Monika Grötzinger

RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Publikationen
Fachmagazin Schule und Beratung

Das Magazin "Schule und Beratung" (SuB) ist die offizielle Informationsschrift des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Es bietet Fachinformationen von der Landwirtschaftsverwaltung für die Landwirtschaftsverwaltung und darüber hinaus.

Aktuell

Titelseite Schule und Beratung Heft 12/17
Ausgabe Dezember 2017 – Themen
Die besten Apfelsorten für jeden Zweck: Ein Langzeitversuch der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) vergleicht alte und neue Sorten auf Vitalität, Ertrag, Fruchtqualität und Krankheitsresistenz. An verschiedenen Standorten in Unterfranken konnten zwischen 1998 und 2004 insgesamt 29 neue Apfelsorten im Vergleich mit „alten“ Sorten (Anbau vor 1940) gepflanzt werden, um deren Eignung für den extensiven Streuobstbau auf Hochstamm zu testen. Die Versuchsauswertung ist hochinteressant und mündet in einer Sortenempfehlung. Die Ranglisten geben an, welche Obstsorten sich für Streuobstwiesen besonders eignen und welche Apfelsorten vital und schorfresistent sind.

Ein Zeichen von Bio-Qualität aus Bayern: Die regionale Herkunft hat auch beim Kauf von Bio-Lebensmitteln einen hohen Stellenwert. Mit dem neuen Bayerischen Bio-Siegel gibt die Bayerische Staatsregierung den Marktbeteiligten eine Möglichkeit an die Hand, gegenüber dem Verbraucher eine höhere Qualität von Bio-Erzeugnissen und die Herkunft der Rohstoffe sowie deren Verarbeitung sichtbar zu machen. Knapp zwei Jahre nach seiner Einführung hat sich das Qualitätssiegel bereits gut am Markt etabliert, 115 Erzeuger nutzen das Bayerische Bio-Siegel bereits. Seine Sichtbarkeit und Signalwirkung trägt maßgeblich zur öffentlichen Wahrnehmung und erfolgreichen Entwicklung des Landesprogramms „BioRegio Bayern 2020“ bei.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Die Zahlstelle Bayern – einschließlich aller nachgeordneten Organisationseinheiten – ist regelmäßig Prüfungen verschiedener externer und interner Instanzen unterworfen, z. B. der Europäischen Kommission (EU-KOM) oder der Bescheinigenden Stelle. Dabei stellen sich die Fragen: Welche Prüfinstanzen gibt es? Welche Aufgaben haben sie und wie greifen sie ineinander? Vor dem Hintergrund, dass die Zahlstelle Bayern regelmäßig als sehr zuverlässig bewertet wird und es keine größeren Anlastungen gibt, stellt dieser Beitrag die rechtliche Grundlage, die Aufgaben und die Auswirkungen der Prüfungen durch Prüfinstanzen vor.

Die Tafeln retten Lebensmittel und helfen Bedürftigen: Als Schirmherr der bayerischen Tafeln stattete Staatsminister Helmut Brunner stellvertretend der Tafel Kulmbach einen Besuch ab. Dort wurde eindrucksvoll vermittelt, mit welchem zivilgesellschaftlichen Engagement die Tafeln Lebensmittel für den guten Zweck retten, Lebensmittel wertschätzen und Verschwendung vermeiden. So lautet das Motto des von Staatsminister Helmut Brunner 2016 initiierten Bündnisses „Wir retten Lebensmittel!“. Von Beginn an dabei sind auch die Tafeln, die seit 2016 in dem neugegründeten Tafel Landesverband Bayern e. V. organisiert sind.

SuB-Ausgaben 2017

Titelbild Schule und Beratung Heft 10/11
Ausgabe Oktober/November 2017 – Themen
Die grüne bauchige Bocksbeutelflasche hat als traditionelles Markenzeichen einen Relaunch erfahren. Mit der strategischen Neuausrichtung der Gebietsweinwerbung Franken in den Jahren 2008 bis 2010 wurde im Arbeitskreis Markt des Fränkischen Weinbauverbandes e. V. neben einer neuen Kommunikationsstrategie für den Frankenwein auch die Konzentration aller Marketingaktivitäten der Gebietsweinwerbung auf die sogenannten Schwerpunktmärkte München und Hamburg beschlossen. Was am Ende aber entstand, war weit mehr als ein Kommunikationskonzept auf einem Stück Papier. Vielmehr wurde das Idol des fränkischen Weines – der Bocksbeutel – zu einem Markenbotschafter mit neuem Schliff. Er wurde dabei nicht neu erfunden, sondern vielmehr dem Zeitgeist angepasst: modern, dynamisch und hochwertig.

Das Aktionsprogramm Gewässerschutz des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten umfasst auch einen deutlichen Ausbau der Beratungs- und Bildungsaktivitäten. Damit fachübergreifendes Arbeiten einfacher wird, gab es erstmals ein gemeinsames Seminar für Referendare aus der Landwirtschafts- und Wasserwirtschaftsverwaltung. Unter dem Motto "Landwirtschaft trifft Wasserwirtschaft" trafen sich 17 Referendare der Landwirtschaftsverwaltung und 13 Referendare der Wasserwirtschaftsverwaltung mit dem übergeordneten Ziel, in Zukunft eine bessere Zusammenarbeit durch Netzwerkbildung und Verständnis für die Beweggründe der "anderen Seite" zu erreichen.

Wenn Organisationseinheiten Veränderungen in ihren Strukturen oder Prozessen auslösen, sollte eine Veränderungsdiagnose vorausgehen. Ein großes Maß an Plan- und Steuerbarkeit sollte eine flexible Vorgehensweise ermöglichen, bei der erforderlichenfalls immer wieder nachjustiert werden kann. So das Ideal. Wie aber kann Veränderungsmanagement erfolgreich sein, wenn politische Vorgaben plötzlich und unvorhergesehen große Veränderungen von einer Behörde und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verlangen? Kann dann überhaupt das Wichtigste gelingen, nämlich, dass die Betroffenen die Veränderungen als ihre Herausforderung annehmen, die Motivation nicht leidet und schließlich die Chancen gesehen werden? Dazu ein Zwischenbericht zur Behördenverlagerung aus der FüAk.

Die Vorgaben des Agrarwirtschaftsgesetzes und in Folge der Rückgang der staatlichen Beratung in Bayern haben die Notwendigkeit offengelegt, für ein gemeinsames ganzheitliches Beratungsangebot für Landwirte zu sorgen. Die Verbundberatung sollte diese Lücke schließen und über einen regen Austausch Beratungspartnerschaften für den Landwirt hervorbringen. Gemeinsames Ziel war ein größeres Beratungsangebot insgesamt. Die Landwirte sind bei der Nachfrage derzeit aber eher zurückhaltend. Eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Behördenleiterbesprechung im Juli diente dem Erfahrungsaustausch der Beratungspartner. Die Veranstaltung sollte Gelegenheit geben, Stärken darzustellen, aber auch Schwächen zu benennen und Lösungswege aufzuzeigen.
Titelblatt Schule und Beratung Heft 8/9 2017
Ausgabe August/September 2017 – Themen
"Wo kommt mein Essen her?" lautete das Motto der 5. Bayerischen Ernährungstage 2017. In ganz Bayern fanden dazu Aktionen rund um Herkunft und Ursprung von Lebensmitteln statt. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Roth veranstaltete für Schüler der neunten Klasse der Realschule Hilpoltstein einen Ernährungsspaziergang. Bei der Wanderung mit Halt an drei Stationen erfuhren die Realschüler entlang der Lebensmittel-Wertschöpfungskette die Verarbeitungsschritte vom Getreide zum Brot und wanderten dabei vom Getreidefeld zu einem Hofladen und einer Mühle.

Barrierefreie touristische Angebote sind noch selten, obwohl laut einer Untersuchung 30 Prozent der Bevölkerung von diesen Angeboten profitieren würden. Barrierefreier Urlaub bringt auch mehr Gäste, denn 48 Prozent der Menschen mit Mobilitätseinschränkung würden sogar öfter verreisen, wenn sie barrierefreie Unterkünfte vorfänden. Das Beraternetzwerk "Urlaub auf dem Bauernhof" hat sich im Rahmen des Informationstages für Gastgeber mit dem Thema "Bauernhofurlaub – barrierefrei und komfortabel" befasst und unter anderem eine barrierefreie Musterwohnung der kommunalen Wohnberatungsstelle am Landratsamt Tirschenreuth besichtigt.

Ein hoher Flächenverbrauch bringt auch eine Verknappung von Kompensationsflächen für den naturschutzrechtlichen Ausgleich mit sich. Die Nachfrage nach Ausgleichs- und Ersatzflächen nimmt daher auch bei den Bayerischen Staatsforsten (BaySF) als großer Flächenbewirtschafter spürbar zu. Die Bayerische Kompensationsverordnung ermöglicht seit 2014 den Betrieb von gewerblichen Ökokonten. Dies bietet für die BaySF die Chance, mit Kompensationsansprüchen Dritter auf Staatsforstflächen strategischer umzugehen und einen größeren Beitrag zu einer wirksamen Realkompensation leisten.

Produktionstechnisches Wissen auf hohem Niveau reicht heute längst nicht mehr aus, um ein landwirtschaftliches Unternehmen erfolgreich zu führen. An den Landwirtschaftsschulen wird deshalb in vielen Fächern bewusst die Persönlichkeitsbildung und die Entwicklung unternehmerischer Fähigkeiten gefördert. Eine wichtige Fähigkeit ist es, sich und seinen Betrieb in der Öffentlichkeit zu präsentieren und damit zu einem positiven Bild der Landwirtschaft beizutragen. Das Thema "Medienkompetenz und Öffentlichkeitsarbeit" wurde an der Landwirtschaftsschule Straubing fächerübergreifend über drei Semester hinweg in verschiedenen Projekten bearbeitet.
Titelseite Schule und Beratung 7/2017
Ausgabe Juli 2017 – Themen
Die Sicherstellung eines gesamtheitlichen, auf hohem Niveau liegenden Schutzes der Gewässer und der Ressource Wasser einschließlich der Feuchtflächen und Moore ist – auch im Sinne der europäischen Wasserrahmenrichtlinie – eine gemeinsame Aufgabe und Verpflichtung für Staatsregierung, Kommunen, Verbände der Wasserwirtschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Da die Landwirtschaft einen großen Anteil der Landesfläche nutzt, trägt sie hier eine besondere Verantwortung. Deshalb haben im März 2017 auf Initiative von Staatsminister Brunner 14 Partner einen Wasserpakt unterzeichnet.

Im Wirtschaftsjahr 2015/2016 waren die wirtschaftlichen Ergebnisse in den meisten landwirtschaftlichen Betrieben nicht zufriedenstellend. Die Gewinne der Haupterwerbsbetriebe gingen um durchschnittlich sieben Prozent zurück, weil sich die Umsatzerlöse insbesondere beim Verkauf von pflanzlichen Produkten, Milch und Schweinen verringerten. Aber auch niedrigere EU-Direktzahlungen und geringere Investitionszuschüsse trugen zu einer Verschlechterung der Liquiditätslage in den Betrieben bei. Viele Betriebe hatten bereits im Vorjahr spürbare Gewinneinbußen. Deshalb blieb die Liquiditätslage 2015/2016 erkennbar angespannt.

2017 steht ganz im Zeichen einer Baumart, die wie keine andere den deutschen Wald in den letzten zwei Jahrhunderten geprägt hat: Die Fichte. Für viele Waldbesitzer und Forstleute ist sie der Brotbaum der deutschen Forstwirtschaft, die ökonomische Säule des Waldes in Mitteleuropa, für Naturschützer oft der Inbegriff naturferner Monokulturen. Der Beitrag stellt die Fichte am Beispiel des Tertiären Hügellandes im Landkreis Landshut vor.

Die Werbung ist voll davon – Fleisch und Wurst ohne tierische Produkte. Selbst bei den Discountern gibt es vegetarischen Aufschnitt oder Sojajoghurt. Bekannte Wursthersteller setzen voll auf diesen Trend. Aber wie schmecken diese Produkte wirklich? Ob der Unterschied im Geschmack spürbar ist, haben die Studierenden der Höheren Landbauschule Rotthalmünster im Rahmen des Faches "Aktuelles aus Politik und Gesellschaft" in einer Milch- und Fleischverkostung getestet.
Titelseite Schule und Beratung 5-6/2017
Ausgabe Mai/Juni 2017 – Themen
In den "Amtsstuben" vollzieht sich ein Wandel weg von Formblättern und Formularen hin zur papierlosen Abwicklung der Dienstaufgaben. In der Personalverwaltung im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hilft eine einzigartige Web-Anwendung namens "DiBe-Online" diesen Arbeitsablauf komfortabel, effektiv und vor allem nahezu fehlerfrei zu erledigen.

Auch nach dem Abschluss der Landwirtschaftsschule und der erfolgreichen Meisterprüfung lohnt es sich für die landwirtschaftlichen Betriebsnachfolger weitere Zeit und Energie in Bildung zu investieren. Dr. Michael Karrer, Leiter des Referates Bildung und Schulwesen in der Agrarwirtschaft und im Gartenbau im Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, legt in einem Interview die Gründe dar. Ehemalige Studierende der Höheren Landbauschule Rotthalmünster erklären, was der Schulbesuch aus ihrer Sicht gebracht hat.

Das Bayerische Kulturlandschaftsprogramm bildet nach wie vor den Kern der bayerischen Agrarumweltpolitik und war in der vergangenen Förderperiode die finanziell stärkste Maßnahme des "Bayerischen Zukunftsprogramms Agrarwirtschaft und Ländlicher Raum". Mehr als eine Milliarde Euro Fördermittel wurden von 2007 bis 2013 für die zahlreichen Einzelmaßnahmen ausgezahlt. Damit ist KULAP von großer Bedeutung für die Landwirte in Bayern, führt in der Umsetzung aber auch zu beträchtlichem Aufwand für die Verwaltung auf allen Ebenen.

Fairness bewirkt etwas – das zeigen seit Jahrzehnten viele Studien in Unternehmen, Organisationen und Branchen: Leistung, Einsatz, Arbeitszufriedenheit, rechtstreues Handeln und vieles mehr steigen, wenn die Mitarbeiter der Meinung sind, dass es bei einer Entscheidung fair zugegangen ist. Gesetzeskonformes Handeln allein genügt dabei aber nicht. Vielmehr kommt es darauf an, die Grundprinzipien der organisationalen Gerechtigkeit anzuwenden.
Titelseite Schule und Beratung 4/2017
Ausgabe April 2017 – Themen
Wie können wir Flächenkonkurrenz dauerhaft entschärfen? Wo gelingt es uns, konkurrierende Ansprüche auf derselben Fläche zu vereinbaren? Welche gemeinsamen Strategien gibt es, unsere begrenzte Fläche maßvoll und zukunftsfähig zu nutzen? Um Flächenkonkurrenz dauerhaft entschärfen zu können, müssen konkurrierende Ansprüche auf derselben Fläche miteinander vereinbar werden. Hier bedarf es gemeinsamer Strategien, damit die Nutzung begrenzter Fläche maßvoll und zukunftsfähig erfolgt. In dieser Ausgabe von "Schule und Beratung" startet eine Serie, die sich der Problematik des Flächenverbrauchs widmet.

Wenn es in der Kita mittags verlockend duftet, freuen sich alle auf das Essen. Frisch gekochte Mahlzeiten sind für die meisten Eltern und viele Einrichtungen das Optimum der Speisenversorgung. Immer wieder kommen an das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Würzburg Anfragen von Kitas, die gerne frisch kochen würden. Die Einrichtungen fragen sich aber auch: "Ist das auch wirklich das beste System?", "Kann das wirtschaftlich sein?", "Was müssen wir tun und was ist zu beachten?". In einem unterfränkischen Modellprojekt wurde ein Leitfaden entwickelt, der Kitas bei der Bewältigung dieser Fragen unterstützt.

Digitale Medien sind fester Bestandteil der Lebenswelt vieler junger Menschen. Es gehört daher auch zum Bildungsauftrag im land- und hauswirtschaftlichen Fachschulbereich, die Studierenden digitalkompetent und datensouverän zu machen. Eine fachübergreifende Arbeitsgruppe stellte im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ca. 110 Anwendungen für Smartphone und Tablet zusammen, die für die Aus- und Fortbildung einsetzbar sind. Die Anwendungen sind geeignet, die Medienkompetenz zu verbessern und den Lernprozess im Unterricht nachhaltiger zu gestalten.

Die Ziege zählt zu den ältesten domestizierten Tierarten. Vor allem in Notzeiten kam der Ziegenhaltung eine wichtige Aufgabe zur Ernährungssicherung der Bevölkerung zu. Heute gelten Ziegenprodukte – allen voran Ziegenkäse – als kulinarische Delikatessen. Die Ziegenhaltung in Bayern zeigte in den vergangenen Jahren steigende Betriebs- und Tierzahlen. Die Milchziegenhaltung stellt jedoch eine Nischenproduktion dar. Die Menge an verfügbarem Datenmaterial aus der Praxis ist gering. Bei der Vorbereitung eines Moduls "Ziegenhaltung" für das Bildungsprogramm Landwirt BiLa entstand die Idee, Praxisdaten führender bayerischer Milchziegenbetriebe zu erheben und auszuwerten, um Ansatzpunkte für weitere Beratungsschwerpunkte zu entwickeln.
Titelseite Schule und Beratung 2-3/2017
Ausgabe Februar/März 2017 – Themen
Weil Verbraucher und Landwirte immer weniger miteinander in Berührung kommen, nehmen die Studierenden der Landwirtschaftsschule Schweinfurt den Informationsaustausch selbst in die Hand. Im Rahmen einer sogenannten Wertewoche setzen sie sich mit dem Bild der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit auseinander. Höhepunkt ist ein Erzeuger-Verbraucher-Dialog. Angehende Landwirtschaftsmeister aus dem ersten und dritten Semester diskutieren mit interessierten Verbraucherinnen des Lehrgangs "Qualifizierung in der Hauswirtschaft" über aktuelle Themen.

In vielen Weinbaugebieten prägen Steillagen die Kulturlandschaft der Region. Die extremen Produktionsbedingungen in den Weinbergen führen jedoch häufig zur Aufgabe der Flächen in Steillagen. Die Flächen verbuschen, Heckenpflanzen und Bäume setzen sich durch, Lebensraum für viele an diese trocken-heißen Bedingungen angepasste Pflanzen und Tiere geht verloren. Eine Lösung des Problems bietet die Querterrassierung. Die Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau setzte an einem Weinberg, der vollständig von Mauern eingeschlossen war, diese Möglichkeit zur Erhaltung des Weinbaustandortes um.

Automatische Melksysteme sind inzwischen fest etabliert. Im Dezember 2015 waren durch das Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern e. V. 1.577 Betriebe mit 1.832 Melkboxen erfasst. Der Standard ist die Einzelmelkbox, es gibt aber auch Mehrboxenanlagen und automatische Drehmelkstände für Großbetriebe. Bei Melkständen sind mehrere Automaten zum Ansetzen des Melkzeugs im Einsatz oder für jeden Platz ein separater Melkautomat. Für diese Anlagen ergeben sich im Prinzip keine besonderen Vorgaben für die Bereiche Futter und Fütterung. Lediglich die Kuhkontrolle ist verändert, da der Blick des Melkers fehlt und anderweitig zu kompensieren ist.

Die Landesanstalt für Landwirtschaft hat für 2015 den Lebensmittelverkauf verschiedener Einkaufsstätten untersucht. Food-Vollsortimenter wie Edeka und Rewe konnten die mengenmäßigen Marktanteile bei ausgewählten Nahrungsmitteln mit Ausnahme von Geflügelfleisch ausbauen. Die SB-Warenhäuser haben im selben Zeitraum nur bei Fleisch und Fleischwaren zugelegt. Discounter belegten bis auf Fleisch und Brot in allen dargestellten Lebensmittelsegmenten den ersten Rang und gewannen Anteile hinzu. Die Fachgeschäfte spielen nur noch bei Brot eine ausgeprägte Rolle. Der Online-Lebensmittelhandel weist zwar hohe relative Steigerungsraten auf, erlangte aber nur einen Marktanteil von unter einem Prozent.
Titelseite Schule und Beratung 1/2017
Ausgabe Januar 2017 – Themen
"Wo es guten Wein gibt – da gibt es auch gute Trüffeln", so lautet eine alte französische Erfahrung. In Franken gibt es guten Wein – und auch gute Trüffeln? Was lange Zeit nur im engeren Kreis einschlägiger Pilzexperten bekannt war, hat sich inzwischen durch weitergehende Untersuchungen bestätigt. Es gibt in unseren Wäldern die "Diamanten der Küche". Sammeln darf man sie allerdings nicht. Sie stehen unter dem strengen Schutz der Bundesartenschutzverordnung. Was in südlichen Ländern schon seit längerer Zeit funktioniert, wird deshalb nun auch bei uns von Hobbygärtnern, Obstbauern, Winzern und Landwirten erprobt und an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau wissenschaftlich begleitet: die Trüffel in Kultur zu nehmen und Trüffelgärten zu etablieren.

Einmal auf einer großen Bühne mitspielen: Die Studierenden der Landwirtschaftsschule Schweinfurt haben die Gelegenheit genutzt und am Weizen-Junior-Cup 2016 im Rahmen der DLG-Feldtage teilgenommen. Fachbesucher aus der ganzen Welt begutachteten die von den Studierenden geführten Bestände. Dass sie bei dieser Aktion nur gewinnen können, war bereits vor Beginn des Weizenanbauvergleiches klar. Die Studierenden konnten die Hintergründe ihrer Bestandsführung den Fachbesuchern erklären und mit ihnen darüber diskutieren.

Das breit angelegte "Bayerische Zukunftsprogramm Agrarwirtschaft und Ländlicher Raum (BayZAL)" der vergangenen Förderperiode griff mit 24 Einzelmaßnahmen die wesentlichen Bedürfnisse der Landwirtschaft und des ländlichen Raums auf. Hierzu gehört auch das Agrarinvestitionsförderprogramm, welches landwirtschaftliche Betriebe bei Modernisierungs- und Wachstumsschritten unterstützt. Die Investitionen bewirkten im Durchschnitt der geförderten Betriebe eine deutliche Verbesserung der wirtschaftlichen Ergebnisse, des Tierwohls und der Arbeitsqualität.

Vegane Ernährung ist ein Ernährungstrend dieser Zeit. Menschen, die diesem Trend folgen, verzichten auf alle Lebensmittel tierischen Ursprungs, das heißt auf Fleisch, Milch, Eier und Honig. Abgesehen von einem gesundheitspräventiven Aspekt spielen ethische, religiöse oder ökologische Beweggründe für diesen Ernährungsstil eine Rolle. Um die Auswirkungen auf die Gesundheit gemäß aktuellem Stand der Wissenschaft darzulegen, hat das Kompetenzzentrum für Ernährung ein Kompendium und einen Vortrag zur veganen Ernährung entwickelt. Inhalte sind auch die ernährungsphysiologisch sinnvolle Umsetzung der veganen Ernährung.

SuB-Ausgaben 2016

Titelseite Schule und Beratung 11-12/2016
Ausgabe November/Dezember 2016 – Themen
Die zu erwartende Klimaänderung bringt für das Ertragsgeschehen im Marktfruchtbau sowohl Chancen als auch Risiken mit sich. Prognosen zur zukünftigen Entwicklung können auf Basis von Modellkalkulationen erstellt werden. Sie geben einen Eindruck, wie sich die Bedingungen nach gegenwärtiger Einschätzung verändern werden. Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel können das Risiko von Erlösschwankungen reduzieren. Jedoch schmälern die damit verbundenen Kosten in der Regel die Rentabilität der Produktion. Bereits ein ausgewogenes Anbauverhältnis verschiedener Kulturen trägt zu einer spürbaren Verringerung von Erlösschwankungen bei.

Das Greening hat einen stark gestiegenen Anbau von Körnerleguminosen, insbesondere von Ackerbohnen und Erbsen nach sich gezogen. Aber auch Sojabohnen und Lupinen werden verstärkt hierzulande angebaut. Grund hierfür ist, dass diese zu 70 Prozent angerechnet und im selben Jahr auch noch verfüttert werden können, was bei anderen Zwischenfrüchten nicht der Fall ist. Der Beitrag gibt Antwort darauf, wie Ackerbohnen und Co in die Fütterung eingebaut werden können und, ob sie als Ergänzung zu Rapsextraktionsschrot, Biertreber und Schlempen oder sogar als Ersatz dafür in Frage kommen.

Das Kitacoaching ist eine gut bewährte Maßnahme der Fachzentren Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, um eine gesundheitsförderliche Verpflegung in den Kitas umzusetzen. Viele Kitaleitungen wünschen sich nach dem Coaching die Möglichkeit, sich auch mit anderen Fachkolleginnen außerhalb ihrer eigenen Kita auszutauschen. Ähnlich dem Arbeitskreis der Küchenleiter in der Gemeinschaftsverpflegung, die sich in größeren zeitlichen Abständen unter der Leitung des Fachzentrums treffen, wurde deshalb der KitaTreff für die Verpflegungsverantwortlichen
der Kitas installiert.

In der Europäischen Union (EU) sind nur zugelassene Zahlstellen berechtigt, Auszahlungen zu EU-Fördermaßnahmen vorzunehmen. In Deutschland sind insgesamt 15 Zahlstellen zugelassen. Die Zahlstelle Bayern ist eine der größten in der EU mit einer Auszahlungssumme von rund 1,5 Milliarden Euro und damit eine tragende Säule in der Landwirtschaftsverwaltung. Sie ist gewissermaßen das Herz der Politikumsetzung. Der Artikel stellt Aufgaben, Aufbau und Organisation der Zahlstelle in Bayern vor.
Titelseite Schule und Beratung 9-10/2016
Ausgabe September/Oktober 2016 – Themen
Im Rahmen der landwirtschaftlichen Betriebsbesuche zum bayerischen Weg in der Praxis informierte sich Staatsminister Helmut Brunner auf dem Betrieb der Familie Beer im Landkreis Tirschenreuth über die Möglichkeiten der Diversifizierung eines Fischzuchtbetriebes in der nördlichen Oberpfalz. Mit dem Wissen aus mehreren Qualifizierungsmaßnahmen der Landwirtschaftsverwaltung richtete die Familie den Betrieb konsequent auf die Bereiche Erlebnis-Bauernhof, Direktvermarktung und Urlaub auf dem Bauernhof aus.

Das Schwanzbeißen stellt ein erhebliches Risiko in der Schweinemast dar. In der Regel wird ihm durch Schwanzkupieren vorgebeugt. Wissenschaft, Berater und Landwirte suchen im Projekt Ringelschwanz nach Alternativen zu dieser von Verbrauchern und Tierschützern nicht akzeptierten Lösung. Der Aufwand ist jedoch hoch und der Erfolg nur mäßig. Dies zeigt ein Praxisversuch auf einem Betrieb in Wertingen, den das Fachzentrum Schweinehaltung am Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Wertingen betreut hat.

Die Öko-Modellregionen sind ein Baustein des Landesprogramms BioRegio 2020, das das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten 2013 ins Leben gerufen hat. Sie sollen Antwort geben auf drängende Fragen: Wie kann die steigende Nachfrage nach ökologisch produzierten Lebensmitteln stärker aus heimischer Produktion gedeckt werden? Wie kann das Bewusstsein der Verbraucher für regionale Kreisläufe und heimische Lebensmittel gestärkt werden? Die Bandbreite an Projekten reicht von der Erzeugung und Verarbeitung über Vermarktung und Gemeinschaftsverpflegung bis hin zur Bildung.

Dass die Energiewende gelingen kann, zeigt das Energiekonzept des Lehr-, Versuchs- und Fachzentrums für Milchviehhaltung Almesbach der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft: Autarkie bei Wärme und Strom sind annähernd erreicht, und bei der Mobilität gibt es erfolgversprechende Ansätze. Wie dies realisiert wurde und welche Chancen ländlicher Raum und Umwelt durch regenerative Energien haben, zeigt das beispielgebende Konzept.
Titelseite Schule und Beratung 7-8/2016
Ausgabe Juli/August 2016 – Themen
Positive Leadership ist ein neues, auf wissenschaftlicher Basis beruhendes Verständnis von Führung. Im Zentrum steht der Gedanke, dass Erfolge der Menschen und damit Produktivität von Organisationen dann entstehen, wenn Führung sich auf die Stärken beider ausrichtet und darauf aufbaut. Heute ist dieser Ansatz, den Dr. Ruth Seliger vom Wiener Beratungshaus Trainconsulting vorstellt, in vielen Organisationen erprobt.

Das EEG 2014 hat es größeren viehhaltende Betrieben ermöglicht , mit einer güllebasierten Biogasanlage ein weiteres Standbein zu schaffen. Faktoren wie die betriebliche Gülle- und Mistmengen oder die Investitionssumme sind vor einem Bau abzuwägen. Oft sind keine zusätzlichen Flächen verfügbar, oder die vorhandene Arbeitsbelastung ist ohnehin schon zu hoch. Die realisierten Anlagen sind dann meist genau so unterschiedlich wie die Betriebe, die sich für den Bau entschieden haben: schlüsselfertig oder mit einem hohen Maß an Eigenleistung errichtet, ausschließlich mit Gülle- und Mist-Einsatz oder zusätzlich mit Mais- oder Grassilage. Theresa Streibl vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim berichtet von ihrer Erfahrungen aus der Beratungspraxis.

Die demographische Entwicklung hin zu mehr älteren Menschen in unserer Gesellschaft, die Zunahme der Singlehaushalte, das lockerer Werden von familiären Beziehungen und nachbarschaftlichen Netzwerken führt dazu, dass immer mehr Menschen für das Alter nach einer neuen Wohnsituation suchen. Dabei sollen nicht nur die Wohnbedürfnisse erfüllt werden, sondern auch ein Netz an Sicherheit und Geborgenheit bestehen. Inwiefern landwirtschaftliche Betriebe geeignet sind, diesen Anforderungen gerecht zu werden, und ob ein Einkommenspotenzial für den Betrieb vorhanden ist, beleuchtet der Artikel von Claudia Opperer vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim.

Imkern liegt voll im Trend! Das ist erfreulich, denn die Biene ist für die Natur- und Kulturlandschaft von großer Bedeutung. 80 Prozent der heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind auf Bienen und andere Insekten als Bestäuber angewiesen. Der Freizeitimker mit durchschnittlich acht Völkern sichert die flächendeckende Bienenhaltung: Über 95 Prozent der Bienenhalter betreiben die Imkerei als Hobby. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und die EU unterstützen mit derzeit zehn Fördermaßnahmen die Imker in ihrem Engagement. Über die Förderabwicklung berichtet Eva-Maria Eidelsburger von der Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Abteilung Förderwesen und Fachrecht.
Titelseite Schule und Beratung 6/2016
Ausgabe Juni 2016 – Themen
Alle zwei Jahre verleiht das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten einen Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung an private Waldbesitzer. Aber welche Rahmenbedingungen sind erforderlich, damit Waldbau mustergültig verlaufen kann? Im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf wurden vier mit dem Staatspreis ausgezeichnete Waldbesitzer und die jeweiligen Privatjäger und Revierleiter der Bayerischen Forstverwaltung interviewt. Vier konkrete Erfolgsfaktoren kristallisieren sich heraus: Aktive Beratung durch Revierleiter der Forstverwaltung, umfangreiches forstliches Fachwissen der Waldbesitzer, vertrauensvolle Zusammenarbeit der beteiligten Akteure und ein hohes Engagement in der Jagd.

An der Staatlichen Meister- und Technikerschule für Weinbau und Gartenbau Veitshöchheim laufen die Prüfungsvorbereitung und der Prüfungsteil Fallstudie im Prüfungsfach Berufsausbildung und Mitarbeiterführung je nach Fachrichtung unterschiedlich ab. Nach dem ersten Durchgang ziehen die verantwortlichen Lehrkräfte eine sehr positive Bilanz: Die Prüfungsform Fallstudie ist für Prüfungsteilnehmer und Prüfer eine Bereicherung.

Bayern nimmt in Sachen Sozialer Landwirtschaft bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Lange Zeit unterstützte ausschließlich das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten diesen Bereich der Diversifizierung. Mittlerweile ziehen auch Thüringen und Baden-Württemberg nach. Aufgaben des Gemeinwohls und Wertschöpfung für den Betrieb stehen auf den Fahnen der Zielgeraden. Drei Beraterinnen und Berater kümmern sich mit regelmäßigen Netzwerktreffen, Beratung, Informationsbeschaffung und Öffentlichkeitsarbeit um ihre zugeordneten Regierungsbezirke. Nachfrage und Bedarf steigen ebenfalls erfreulich weiter.

Von heute auf morgen ist es nicht möglich, Biogasstrom, Rohbiogas oder Biomethan am freien Markt so komfortabel zu vermarkten wie den Strom über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Dennoch gibt es einige lokale und überregionale Ansätze. Die Überlegungen reichen von der relativ einfachen Investition in eine Elektroladesäule über die Einrichtung einer Biogastankstelle bis hin zu lokaler oder überregionaler Vermarktung von Strom und Gas. Viele Aktivitäten sind im Augenblick noch unausgereift und schwierig. Es gibt jedoch gute Gründe, Biogas trotz dieser Schwierigkeiten zukunftsfähig zu machen.
Titelseite Schule und Beratung 4-5/2016
Ausgabe April/Mai 2016 – Themen
Landwirtschaftliche Betriebe mit Angeboten der Sozialen Landwirtschaft öffnen ihren Hof für Menschen mit Behinderungen und/oder (sozial) schwache, benachteiligte Menschen. Die Angebote reichen vom Wohnen, der Versorgung und Betreuung bis hin zur Mitarbeit im landwirtschaftlichen Betrieb, Garten und Haushalt. Dabei können Win-Win-Situationen entstehen für die bäuerliche Familie und den "Nutzer". Durch verschiedenste Aktivitäten unterstützt die bayerische Landwirtschaftsberatung derzeit den Aufbau eines Nebenerwerbs im Bereich des landwirtschaftlich-sozialen Unternehmertums.

"Stallbau bei Milchvieh und Jungvieh" können die Studierenden an der Technikerschule und Höheren Landbauschule in Triesdorf aus einem Katalog von 30 verschiedenen Seminaren wählen. Mit einem hohen Anteil an Selbsttätigkeit und Praxisbezug lernen sie verschiedene Stallsysteme kennen und bewerten sie unter den Aspekten der Funktionalität, des Tierschutzes, der Arbeitswirtschaft und der Ökonomik.

Den ersten kostenlosen WLAN-Hotspot der Landwirtschaftsverwaltung gibt es seit Februar am Standort Nabburg des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schwandorf. Besucher des Amtes, Schüler, Kursteilnehmer und Antragsteller haben jetzt schnellen Zugang zum Internet und damit vielfältige Nutzungsmöglichkeiten in Bildung, Beratung und Verwaltung. Im Interview erläutert Behördenleiter Reinhold Witt, warum er die Einrichtung des freien WLAN-Zugangs vorangetrieben hat, aber auch welche Probleme er dabei sieht.

Im Rahmen der Bauleitplanung werden die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten als Träger öffentlicher Belange zu Flächennutzungs- und Bebauungsplänen gehört. Der Flächenverbrauch von landwirtschaftlichen Nutzflächen für Gewerbegebiete, Wohnbaugebiete und Verkehrsflächen hat sich in den letzten 60 Jahren verdoppelt. Bei Stellungnahmen erweist es sich als hilfreich, dies mit relevanten Zahlen und Fakten für den jeweiligen Standort zu belegen. Der IÖR-Monitor des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung bietet eine wissenschaftliche Datengrundlage dafür.
Titelseite Schule und Beratung 3/2016
Ausgabe März 2016 – Themen
Landwirtschaftsminister Brunner besucht 2016 jeden Monat einen Betrieb, der den „Bayerischen Weg“ in die Praxis umgesetzt hat. Den Auftakt machte er im Januar bei der Naturkäserei TegernseerLand eG in Kreuth. Sie ist ein Paradebeispiel für diesen Bayerischen Weg in der Landwirtschaft, da sie 23 Betrieben mit durchschnittlich 21 Milchkühen weiterhin eine Zukunft in der Milchproduktion bietet.

Wolfgang Borst, 1. Bürgermeister der Stadt Hofheim, sieht für Kommunen wie Hofheim die Integrierte Ländliche Entwicklung als optimale Entwicklungsmöglichkeit. Eine bedarfsgerechte Planung und eine regional angepasste Konzeption erhöhen die Akzeptanz der Maßnahmen in der Bevölkerung. Da immer mehr Kommunen die Notwendigkeit zur interkommunalen Zusammenarbeit sehen, wäre es wünschenswert, wenn sich dies auch weiterhin in der Fördermittelpolitik wiederspiegelt. Auch eine langfristige Unterstützung bei der Beschäftigung der Allianzmanager ist unbedingt notwendig.

Dienst- und Fortbildungsreisen werfen regelmäßig Fragen auf: Bin ich auf einer Reise versichert? Gilt das auch, wenn ich von Zuhause aus reise? Wie sieht die Haftung aus, wenn ich ein Dienstfahrzeug benutze? Wer zahlt einen Schaden am privaten Kraftfahrzeug? Wann ist eine Reise eine Dienstreise oder eine Fortbildungsreise? Der Beitrag beschäftigt sich mit der Abgrenzung zwischen Dienstreisen und Fortbildungsreisen und der Wahl des Verkehrsmittels.

Programme auf mobilen Endgeräten, sogenannte Apps, nehmen im Alltag an Bedeutung zu. Für den Bildungsbereich gibt es Anwendungen, die den Lernprozess unabhängig vom Unterrichtsfach unterstützen: elektronische Karteikarten, QR-Codes, Vorlagen von Lernprogrammen, Kreuzworträtsel und Schlagwortwolken. Sie bieten viele Möglichkeiten für einen praxisnahen und abwechslungsreichen Unterricht an landwirtschaftlichen Fachschulen.
Titelseite Schule und Beratung 1-2/2016
Ausgabe Januar/Februar 2016 – Themen
Schlagzeilen wie "Das zerstörte Sommermärchen" bezüglich der Vergabe der Fußballweltmeisterschaft 2006 zeigen, wie sehr mögliche Korruptionsfälle das Vertrauen in gesellschaftliche Entscheidungsprozesse zerstören können. Für die Verwaltung ist es deshalb von besonderer Bedeutung, Maßnahmen zur Korruptionsprävention zu ergreifen. Die Richtlinie der Bayerischen Staatsregierung von 2004 zur Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen Verwaltung sieht vor, dass jedes Ressort mindestens eine Organisationseinheit mit der Aufgabe der Innenrevision für besonders korruptionsgefährdete Bereiche des Ressorts betrauen soll. Für den gesamten Geschäftsbereich des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten nimmt diese Aufgabe zentral die Stabsstelle Interner Revisionsdienst/Prüfbehörde wahr, die in dem Beitrag vorgestellt wird.

Spricht man mit Kolleginnen und Kollegen der Fortbildungszentren, mit Bildungsberatern und auch der Schulleitung, drängt sich der Eindruck auf, dass Widersprüche gegen Prüfungsentscheidungen zunehmen. Nicht immer kann abgeholfen werden; letztendlich kommt es zu Klagen und dann zu Gerichtsverhandlungen. Hier können neue Inhalte im Qualitätsmanagement Berufsbildung helfen: Denn Sicherheit im formal richtigen Vorgehen und Kenntnis juristischer Hintergründe helfen den Verwaltungsaufwand besser zu bewältigen und mit Emotionen seitens der Prüflinge, aber auch der vorwiegend ehrenamtlichen Prüfer souveräner umzugehen.

Im Rahmen eines Berateraustausches mit der irischen Beratungsorganisation Teagasc erhielten zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bayerischen Landwirtschaftsverwaltung im Oktober 2015 die Möglichkeit, die Struktur der Landwirtschaft in Irland und die Arbeit der dortigen Agrarberatung Teagasc kennenzulernen. Jeweils einem irischen Gastgeber zugeteilt ergab sich so ein buntes Portfolio an Eindrücken über die Landwirtschaft und Irland, aber auch über Land und Leute allgemein, die ein Artikel schildert. Der Gegenbesuch der irischen Berater fand bereits eine Woche später statt.

Die Leguminose ist mit ihrer Eigenschaft aus Sonnenenergie den Luftstickstoff zu binden eine faszinierende Pflanze. Über viele Jahre wurden Leguminosen jedoch am heimischen Markt nicht honoriert und so der Anbau immer uninteressanter. Um diesen schleichenden Bedeutungsverlust zu begegnen, hat Bayern bereits im Jahr 2011 die Bayerische Eiweißinitiative zur Unterstützung von heimischem Eiweiß gestartet. Auch mit Blick auf das für 2016 ausgerufene Jahr der Hülsenfrüchte der UN lohnt es sich, die zwischenzeitlichen Erfolge zu beleuchten.

Das Fachmagazin "Schule und Beratung" erscheint alle 2 Monate. Sollten Sie Interesse an einem Exemplar haben, wenden Sie sich bitte an die Redaktion.

Redaktion

Angelika Spitzer
Schriftleiterin von "Schule und Beratung"

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Breites Themenspektrum schafft Wissenstransfer

Dank des breiten Themenspektrums vom Ernährungsprojekt bis zur Wasserrahmenrichtlinie sorgt das Fachmagazin für einen enormen Wissenstransfer zwischen Staatsministerium, Landesanstalten und Ämtern. Wissenschaftliche Auswertung und Erfahrungsberichte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort halten Theorie und Praxis im Gleichgewicht.

Länderübergreifende Reichweite

Was ursprünglich als rein hausinterne Schrift des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten angelegt war, hat inzwischen auch einen großen Leserkreis weit über die Landwirtschaftsverwaltung hinaus, unter anderem bei Kollegen in anderen Bundesländern, in Österreich, der Schweiz und Südtirol.