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Jagd

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Rechtliche Grundlagen für die Jagd
Jagdrecht in Bayern

Aus dem Bayerischen Jagdgesetz, Art. 1 Gesetzeszweck:
Die freilebende Tierwelt ist wesentlicher Bestandteil der heimischen Natur. Sie ist als Teil des natürlichen Wirkungsgefüges in ihrer Vielfalt zu bewahren.

Das Bayerische Jagdgesetz soll neben dem Bundesjagdgesetz dazu dienen, einen artenreichen und gesunden Wildbestand in einem ausgewogenen Verhältnis zu seinen natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten, die natürlichen Lebensgrundlagen des Wildes zu sichern und zu verbessern.

Beeinträchtigungen einer ordnungsgemäßen land-, forst- und fischereiwirtschaftlichen Nutzung durch das Wild sind möglichst zu vermeiden, insbesondere soll die Bejagung die natürliche Verjüngung der standortgemäßen Baumarten im Wesentlichen ohne Schutzmaßnahmen ermöglichen.

Rechtliche Grundlagen, die die Jagd in Bayern betreffen:

Hinweis: Die folgenden Links führen zu "BAYERN-RECHT Online" und öffnen in einem neuen Fenster
Hinweis: Der folgende Link führt zu "Gesetze-im-Internet.de" und öffnet in einem neuen Fenster

Formblätter für Abschussplanung (nach Wildarten) und Streckenliste

Hinweis: Verbot der Verwendung bleihaltiger Schrote

Mit der Änderung der Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Jagdgesetzes (AVBayJG) vom 01. April 2004 wurde auch ein Verbot der Verwendung bleihaltiger Schrote bei der Jagd auf Wasserfederwild an und über Gewässern mit entsprechender Bußgeldvorschrift eingeführt. Diese Regelung trat am 01. April 2007 in Kraft.

Wir bitten Sie deshalb z. B. bei der Munitionsbeschaffung zu beachten, dass seither bei der Jagd auf Wasserfederwild die Verwendung bleihaltiger Schrote an und über Gewässern nicht mehr zulässig ist.

Bejagungszwang und Pflichtmitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft

Das Bild zeigt das Gebäude des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Straßburg (Foto: Fred Schaerli, Wikipedia)

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat am 26.06.2012 geurteilt, dass der Schutz des Eigentums durch Bejagungszwang und Pflichtmitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft verletzt ist.
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