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RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF
Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).
Gefahren für den Wald
Waldschutz
Nicht der einzelne Baum oder der einzelne Schadfaktor steht im Mittelpunkt eines modernen Waldschutzes, sondern die umfassende ganzheitliche Betrachtung des Waldbestandes. Ein heutiger Waldschutz versucht in enger Zusammenarbeit mit dem Waldbau, die Ursachen für Schäden zu verstehen und vorbeugend zu verhindern.
Borkenkäfermonitoring am AELF Fürstenfeldbruck (Foto: Brehm, LWF)
Gerade deswegen ist der Waldschutz aufgerufen, in Zeiten von Klimawandel und Globalisierung sich hier frühzeitig mit drohenden Problemen zu beschäftigen. Das vorrangige Ziel des Waldschutzes ist es, den Wald als Lebens- und Wirtschaftsraum zu erhalten.
Und die Zeichen im Wald stehen nicht erst seit Kyrill auf Sturm. Die prognostizierte Klimaerwärmung wird vermutlich die Abwehrkraft mancher Baumarten und Waldbestände schwächen und gleichzeitig auch wärmeliebende Insekten, sowohl einheimische wie auch derzeit in Südeuropa heimische Arten, begünstigen. ![]()
Aktuelles

Der Zustand der bayerischen Wälder hat sich heuer weiter verbessert. Wie Forstminister Brunner mitteilte, haben sie sich laut den Ergebnissen der diesjährigen Kronenzustandserhebung von den Schäden des extrem trockenen Sommers 2003 mittlerweile komplett erholt.
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Schwerpunkte

Der Waldzustand wird europaweit in verschiedenen Intensitätsstufen überwacht. Die bayerischen Daten sowie die Daten der anderen deutschen Länder gehen in den Bericht des Bundes und in den Europäischen Waldzustandsbericht ein.
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Borkenkäfer gehören zur natürlichen Artenausstattung unserer Nadelwälder. Nach Sturm- oder Schneebruchschäden sehen Waldschutz-Experten aber grundsätzlich die Gefahr, dass sich eine Borkenkäferkalamität entwickelt.
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Ganzjährig ausreichend Niederschläge und überwiegend relativ dichte, von Laubbäumen geprägte Wälder lassen nur sporadisch Waldbrände durch Blitzeinschlag entstehen.
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"Kyrill", "Emma" und "Lothar" - die Schäden sind kaum weggeräumt, da fegt schon das nächste kräftige Sturmtief über Bayern. Der Waldschutz geschieht hier durch Entfernung von bruttauglichem Material
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Eschentriebsterben, Rosskastanien-Miniermotte, Eichenprozessionsspinner, Traubenkirschengespinstmotte, Asiatischer Laubholzbock, Fichtenblattwespe, Mäuse, Phytophthora-Wurzelhalsfäule
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Aus anderen Rubriken
Wald und Klimawandel
Die Forstwirtschaft steht in den nächsten Jahrzehnten vor großen Herausforderungen. Eine der wichtigsten davon ist der Klimawandel. Nach dem einhelligen Schluss der Experten wird sich der Klimawandel vor allem auf den Wald gravierend auswirken. Mehr
Biologische Vielfalt im Wald
Der Wald in Bayern bietet Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Sie sind an das Zusammenleben mit Bäumen angepasst. Einige gedeihen nur im Schatten der Bäume, andere brauchen Baumhöhlen als Verstecke, wieder andere benötigen Eicheln, Bucheckern oder Fichtensamen als Nahrung. Mehr


