaben führt seit dem 1. Juli 2011 die neue Marketingagentur für Agrarprodukte und Lebensmittel durch.
Marktstrukturförderung
Die Förderung der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse verbessert die Wettbewerbsfähigkeit und die Wertschöpfung in der Ernährungswirtschaft, sichert zugleich aber auch Arbeitsplätze besonders im ländlichen Raum.
Markt und Qualitätspolitik
In Zeiten der Globalisierung der Warenströme auf liberalisierten Märkten spielen Sicherheit und Qualität der Lebensmittel eine bedeutende Rolle. Genau hier hat Bayern mit seinen beiden Qualitäts- und Herkunftssicherungssystemen „Geprüfte Qualität – Bayern“ sowie „Öko-Qualität garantiert – Bayern“ wichtige Voraussetzungen für eine stufenübergreifende Qualitätssicherung regionaler Lebensmittel geschaffen. Diese Ansätze wurden im Rahmen des europäischen Herkunftssicherungssystems „Geschützte geographische Angaben und Ursprungsbezeichnungen“ weiter verfolgt.
Marktbeobachtung und Marktberichterstattung
Um auf Marktentwicklungen reagieren zu können, brauchen alle Beteiligten verlässliche Informationen über Mengen und Preise. Letztere müssen vergleichbar sein, daher werden EU-weit Standards für die einzelnen Produktbereiche festgelegt, die sogenannten Vermarktungsnormen. Die mit der Einstufung in die Vermarktungsnormen beauftragten Unternehmen werden vom Staatsministerium überwacht und kontrolliert, um Neutralität und Unabhängigkeit sicherzustellen.
Rechtsetzung
Das Staatsministerium erstellt Entwürfe in der Landesgesetzgebung, z. B. Agrarwirtschaftsgesetz, und wirkt über den Bundesrat im nationalen und europäischen Gesetzgebungsverfahren mit. Zu den Aufgaben gehört auch die Durchführung und Überwachung von Marktordnungsmaßnahmen der EU und des Bundes, wie z. B. die Milchquotenregelung, das Handelsklassenrecht oder das Marktstrukturgesetz.
Aus anderen Rubriken
Cluster Ernährung
Der bayerische Cluster Ernährung ist Anlaufstelle für Wirtschaft, Wissenschaft und Verbraucher mit dem Ziel, die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit des Ernährungsstandortes Bayern zu stärken. Mehr
Förderung von Vermarktungskonzepten
Die Entwicklung von Vermarktungskonzepten für ökologisch oder regional erzeugte landwirtschaftliche Qualitätsprodukte wird finanziell gefördert, um beim Ausbau von regionalen oder ökologischen Absatzmärkten zu helfen. Mehr
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