Lebensraum Wald

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Den Wald vor lauter Bäumen sehen
Bäume des Waldes

Bäume sind die höchsten, größten und ältesten Lebewesen dieser Welt. Schon immer zeigten sich die Menschen von alten, starken Bäumen in Wald und Flur beeindruckt.

Mythos Baum

Je eine kleine Tanne, Buche und Eiche in Erde werden von zwei Händen gehalten.Zoombild vorhanden

In der Mythologie spielten zahlreiche Baumarten eine Rolle (Foto: Jan Böhm).

Den alten Griechen galten Bäume und Wälder als heilig und verehrungswürdig. Sie waren Gottheiten geweiht, wie die Eiche dem Göttervater Zeus, der Ölbaum der Athene oder die Fichte dem Poseidon.
Bei den Kelten spielte die Mistel auf der Eiche eine bedeutende Rolle. Plinius: "Die Druiden halten nichts heiliger als die Mistel und den Baum, auf dem sie wächst, sofern es eine Eiche ist".
In der nordischen, altgermanischen Mythologie leitet sich die Abstammung der Menschen aus Bäumen her: Die Namen des ersten Menschenpaares waren Askr (Esche) und Embla (Ulme). Die ganze Welt wurde von der Esche Yggdrasil getragen. Der Stamm hält die Erde und die Baumkrone den Himmel. Die Wurzeln des Weltenbaumes reichen bis in die Unterwelt und werden dort von der Quelle der Weisheit und des Schicksals gespeist.

Baumkulte in unserer Zeit finden wir zum Beispiel noch im Weihnachtsbaum, im Maibaum oder im Richtbusch wieder.

Bäume und Baumarten in Bayern

Bemerkenswert sind auch die Jahrhunderte alten Bäume in Bayerns Wäldern. Sie bieten seltenen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum und bereichern als eindrucksvolle Baumriesen unsere Kulturlandschaft. Ihre Erhaltung ist deshalb von zentraler Bedeutung für den hohen ökologischen Stellenwert unserer Wälder. Derzeit gibt es in den bayerischen Staatswäldern mehr als drei Millionen Bäume, die über 200 Jahre alt sind.

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Die wichtigsten Baumarten im Überblick

Nadelbäume

Weisstanne – Zweig mit Zapfen (Foto: LWF)

Weisstanne mit Tannenzapfen

Derzeit bestimmen noch auf weit mehr als der Hälfe der Waldfläche Bayerns Nadelbäume das Waldbild.
Ursache ist der vermehrte Anbau von Nadelhölzern in früheren Jahrhunderten, in denen große Kahlflächen mit widerstandstandsfähigen Baumarten bestockt werden mussten und sich die Forstwirtschaft stark am wachsenden Holzbedarf orientierte.

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Die Fichte - Brotbaum im Wandel

Ast mit Nadeln der Gemeinen FichteZoombild vorhanden

Foto: Jan Böhm

Die Fichte ist mit 44% der Waldfläche die häufigste Baumart Bayerns. Sie wächst rasch und ist gegen Frost, Unkraut und Wildverbiß relativ unempfindlich. Aus diesen Gründen, und weil ihr Holz sehr vielfältig verwendbar ist, hat sie bei uns eine große Verbreitung weit über ihr natürliches Areal hinaus gefunden. Sie prägt heute in weiten Teilen Bayerns das Waldbild. Als wichtigster Holzlieferant der heimischen Forstwirtschaft und wegen ihrer hohen Erträge gilt sie als der "Brotbaum" der Waldbesitzer. Auf staunassen Böden wurzelt die Fichte häufig relativ flach und ist dann durch Sturmwurf gefährdet. Auch Borkenkäfer und Naßschnee können zu empfindlichen Schäden führen. Wenn die Fichte aber auf geeigneten Standorten wächst, sie mit anderen Baumarten gemischt und ihre Stabilität durch regelmäßige Pflege gesichert wird bildet, diese Baumart stabile, leistungsfähige Wälder.

Fichten besitzen einen langen, geraden Stamm mit schuppiger, in jungen Jahren rötlicher Rinde. Ausgewachsene Exemplare können etwa 5 Millionen Nadeln an ihren kegelförmigen Kronen tragen. Ihre hängenden Zapfen fallen nach der Reife als Ganzes ab. Fichten werden zwischen 30 und 45 m, im Einzelfall sogar bis zu 60 m hoch. Verwechseln kann man die Fichte leicht mit der Tanne.Auch in natürlichen Wäldern leben Fichten nicht "ewig". In der Regel werden sie 250 bis 300 Jahre alt, vereinzelt wurden sogar bis zu 600 Jahre alte Bäume gefunden.

Die Waldkiefer - Baumart für trockene Standorte

Zweig mit Nadeln der WaldkieferZoombild vorhanden

Foto: Jan Böhm

Die Kiefer - auch Föhre genannt - ist eine unserer wichtigsten Wirtschaftsbaumarten. In Bayern ist sie nach der Fichte der zweithäufigste Waldbaum, ihr Anteil an der Gesamtwaldfläche beträgt rund 19 %. Die Kiefer stellt nur geringe Nährstoffansprüche und wächst auch auf trockenen Sandböden. Sogar auf Sanddünen kommt sie von Natur aus vor.

Die Kiefer wurde deshalb in der Vergangenheit vorzugsweise verwendet, um große Kahlflächen nach Windwurf oder Insektenfraß zu bepflanzen. Von Natur aus würde die Kiefer in Bayern heute nur auf nährstoffarmen, trockenen oder nassen Extremstandorten einen Lebensraum finden. Auf den "besseren" Standorten würde sie von Buche und Fichte verdrängt werden.

Typisch für ältere heimische Waldkiefern ist der Gegensatz zwischen der tiefrissigen, plattigen Rinde im unteren und der fein abblätternden, glänzenden "Spiegelrinde" im oberen Stammbereich. Alte Kiefern haben meist eine abgerundete, schirmförmig ausgebreitete Krone. Auf guten Böden werden Kiefern bis zu 45 Meter hoch. Das Höchstalter der Kiefer liegt bei rund 600 Jahren.

Die Tanne - Mischbaumart für stabile Wälder

Weißtannenäste mit NadelnZoombild vorhanden

Foto: Jan Böhm

Trotz ihres geringen Anteils von derzeit circa 2 % an der Gesamtwaldfläche ist die Tanne eine sehr wichtige Mischbaumart in Bayerns Wäldern. Im Gegensatz zu anderen Baumarten können Tannen lange Zeit im Schatten anderer Bäume wachsen. Sie sind deshalb besonders gut geeignet zum Aufbau vielschichtiger und stabiler Mischwälder geeignet.

Auf den ersten Blick sieht die Tanne der Fichte relativ ähnlich. Die Zapfen der Tanne stehen jedoch aufrecht auf den Zweigen und zerfallen noch am Baum in einzelne Samenschuppen. Die Zapfen der Fichte hängen und fallen als ganze Zapfen ab. Tannennadeln sind flacher und weicher als die der Fichte und auf der Unterseite hell gestreift. Auffällig an der Tanne ist Ihre im Alter abgeflachte Krone. Sie wird auch als "Storchennestkrone" bezeichnet.

Tannen erreichen Höhen von 30 bis 50 m, im Einzelfall sogar über 60 m. Mit 500 bis 600 Jahren können sie ein beachtliches Alter erreichen. Auf günstigen Standorten zeigen Tannen ausgezeichnete Wuchsleistungen und liefern, ähnlich der Fichte, ein gefragtes, vielseitig verwendbares Holz.

Die Lärche - Winterkahler Nadelbaum mit begehrtem Holz

Wald aus LärchenZoombild vorhanden

Foto: Jan Böhm

Die Lärche ist von Natur aus ein typischer Gebirgsbaum. Seit dem 17. Jahrhundert wird sie aber wegen ihres geschätzten Holzes auch im Flachland häufiger als Mischbaumart angepflanzt. Ihr derzeitiger Anteil an der Waldfläche Bayerns liegt bei etwa 2 %.

Die Lärche ist der einzige heimische Nadelbaum, der im Herbst wie die Laubbäume seine Nadeln abwirft. Dabei sind ihre knallgelbe Herbstverfärbung und der saftig grüne Neuaustrieb der Nadeln im Frühjahr eine wahre Augenweide. Lärchen besitzen einen langen, geraden Stamm und werden bis zu 50 m hoch. Mit bis zu 800 Jahren können einzelne Bäume ein stolzes Alter erreichen.

Laubbäume

Rotbuche - Waldbild (Foto: L. Steinacker, LWF)

Waldbild mit starken Rotbuchen

Heute rücken die Vorteile der Laubbaumarten wieder verstärkt ins Bewusstsein.
Vor allem wegen der Risiken durch Stürme und Schädlinge, wachsender Ansprüche der Gesellschaft und der durch den Klimawandel notwendig gewordene Waldumbau.
Jeder zweite Jungbaum unter 20 Jahren ist heute ein Laubbaum. Dies zeigt, dass sich Bayerns Waldbesitzer eng am zentralen Ziel naturnaher Forstwirtschaft orientieren: Dem stabilen, artenreichen und leistungsfähigen Mischwald.

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Die Rotbuche - Mutter des Waldes

RotbuchenblätterZoombild vorhanden

Foto: Jan Böhm

Die Buche ist mit einem Anteil von etwa 12 % an der Waldfläche die häufigste Laubbaumart Bayerns. Ohne den steuernden Einfluß des Menschen auf die Wälder wäre der größte Teil Bayerns von Buchen- oder Buchen-Mischwäldern bedeckt. Deshalb und weil sie mit ihren Wurzeln und mit ihrem Laub den Boden auflockern und verbessern kann, wird sie auch als "Mutter des Waldes" bezeichnet.

Bekannt sind ihre auch für den Menschen genießbaren Früchte, die Bucheckern. Buchen haben Stämme mit glatter, grau schimmernder Rinde und bilden bei entsprechender Pflege weit ausladende Kronen aus. Auf guten Standorten werden Buchen bis zu 50 m hoch, ihr Höchstalter liegt bei etwa 300 Jahren.

Für die naturnahe Forstwirtschaft ist die Buche eine wichtige Baumart. Bei gezielter Pflege und in Mischung mit anderen Baumarten sind besonders vielfältige und vielschichtige Bestände möglich. Wertvolle Buchenstämme, wie sie zur Herstellung von Schäl- oder Messerfurnieren gebraucht werden, haben in der Regel einen Mittendurchmesser (Durchmesser in der Mitte des Stammes) von 40 cm und darüber.

Die Eiche - Symbol für Stärke, Schutz und Widerstandsfähigkeit

Wald aus EichenZoombild vorhanden

Foto: Jan Böhm

Mit der Stieleiche und der Traubeneiche kommen in Bayern zwei eng verwandte botanische Arten vor, die sich sowohl in den Baummerkmalen als auch in den Holzeigenschaften sehr ähnlich sind. Deshalb spricht man ganz allgemein von Eichen und Eichenholz. Die Eiche ist mit einem Anteil von 6 % an der Waldfläche die zweithäufigste Laubbaumart Bayerns.

Sie zählt zu den wertvollsten Holzarten unserer Wälder. Wächst die Eiche geschlossen im Waldbestand auf, bildet sie lange, astfreie und damit wertvolle Stämme. Besonders berühmt sind die Spessarteichen. Wenn diese Bäume ab einem Alter von etwa 240 Jahren als Furnierstämme geerntet werden, haben sie Höhen von bis zu 40 Metern erreicht. Gut bekannt sind die gelappten Blätter der Eiche.

Freistehende Eichen sind oft knorrige Baumgestalten mit einem dicken, kurzen Stamm und einer breit ausladenden Krone. Solche Bäume erreichen oft ein hohes Alter. Es sind über 1000jährige Eichen bekannt.

Die Vogelkirsche - nicht nur eine Augenweide

Vogelkirschen wurden bereits in der Mittel- und Jungsteinzeit genutzt. An der Südküste des Schwarzen Meeres entstanden ab dem 4. Jahrhundert v. Chr. die ersten Zuchtsorten mit größeren und süßeren Früchten. Der römische Feldherr Lucius Lucinius Lucullus brachte von dort nach seinem Feldzug gegen Mithridates 74 v. Chr. die ersten kultivierten Kirschen nach Rom. Von dort aus verbreiteten sie sich im Zuge der römischen Expansion rasch in weiten Teilen Europas. Aus dem griechischen kérasos und dem lateinischen cerasus entwickelte sich über althochdeutsch kirsa das deutsche Wort Kirsche.

Im Laufe der Zeit brachte man viele Bräuche und Orakel mit den blühenden Kirschenzweigen und den Früchten in Verbindung. Im ausgehenden Mittelalter war die Sortenzucht bereits weit fortgeschritten. Die Kenntnisse über die Anwendung einiger traditioneller Mittel der Volksheilkunde sind bis in die heutige Zeit erhalten geblieben. Dazu zählen Teemischungen aus jungen Blättern sowie die beliebten Kirschkernkissen als Wärmespender bei Verspannungen und Schmerzen in den Gelenken. Als Nahrungsmittel erfreuten und erfreuen sich die Kirschen großer Beliebtheit. Kenner schätzen hochprozentige Obstbrände aus Wildkirschen Die Japaner feiern seit etwa tausend Jahren mit dem Kirschblütenfest das Frühlingserwachen.

Der Bergahorn - Baum der Nasenzwicker

Blätter des BergahornsZoombild vorhanden

Foto: Jan Böhm

Von den in Bayern vorkommenden Ahornarten besitzen lediglich der Bergahorn und der Spitzahorn größere Bedeutung für die Forst- und Holzwirtschaft. Den Ahorn kann man recht häufig als Mischbaumart in unseren Waldbeständen finden, wo er meist einzeln oder in kleineren Gruppen wächst.
Der Bergahorn ist dabei typisch für die Bergmischwälder, während der Spitzahorn bevorzugt in den Auwäldern entlang der Flüsse vorkommt. Zusammen mit der Esche und der Sommerlinde kommen beide Ahornarten auch in Schluchtwäldern auf Felsblöcken und Schuttfeldern vor. Viele Ahornarten, auch der kleinere Feldahorn, werden bei uns häufig als Park- und Straßenbäume gepflanzt.

Besonders im Herbst, wenn die Ahornblätter intensive Gelb- und Rottöne annehmen können, fallen uns diese Bäume auf. Kinder bezeichnen die geflügelten Früchte häufig als "Nasenzwicker" (und benutzen sie auch gelegentlich so). Der Ahorn wächst in der Jugend sehr schnell und kann auf guten Standorten Höhen von über 30 m erreichen. Ein Bergahorn kann bis zu 500 Jahre alt werden. Beim Spitzahorn ist dagegen das Höchstalter schon mit etwa 150 Jahren erreicht.

Die Esche - Weltenbaum der Germanen

Wald aus EschenZoombild vorhanden

Foto: Jan Böhm

Die Esche bevorzugt feuchte und fruchtbare Böden, weshalb sie gerne in den flußbegleitenden Auwäldern und entlang von Bachläufen wächst.
Kennzeichnend sind ihre Fiederblätter, die aus 9-15 einzelnen Blättchen bestehen. Im Winter ist sie an ihren ungewöhnlich großen, matt-schwarzen Knospen gut zu erkennen.

In den Wäldern tritt die Esche als typische Mischbaumart meist einzeln oder in kleinen Gruppen auf. Die raschwüchsige Esche kann über 40 Meter hoch und bis zu 250 Jahre alt werden. Im bewirtschafteten Wald wird die Esche wegen ihres wertvollen Holzes auf geeigneten Standorten als Mischbaumart eingesetzt, wo sie dann rasch wächst und mit 80 bis 120 Jahren geerntet wird.

Die Walnuss - wärmeliebendes Edellaubholz

Manche Baumarten sind sehr eng mit unserer Zivilisationsgeschichte verbunden. Ein gutes Beispiel dafür ist die Walnuss als Charakterbaumart für eine ländlich geprägte, alte Kulturlandschaft.

Die ursprüngliche Heimat dieser Baumart ist Südosteuropa und Vorder- und Mittelasien. Sie wurde aber schon in der Jungsteinzeit wegen ihrer schmackhaften und gesunden Nüsse kultiviert und hat mit der Entwicklung von Landwirtschaft und Siedlungstätigkeit ihren Weg nach Mitteleuropa genommen. Walnussholz zählt zu den wertvollsten einheimischen Hölzern. Es schwindet wenig, verzieht sich kaum und ist besonders schön gemasert. Für hochwertige Produkte wie Möbel, gehobenen Innenausbau, Drechslerei und Instrumentenbau wird es seit jeher sehr geschätzt.

Die Schwarzpappel - Bedrohte Baumart der Flussauen

Einst war sie fester Bestandteil unserer Auwälder. Mittlerweile ist sie selten geworden - die Schwarzpappel (Populus nigra L.) -. Gerade noch 3000 Altbäume soll es in Deutschland geben. Gründe für den starken Rückgang der Art sind v.a. der Verlust ihres Lebensraumes entlang der Flüsse sowie der Anbau von wuchs- und konkurrenzstarken Pappel-Hybriden.

2006 wurde die Schwarzpappel nun vom Kuratorium Baum des Jahres zum Baum des Jahres gewählt. Mit dieser Wahl soll nicht nur auf die Baumart selbst, sondern auch auf den in Mitteleuropa am meisten gefährdeten Waldstandort - die Weichholzaue - aufmerksam gemacht werden.

Die Rosskastanie - Schattenspender im Biergarten

Wer kennt sie nicht, unsere Kastanien? Mit ihrer ornamentalen Blütenpracht im Mai ein Baum mit hohem Schmuckwert, der aus unseren Städten und Parks nicht mehr wegzudenken ist. Mit dem reichen Segen der mahagonibraunen Samen - den Kastanien - verbinden sich bei vielen Kindheitserinnerungen.
Trotz ihrer weiten Verbreitung ist die Rosskastanie jedoch kein ursprünglich einheimischer Baum Mitteleuropas.

Die Schwarzerle - Baum an Ufern von Flüssen und Bächen

Keine einheimische Baumart ist besser in der Lage, auf nassen Standorten zu wachsen als die Schwarzerle (Alnus glutinosa). Sie ist vor allem entlang von Flüssen und an Ufern von Bächen und Seen verbreitet und bildet Reinbestände in Bruchwäldern auf torfigen, durch hoch anstehendes Grundwasser dauernd nassen Böden.Intakte Erlenbrüche sind in Folge Entwässerung selten geworden und gelten als die am stärksten gefährdete Waldgesellschaft Mitteleuropas.