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RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF
Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).
Wald fit für die Zukunft
Beratung für den Waldbesitzer
Haben Sie als Waldbesitzer Fragen zu Waldpflege, Baumartenwahl oder Waldgesetz? Dann können Sie sich von einem staatlichen Forstbeamten kostenfrei beraten lassen.
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Ein Waldbesitzer lässt sich vom zuständigen Revierleiter beraten (Foto: G. Brehm, AELF FFB)
Nachhaltig bewirtschaftete, stabile und gesunde Wälder, die "fit für die Zukunft" sind, erfüllen eine Vielzahl von Funktionen und dienen so dem Wohl der Allgemeinheit.
Die Unterstützung der Waldbesitzer ist eine der zentralen Aufgaben der Bayerischen Forstverwaltung. Mit der Beratung, der finanziellen Förderung sowie der Aus- und Fortbildung stehen die Försterinnen und Förster den Waldbesitzern und ihren Selbsthilfeorganisationen bei der naturnahen und nachhaltigen Bewirtschaftung ihres Eigentums zur Seite. So sorgen Forstverwaltung und Waldbesitzer gemeinsam dafür, dass wir auch in Zukunft stabile, gesunde, klimatolerante und leistungsfähige Wälder in Bayern haben.
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Beratungsgespräch (Foto: Bilddatenbank LWF)
Die gemeinwohlorientierte Beratung der privaten und kommunalen Waldbesitzer hat sich seit über 100 Jahren bewährt. Sie befähigt und motiviert die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, verantwortungsvoll mit ihrem Waldeigentum umzugehen und trägt so wesentlich zu einer sachgemäßen, nachhaltigen und sicheren Bewirtschaftung unserer Wälder bei. Die staatliche Beratung richtet sich an den Zielen des Waldgesetzes für Bayern aus und berücksichtigt das Nachhaltigkeitsprinzip im umfassenden Sinn. Die Präsenz der Förster vor Ort und die kostenfreie Beratung für alle Waldbesitzer verhindert unerwünschte Entwicklungen im Wald, so dass forstaufsichtliches Eingreifen kaum erforderlich ist.
Der Freistaat unterstützt die bayerischen Waldbesitzer auch finanziell, da sie viele Leistungen zum Wohl der Allgemeinheit erbringen, beispielsweise beim Aufbau zukunftsfähiger Wälder für die Erholung oder im Bereich des Natur- und Umweltschutzes.
Auch die örtlichen Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse bieten ihren Mitgliedern Beratung an. Hier steht die betriebsbezogene Beratung im Mittelpunkt.
Forstbetriebsgemeinschaften und Waldbesitzervereinigungen
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Schulungen zur sicheren Holzernte werden von der Forstverwaltung in Zusammenarbeit mit den Unfallversicherern durchgeführt. (Foto: G. Brehm, AELF FFB)
Um die komplexen Ansprüche an den Wald zusammenzuführen und ihn pfleglich zu nutzen, sind speziell ausgebildete Fachleute sowie gut informierte Waldbesitzer unverzichtbar. Forstliches Wissen stärkt die Entscheidungs- und Handlungskompetenz der Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer und ist elementar für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Waldeigentum.
- Mit den Schulungen der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten werden arbeitspraktische Fortbildungen für Waldbesitzer direkt vor Ort angeboten. Diese Kurse vermitteln die notwendigen Grundkenntnisse, um den eigenen Wald zu pflegen und zu einem stabilen Mischwald zu entwickeln. So können sich die Waldbesitzer im Rahmen des Kursangebotes von der sicheren Waldarbeit über die Pflanzung bis zum Waldschutz fit machen für eine nachhaltige, naturnahe Waldbewirtschaftung.
- Bei der sicheren Waldarbeit spielt die Kenntnis grundlegender Sicherheitsbestimmungen eine Schlüsselrolle. Deshalb werden von den Ämtern in Zusammenarbeit mit den Sozialversicherungsträgern Schulungen zur Unfallverhütung angeboten. Die Kurse stehen auch für Feuerwehrleute offen, die im Katastrophenfall und bei Notfällen die Motorsäge einsetzen müssen. Seit 2006 wurden in Bayern mehr als 120.000 Waldbesitzer zur sicheren Waldarbeit geschult. Diese Kurse tragen, auch wegen des steigenden Interesses kleiner Waldbesitzer am Energieträger Holz, in erheblichem Maße dazu bei, die Waldarbeit sicherer zu machen und die fachliche Qualifikation der Waldbesitzer zu steigern.
- Bildungsprogramm Wald
Das Bildungsprogramm Wald (BiWa) ist eine Seminarreihe für alle Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, die ihr forstliches Wissen verbessern oder auffrischen möchten.
Das Beratungsangebot der Forstverwaltung stellt für die rund 700.000 bayerischen Waldbesitzer eine wichtige Grundlage dar, auf die sie mit den zahlreichen Lehrgängen aus dem Angebot der Bayerischen Waldbauernschule in Kelheim aufbauen können.
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Waldtag Oberbayern in Fürstenfeldbruck (Foto: G. Brehm, AELF Fürstenfeldbruck)
Ein umfangsreiches Informationsangebot wird Waldbesitzern bei den Regionalen Waldbesitzertagen vor Ort angeboten. Die Bayerische Forstverwaltung veranstaltet zusammen mit der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung und dem Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan seit 2008 jedes Jahr Regionale Waldbesitzertage in verschiedenen Regierungsbezirken an wechselnden Veranstaltungsorten.
Waldbesitzer werden hierzu persönlich eingeladen und können in interessanten Fachvorträgen, Ausstellungen und Vorführungen rund um den Wald ihr Wissen erweitern oder auffrischen. Die Selbsthilfeeinrichtungen, Beratungsorganisationen und Forstunternehmen präsentieren ihr Dienstleistungsangebot. Ziel der Veranstaltungen ist, die Waldbesitzer über Bewirtschaftungsmethoden zu informieren und zur aktiven Pflege und Bewirtschaftung ihres Waldes anzuregen.
Auch die Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse der Waldbesitzer wie Waldbauernvereinigungen oder Forstbetriebsgemeinschaften sowie die forstwirtschaftlichen Vereinigungen als Dachorganisationen der Selbsthilfeeinrichtungen werden von staatlichen Forstbeamten beratend unterstützt.
Ansprechpartner sind hier die forstlichen Berater für die Zusammenschlüsse an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vor Ort.
