Monika Grötzinger

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Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Publikationen
Fachmagazin Schule und Beratung

Das Magazin "Schule und Beratung" (SuB) ist die offizielle Informationsschrift des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Es bietet Fachinformationen von der Landwirtschaftsverwaltung für die Landwirtschaftsverwaltung und darüber hinaus.

Aktuell

Titelseite Schule und Beratung 7-8/2016
Ausgabe Juli/August 2016 – Themen
Positive Leadership ist ein neues, auf wissenschaftlicher Basis beruhendes Verständnis von Führung. Im Zentrum steht der Gedanke, dass Erfolge der Menschen und damit Produktivität von Organisationen dann entstehen, wenn Führung sich auf die Stärken beider ausrichtet und darauf aufbaut. Heute ist dieser Ansatz, den Dr. Ruth Seliger vom Wiener Beratungshaus Trainconsulting vorstellt, in vielen Organisationen erprobt.

Das EEG 2014 hat es größeren viehhaltende Betrieben ermöglicht , mit einer güllebasierten Biogasanlage ein weiteres Standbein zu schaffen. Faktoren wie die betriebliche Gülle- und Mistmengen oder die Investitionssumme sind vor einem Bau abzuwägen. Oft sind keine zusätzlichen Flächen verfügbar, oder die vorhandene Arbeitsbelastung ist ohnehin schon zu hoch. Die realisierten Anlagen sind dann meist genau so unterschiedlich wie die Betriebe, die sich für den Bau entschieden haben: schlüsselfertig oder mit einem hohen Maß an Eigenleistung errichtet, ausschließlich mit Gülle- und Mist-Einsatz oder zusätzlich mit Mais- oder Grassilage. Theresa Streibl vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim berichtet von ihrer Erfahrungen aus der Beratungspraxis.

Die demographische Entwicklung hin zu mehr älteren Menschen in unserer Gesellschaft, die Zunahme der Singlehaushalte, das lockerer Werden von familiären Beziehungen und nachbarschaftlichen Netzwerken führt dazu, dass immer mehr Menschen für das Alter nach einer neuen Wohnsituation suchen. Dabei sollen nicht nur die Wohnbedürfnisse erfüllt werden, sondern auch ein Netz an Sicherheit und Geborgenheit bestehen. Inwiefern landwirtschaftliche Betriebe geeignet sind, diesen Anforderungen gerecht zu werden, und ob ein Einkommenspotenzial für den Betrieb vorhanden ist, beleuchtet der Artikel von Claudia Opperer vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim.

Imkern liegt voll im Trend! Das ist erfreulich, denn die Biene ist für die Natur- und Kulturlandschaft von großer Bedeutung. 80 Prozent der heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind auf Bienen und andere Insekten als Bestäuber angewiesen. Der Freizeitimker mit durchschnittlich acht Völkern sichert die flächendeckende Bienenhaltung: Über 95 Prozent der Bienenhalter betreiben die Imkerei als Hobby. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und die EU unterstützen mit derzeit zehn Fördermaßnahmen die Imker in ihrem Engagement. Über die Förderabwicklung berichtet Eva-Maria Eidelsburger von der Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Abteilung Förderwesen und Fachrecht.

SuB-Ausgaben 2016

Titelseite Schule und Beratung 6/2016
Ausgabe Juni 2016 – Themen
Alle zwei Jahre verleiht das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten einen Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung an private Waldbesitzer. Aber welche Rahmenbedingungen sind erforderlich, damit Waldbau mustergültig verlaufen kann? Im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf wurden vier mit dem Staatspreis ausgezeichnete Waldbesitzer und die jeweiligen Privatjäger und Revierleiter der Bayerischen Forstverwaltung interviewt. Vier konkrete Erfolgsfaktoren kristallisieren sich heraus: Aktive Beratung durch Revierleiter der Forstverwaltung, umfangreiches forstliches Fachwissen der Waldbesitzer, vertrauensvolle Zusammenarbeit der beteiligten Akteure und ein hohes Engagement in der Jagd.

An der Staatlichen Meister- und Technikerschule für Weinbau und Gartenbau Veitshöchheim laufen die Prüfungsvorbereitung und der Prüfungsteil Fallstudie im Prüfungsfach Berufsausbildung und Mitarbeiterführung je nach Fachrichtung unterschiedlich ab. Nach dem ersten Durchgang ziehen die verantwortlichen Lehrkräfte eine sehr positive Bilanz: Die Prüfungsform Fallstudie ist für Prüfungsteilnehmer und Prüfer eine Bereicherung.

Bayern nimmt in Sachen Sozialer Landwirtschaft bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Lange Zeit unterstützte ausschließlich das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten diesen Bereich der Diversifizierung. Mittlerweile ziehen auch Thüringen und Baden-Württemberg nach. Aufgaben des Gemeinwohls und Wertschöpfung für den Betrieb stehen auf den Fahnen der Zielgeraden. Drei Beraterinnen und Berater kümmern sich mit regelmäßigen Netzwerktreffen, Beratung, Informationsbeschaffung und Öffentlichkeitsarbeit um ihre zugeordneten Regierungsbezirke. Nachfrage und Bedarf steigen ebenfalls erfreulich weiter.

Von heute auf morgen ist es nicht möglich, Biogasstrom, Rohbiogas oder Biomethan am freien Markt so komfortabel zu vermarkten wie den Strom über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Dennoch gibt es einige lokale und überregionale Ansätze. Die Überlegungen reichen von der relativ einfachen Investition in eine Elektroladesäule über die Einrichtung einer Biogastankstelle bis hin zu lokaler oder überregionaler Vermarktung von Strom und Gas. Viele Aktivitäten sind im Augenblick noch unausgereift und schwierig. Es gibt jedoch gute Gründe, Biogas trotz dieser Schwierigkeiten zukunftsfähig zu machen.
Titelseite Schule und Beratung 4-5/2016
Ausgabe April/Mai 2016 – Themen
Landwirtschaftliche Betriebe mit Angeboten der Sozialen Landwirtschaft öffnen ihren Hof für Menschen mit Behinderungen und/oder (sozial) schwache, benachteiligte Menschen. Die Angebote reichen vom Wohnen, der Versorgung und Betreuung bis hin zur Mitarbeit im landwirtschaftlichen Betrieb, Garten und Haushalt. Dabei können Win-Win-Situationen entstehen für die bäuerliche Familie und den "Nutzer". Durch verschiedenste Aktivitäten unterstützt die bayerische Landwirtschaftsberatung derzeit den Aufbau eines Nebenerwerbs im Bereich des landwirtschaftlich-sozialen Unternehmertums.

"Stallbau bei Milchvieh und Jungvieh" können die Studierenden an der Technikerschule und Höheren Landbauschule in Triesdorf aus einem Katalog von 30 verschiedenen Seminaren wählen. Mit einem hohen Anteil an Selbsttätigkeit und Praxisbezug lernen sie verschiedene Stallsysteme kennen und bewerten sie unter den Aspekten der Funktionalität, des Tierschutzes, der Arbeitswirtschaft und der Ökonomik.

Den ersten kostenlosen WLAN-Hotspot der Landwirtschaftsverwaltung gibt es seit Februar am Standort Nabburg des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schwandorf. Besucher des Amtes, Schüler, Kursteilnehmer und Antragsteller haben jetzt schnellen Zugang zum Internet und damit vielfältige Nutzungsmöglichkeiten in Bildung, Beratung und Verwaltung. Im Interview erläutert Behördenleiter Reinhold Witt, warum er die Einrichtung des freien WLAN-Zugangs vorangetrieben hat, aber auch welche Probleme er dabei sieht.

Im Rahmen der Bauleitplanung werden die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten als Träger öffentlicher Belange zu Flächennutzungs- und Bebauungsplänen gehört. Der Flächenverbrauch von landwirtschaftlichen Nutzflächen für Gewerbegebiete, Wohnbaugebiete und Verkehrsflächen hat sich in den letzten 60 Jahren verdoppelt. Bei Stellungnahmen erweist es sich als hilfreich, dies mit relevanten Zahlen und Fakten für den jeweiligen Standort zu belegen. Der IÖR-Monitor des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung bietet eine wissenschaftliche Datengrundlage dafür.
Titelseite Schule und Beratung 3/2016
Ausgabe März 2016 – Themen
Landwirtschaftsminister Brunner besucht 2016 jeden Monat einen Betrieb, der den „Bayerischen Weg“ in die Praxis umgesetzt hat. Den Auftakt machte er im Januar bei der Naturkäserei TegernseerLand eG in Kreuth. Sie ist ein Paradebeispiel für diesen Bayerischen Weg in der Landwirtschaft, da sie 23 Betrieben mit durchschnittlich 21 Milchkühen weiterhin eine Zukunft in der Milchproduktion bietet.

Wolfgang Borst, 1. Bürgermeister der Stadt Hofheim, sieht für Kommunen wie Hofheim die Integrierte Ländliche Entwicklung als optimale Entwicklungsmöglichkeit. Eine bedarfsgerechte Planung und eine regional angepasste Konzeption erhöhen die Akzeptanz der Maßnahmen in der Bevölkerung. Da immer mehr Kommunen die Notwendigkeit zur interkommunalen Zusammenarbeit sehen, wäre es wünschenswert, wenn sich dies auch weiterhin in der Fördermittelpolitik wiederspiegelt. Auch eine langfristige Unterstützung bei der Beschäftigung der Allianzmanager ist unbedingt notwendig.

Dienst- und Fortbildungsreisen werfen regelmäßig Fragen auf: Bin ich auf einer Reise versichert? Gilt das auch, wenn ich von Zuhause aus reise? Wie sieht die Haftung aus, wenn ich ein Dienstfahrzeug benutze? Wer zahlt einen Schaden am privaten Kraftfahrzeug? Wann ist eine Reise eine Dienstreise oder eine Fortbildungsreise? Der Beitrag beschäftigt sich mit der Abgrenzung zwischen Dienstreisen und Fortbildungsreisen und der Wahl des Verkehrsmittels.

Programme auf mobilen Endgeräten, sogenannte Apps, nehmen im Alltag an Bedeutung zu. Für den Bildungsbereich gibt es Anwendungen, die den Lernprozess unabhängig vom Unterrichtsfach unterstützen: elektronische Karteikarten, QR-Codes, Vorlagen von Lernprogrammen, Kreuzworträtsel und Schlagwortwolken. Sie bieten viele Möglichkeiten für einen praxisnahen und abwechslungsreichen Unterricht an landwirtschaftlichen Fachschulen.
Titelseite Schule und Beratung 1-2/2016
Ausgabe Januar/Februar 2016 – Themen
Schlagzeilen wie "Das zerstörte Sommermärchen" bezüglich der Vergabe der Fußballweltmeisterschaft 2006 zeigen, wie sehr mögliche Korruptionsfälle das Vertrauen in gesellschaftliche Entscheidungsprozesse zerstören können. Für die Verwaltung ist es deshalb von besonderer Bedeutung, Maßnahmen zur Korruptionsprävention zu ergreifen. Die Richtlinie der Bayerischen Staatsregierung von 2004 zur Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen Verwaltung sieht vor, dass jedes Ressort mindestens eine Organisationseinheit mit der Aufgabe der Innenrevision für besonders korruptionsgefährdete Bereiche des Ressorts betrauen soll. Für den gesamten Geschäftsbereich des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten nimmt diese Aufgabe zentral die Stabsstelle Interner Revisionsdienst/Prüfbehörde wahr, die in dem Beitrag vorgestellt wird.

Spricht man mit Kolleginnen und Kollegen der Fortbildungszentren, mit Bildungsberatern und auch der Schulleitung, drängt sich der Eindruck auf, dass Widersprüche gegen Prüfungsentscheidungen zunehmen. Nicht immer kann abgeholfen werden; letztendlich kommt es zu Klagen und dann zu Gerichtsverhandlungen. Hier können neue Inhalte im Qualitätsmanagement Berufsbildung helfen: Denn Sicherheit im formal richtigen Vorgehen und Kenntnis juristischer Hintergründe helfen den Verwaltungsaufwand besser zu bewältigen und mit Emotionen seitens der Prüflinge, aber auch der vorwiegend ehrenamtlichen Prüfer souveräner umzugehen.

Im Rahmen eines Berateraustausches mit der irischen Beratungsorganisation Teagasc erhielten zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bayerischen Landwirtschaftsverwaltung im Oktober 2015 die Möglichkeit, die Struktur der Landwirtschaft in Irland und die Arbeit der dortigen Agrarberatung Teagasc kennenzulernen. Jeweils einem irischen Gastgeber zugeteilt ergab sich so ein buntes Portfolio an Eindrücken über die Landwirtschaft und Irland, aber auch über Land und Leute allgemein, die ein Artikel schildert. Der Gegenbesuch der irischen Berater fand bereits eine Woche später statt.

Die Leguminose ist mit ihrer Eigenschaft aus Sonnenenergie den Luftstickstoff zu binden eine faszinierende Pflanze. Über viele Jahre wurden Leguminosen jedoch am heimischen Markt nicht honoriert und so der Anbau immer uninteressanter. Um diesen schleichenden Bedeutungsverlust zu begegnen, hat Bayern bereits im Jahr 2011 die Bayerische Eiweißinitiative zur Unterstützung von heimischem Eiweiß gestartet. Auch mit Blick auf das für 2016 ausgerufene Jahr der Hülsenfrüchte der UN lohnt es sich, die zwischenzeitlichen Erfolge zu beleuchten.

SuB-Ausgaben 2015

Titelseite Schule und Beratung 11-12/2015
Ausgabe November/Dezember 2015 – Themen
Fallstudien sind seit 2014 Bestandteil der Meisterprüfung im Beruf Landwirt/Landwirtin. Die Prüfer schätzen sie überwiegend positiv ein – trotz oft vorhandener Unsicherheiten. "Schule und Beratung" berichtet über erste Erfahrungen.

Die Kritik an Milch und Milcherzeugnissen im Rahmen einer gesunden Ernährung wächst. Eine Literaturstudie zeigt: Milch ist besser als ihr Ruf – zahlreiche Vorwürfe sind wissenschaftlich nicht haltbar.

Wie können Smartphones im Unterricht eingesetzt werden? Welche Apps sind interessant? Welche technischen Rahmenbedingungen braucht es? Eine Arbeitsgruppe stellt Anwendungen für den Unterricht an den Fachschulen zusammen.

Die Internetpräsenz des Wildtierportals informiert einerseits über Themen wie Wildtiere, ihre Lebensräume und die Jagd in Bayern. Andererseits entsteht eine Bürgerplattform für regionale Arbeitskreise, um das Wildtiermanagement zu verbessern.
Titelseite Schule und Beratung 10/2015
Ausgabe Oktober 2015 – Themen
Aus Anlass des internationalen Jahr des Bodens 2015 stellt „Schule und Beratung“ die Initiative boden:ständig mit ihren Projekten und Akteuren vor. Der erste Beitrag beleuchtet die fachliche Basis. Ein weitere Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, warum Konzepte zum Boden- und Gewässerschutz so wenig zur Umsetzung kommen und sich Landwirte und Gemeinden nur zögerlich einbringen. An diesem Umsetzungsdefizit setzt die Initiative boden:ständig an.

Professionelle Haushaltsarbeit hilft Senioren und entlastetet pflegende Angehörige. Diese Erkenntnis gewann ein breites Fachpublikum beim ersten Bayerischen Fachtag „Demenz“, bei dem sich der Verband Hauswirtschaftliche Fachservice-Organisationen in Bayern e. V. unter dem Motto „Wir sind da, wenn Hilfe gebraucht wird!“ präsentierte.

Die Fachzentren für Rinderhaltung an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Roth und Schweinfurt boten den LKV-Fütterungsberater von Mittel- und Unterfranken einen überregionalen Schulungstag auf einem unterfränkischen Milchviehbetrieb. Die Rinderprofis erarbeiteten dabei im Rahmen einer gesamtbetrieblichen Beratung Vorschläge für mehr Tierkomfort und eine Optimierung der Rationsgestaltung.

Essbare Wildkräuter sind im Trend und regelrecht in „aller Munde“. Dabei sind sie schon immer Lebensgrundlage des Menschen gewesen und ein wichtiger Bestandteil der verschiedenen Lebensräume unserer Kulturlandschaft. Essbare Wildpflanzen eignen sich gut, um Themen wie Biodiversität, Artenvielfalt und schonende Nutzung der Kulturlandschaft anschaulich und begreifbar zu vermitteln. Mit der Initiative „Wild und Wildkräuter – aus der Kulturlandschaft auf den Teller“ wird die schmackhafte Kombination von Wildkräutern und Wildbret mit kulinarischem Genuss vorgestellt.
Titelseite Schule und Beratung 8-9/2015
Ausgabe August/September 2015 – Themen
Führungskräfte in der Verwaltung, Industrie und Dienstleistung müssen sich neuen Herausforderungen stellen. Dazu gilt es, eigene Verhaltensweisen aufzugeben, die persönliche Komfortzone zu verlassen und auf eine Kultur des Vertrauens und der Begeisterung zu setzen. Dies beleuchtet der Beitrag "Die Macht verschiebt sich zu den Mitarbeitern" in der aktuellen "Schule und Beratung". Denn: Jede Führungskraft hat nach einem Jahr exakt die Mitarbeiter, die sie verdient.

Der Abbau der Marktstützung und die große Volatilität am Milchmarkt haben die Vermarktung von Rohmilch seit 2007 anspruchsvoller gemacht. Mit dem Ende der Milchquotenregelung zum 1. April 2015 wurde ein wesentliches Element der EU-Milchpolitik abgeschafft. Umso mehr sind die Erzeugergemeinschaften gefordert, für ihre Milch einen verlässlichen Abnehmer als Vertragspartner mit attraktiven Produkten zu gewinnen und damit einen akzeptablen Preis zu erzielen. In Marktkrisen führen die unterschiedlichen Verwertungen zu erheblichen Differenzen in den Milchauszahlungspreisen zwischen den Molkereien.

Insgesamt 118 339 Pflanzenschutz-Sachkundenachweise haben die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten seit letztem Jahr bis einschließlich 30. Juni 2015 bewilligt. Die rechtlichen Grundlagen für die Erteilung der neuen Pflanzenschutz-Sachkundenachweise im Scheckkartenformat wurden mit dem neuen Pflanzenschutzgesetz vom 6. Februar 2012 und der neuen Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung vom 27. Juni 2013 geschaffen. Demnach dürfen Personen nur dann Pflanzenschutzmittel anwenden, über Pflanzenschutz beraten oder Pflanzenschutzmittel vertreiben, wenn sie über einen von der zuständigen Behörde ausgestellten Sachkundenachweis verfügen.

Mit dem Eintritt in die Schule werden aus Kindern zunehmend eigenständige Verbraucher, die immer mehr selbstständige Kaufentscheidungen treffen. Die in dieser Ausgabe vorgestellte Studie "Mediale Lebensmittelwelt für Kinder" zeigt die Dominanz des Fernsehens als wichtigen Zugangspunkt der Zielgruppe für das Thema sowie eine große Präsenz von narrativen Vermittlungsformen. Auf Basis der Analyse sollte eine wirksame Kommunikationsstrategie für Kinder mehr narrative Aspekte integrieren und das Medium Fernsehen mit einbeziehen.
Titelseite Schule und Beratung 6-7/2015
Ausgabe Juni/Juli 2015 – Themen
Den Begriff "Barrierefreiheit" verbindet man in erster Linie mit Menschen mit Behinderungen und fühlt sich selbst – wenn nicht betroffen – nicht wirklich angesprochen. Barrierefreiheit wird als lästige, gesetzliche Verpflichtung gegenüber einer Randgruppe angesehen. Unterschwellig und unausgesprochen stellt sich manch einer die Frage, ob der Aufwand wirklich gerechtfertigt ist. Welchen Weg das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hier geht, zeigt der erste Beitrag in der neuen Ausgabe.

Vor elf Jahren entstanden in Mittelfranken erste Kooperationen zwischen Produzenten, Direktvermarktern und Gastronomen. Ihr erklärtes Ziel: Frische und regionale Lebensmittel auf den Teller bringen. Den Geburtstag beging das "Regionalbuffet" mit der Aktion "Taste It – Taste Dich an regionale Lebensmittel heran". Elf Personen ernähren sich elf Wochen lang ausschließlich von regionalen Produkten. Ihre Erfahrungen teilen sie über einen Blog der Öffentlichkeit mit.

Ob der Einsatz eines Spargelvollernters für einen Betrieb sinnvoll ist, untersuchte ein Forschungsprojekt der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau. Verglichen wurde die zeitintensive Handernte mit der vollmechanischen Maschinenernte bei Bleichspargel hinsichtlich Gesamtertrag, Stangensortierung, Stangenqualität, Pflanzengesundheit und Langlebigkeit der Anlage. Ergebnis war eine Liste mit Entscheidungshilfen, die interessierten Landwirten an die Hand gegeben werden kann.

Maria Rita Zinnecker, im März 2014 zur Landrätin des Landkreises Ostallgäu gewählt, ist ein echtes Gewächs der bayerischen Landwirtschaftsverwaltung und leitete als Ministerialrätin das Referat für Ernährungsstandards und Qualitätssicherung im Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und anschließend das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren. Nun steht sie seit mehr als einem Jahr an der Spitze einer noch größeren Verwaltung. "Schule und Beratung" fragt nach, wie es ihr mit ihrer neuen Aufgabe geht.
Titelseite Schule und Beratung 4-5/2015
Ausgabe April/Mai 2015 – Themen
Das neue Mitarbeiterportal ist ein behörden- und verwaltungsübergreifender Informationspool für alle Themen des Geschäftsbereichs des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Jeder Nutzer kann auf alle eingestellten Informationen zugreifen. Damit wird die Zusammenarbeit zwischen den drei Verwaltungen und unter den Behörden wesentlich vereinfacht, Synergien und Vereinfachungen sind zu erwarten. Neue Kommunikationsinstrumente wie Wikis oder Foren erlauben zudem eine größere Interaktivität. Eine elegante und treffsichere Suchfunktion ermöglicht eine effiziente Recherche im gesamten Portal.

Die Verwirklichung von landwirtschaftlichen Bauvorhaben erfordert häufig einen langen Diskussions-, Abstimmungs- und Genehmigungsprozess. Alfons Straßer berät am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Landshut Landwirte, Kommunen und auch Bürger in Standortfragen und schildert im Interview seine Vorgehensweise.

"Kobe-Rind" und "Wagyu-Fleisch" aus Japan werden verbunden mit einer einzigartigen Fleischqualität. Für die Produkte werden weltweit unglaublich hohe Preise erzielt. Die männlichen Masttiere der F1 Generation aus der Kreuzung Wagyu Bulle mit Fleckvieh-, Braunvieh- und Schwarzbuntkühen erzielten bei dem vorliegenden Versuch ansprechende Werte in der Mast- und Schlachtleistung, konnten aber mit den reinrassigen Fleckviehbullen nicht mithalten.

Die Konstellationen, in denen Mitarbeiter der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ÄELF) als Behördenvertreter vor Gericht auftreten müssen, sind vielfältig. Nur ein geringer Anteil der Mitarbeiter der ÄELF hat Erfahrungen in diesem Bereich. Der Beitrag gibt einen Überblick über das verwaltungsgerichtliche Verfahren.
Titelseite Schule und Beratung 3/2015
Ausgabe März 2015 – Themen
Ein Jahr nach seinem Amtsantritt haben wir Georg Stark gefragt, wie es ihm mit der neuen Aufgabe geht. Er leitet seit 10. März 2014 das Referat A1 "Führung und Controlling" im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und ist damit zuständig für die 47 Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Für ihn ist das wichtigste Führungsmittel das Vorbild. Führungskräfte müssen mit Veränderungen bei sich selbst beginnen: Was sie nicht selbst zu tun bereit und in der Lage sind, können sie auch nicht von ihren Mitarbeitern verlangen.

Mit der Agrarreform 2015 sind auch die technischen Anforderungen an den Nutzer der Internetplattform iBALIS und speziell des dort integrierten Mehrfachantrag-Online deutlich gestiegen. Beim Versuch, nur mit Worten zu erklären, wie ein „ÖVF-Polygon“ zu erstellen ist, stößt man schnell an Grenzen. Hinzu kommt, dass vor allem die jüngeren Anwender nicht mehr bereit sind, sich mit langen Hilfetexten auseinanderzusetzen. Hilfen müssen heute knackig und selbsterklärend sein. Deshalb erläutern im MFA-Online 2015 erstmals Hilfe- oder Demo-Videos komplizierte technische Abläufe.

Die Verhandlungen zum umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommen der EU mit Kanada (Comprehensive Economic and Trade Agreement, CETA) wurden im Herbst 2014 offiziell beendet. Nun muss das Abkommen durch die EU, das kanadische Parlament sowie voraussichtlich von allen 28 EU-Mitgliedsstaaten ratifiziert werden. Es enthält weitreichende Handels- und Zollerleichterungen und beschäftigt sich auch mit Investitionen sowie der Vergabe öffentlicher Aufträge. CETA und besonders seine Passagen zum Investitionsschutz, die es Unternehmen ermöglichen sollen, von Staaten Schadensersatz zu fordern, stoßen in der Öffentlichkeit auf Kritik. Von vielen Seiten wird CETA als "Blaupause" für die Verhandlungen zum transatlantischen Handelsabkommen der EU mit den USA, der Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP), betrachtet.

Der Asiatische Laubholzbockkäfer befällt lebende, vitale Laubbäume und bringt diese bei starkem Befall zum Absterben. Um diesen Quarantäneschädling auszurotten, ist ein Entfernen und Vernichten der befallenen und befallsverdächtigen Laubgehölze erforderlich. Die Fällungen von Laubgehölzen in Siedlungsgebieten zum Ausrotten des Käfers sind bei den betroffenen Baumbesitzern ein sehr kritisches, emotionales Thema. Bisher gibt es dazu jedoch keine Alternativen mit ausreichendem Erfolg. Da die Ausrottung des Käfers nur gemeinsam zu schaffen ist, müssen alle Betroffenen konsequent und zielgerichtet zusammenwirken.
Titelseite SuB 1-2/2015
Ausgabe Januar/Februar 2015 – Themen
Der Ausbau der Verbundberatung in Bayern schreitet seit 2010 stetig voran. Das Angebot der Verbundpartner und die Nachfrage nach Beratungsleistungen konnte in vielen Bereichen gesteigert werden. Allerdings ist die Bereitschaft der Landwirte, für neutrale Beratung zu bezahlen, noch immer nicht im erforderlichen Umfang gegeben. Die aktuelle "Schule und Beratung" stellt die quantitative und inhaltliche Weiterentwicklung der Verbundberatung dar. Sie erläutert die Aktivitäten in der staatlichen Verwaltung zur Stärkung der Verbundberatung sowie die geplanten Entwicklungsschritte seitens der Verbundpartner.

Mit dem Vorwurf, sie seien zu unternehmerisch eingestellt und würden die Hofnachfolger in große und teure Investitionen treiben, sehen sich die Landwirtschaftsschulen und Lehrkräfte immer wieder konfrontiert. Eine Auswertung von Wirtschafterarbeiten zeigt, dass diese Frage nicht pauschal beantwortet werden kann. Die Verantwortung für eine betriebsindividuelle Ziellösung liegt auch bei den Lehrkräften.

Von vielen wird "die Hauswirtschaft" wenig wahrgenommen, mit "Kochen" und "Putzen" gleichgesetzt oder vielleicht milde belächelt als Hausfrauenarbeit, die sowieso jeder kann. Doch wie dringend jeder einzelne auf hauswirtschaftliches Wissen und Können angewiesen ist, zeigt sich manchmal erst auf den zweiten Blick oder in Notsituationen. Um diese Wahrnehmung und das Bewusstsein zu ändern finden in diesem Jahr zahlreiche Aktionen rund um den Welttag der Hauswirtschaft 2015 statt.

Mit der Studie "Lebensmittelverluste und Wegwerfraten im Freistaat Bayern", erarbeitet am Kompetenzzentrum für Ernährung, liegen nun erstmalig Ergebnisse zu Lebensmittelverlusten in Bayern vor. Die Studie liefert Hochrechnungen für die gesamte Wertschöpfungskette, angefangen vom Erzeuger über Verarbeiter und Händler bis zum Verbraucher.

Das Fachmagazin "Schule und Beratung" erscheint alle 2 Monate. Sollten Sie Interesse an einem Exemplar haben, wenden Sie sich bitte an die Redaktion.

Redaktion

Angelika Spitzer
Schriftleiterin von "Schule und Beratung"

Staatliche Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Porschestraße 5 a
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Tel.: 0871 9522-394
Fax: 0871 9522-399
E-Mail: sub@fueak.bayern.de
Internet: www.fueak.bayern.de Externer Link

Breites Themenspektrum schafft Wissenstransfer

Dank des breiten Themenspektrums vom Ernährungsprojekt bis zur Wasserrahmenrichtlinie sorgt das Fachmagazin für einen enormen Wissenstransfer zwischen Staatsministerium, Landesanstalten und Ämtern. Wissenschaftliche Auswertung und Erfahrungsberichte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort halten Theorie und Praxis im Gleichgewicht.

Länderübergreifende Reichweite

Was ursprünglich als rein hausinterne Schrift des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten angelegt war, hat inzwischen auch einen großen Leserkreis weit über die Landwirtschaftsverwaltung hinaus, unter anderem bei Kollegen in anderen Bundesländern, in Österreich, der Schweiz und Südtirol.