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Internationales Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe

Logo Internationales Jahr der bäuerlichen Landwirtschaft
Die Vereinten Nationen hatten 2014 zum "Internationalen Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe" ausgerufen. Damit sollte die Bedeutung der bäuerlichen Landwirtschaft für die Sicherung der Welternährung, den Schutz der natürlichen Ressourcen, den Erhalt der Biodiversität und die Entwicklung des ländlichen Raums stärker in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden.

Mit einem "Blickwechsel" wollten wir im UN-Jahr auf die vielfältigen Leistungen unserer bäuerlichen Familienbetriebe aufmerksam machen. Damit manches erst bewusst wertgeschätzt werden kann – zu unser aller Vorteil.

Bäuerliche Familienbetriebe - das Herz der bayerischen Landwirtschaft

"Unser agrarpolitisches Leitbild sind bäuerliche Familienbetriebe, die gesunde Lebensmittel produzieren, ressourcenschonend wirtschaften, die Tiere artgerecht halten, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten und durch ihre vielfältigen unternehmerischen Tätigkeiten einen lebens- und entwicklungsfähigen ländlichen Raum ermöglichen", betonte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner.

Das UN-Themenjahr bestätigte das agrarpolitische Leitbild Bayerns und den eigenständigen Bayerischen Weg in der Agrarpolitik, der ganz gezielt auf die bäuerlichen Familienbetriebe setzt. Sie sind das wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Rückgrat des ländlichen Raums und damit unverkennbares Markenzeichen Bayerns.

Blickwechsel ... auf den Wald als Ressource hoher Werte.
Bayerische Land- und Forstwirtschaft

Der Bayerische Weg in der Agrarpolitik

Der Bayerische Weg in der Agrarpolitik setzt auf die Selbstbestimmtheit der Bäuerinnen und Bauern und auf die unternehmerische Vielfalt in der Landwirtschaft. Alle landwirtschaftlichen Betriebe sollen unabhängig von ihrer Bewirtschaftungsform, Produktionsausrichtung und Anzahl der Hektar eine wirtschaftliche Perspektive haben. Das heißt, die Qualifikation und das unternehmerische Geschick des Betriebsleiters bzw. der Betriebsleiterfamilie sind entscheidend. Der Bayerische Weg berücksichtigt agrarökonomische, ökologische und agrarsoziale Ziele.

Der bäuerliche Familienbetrieb ist ein Zukunftsmodell

Bäuerliche Familienbetriebe erwirtschaften ihr Einkommen nicht nur in der Landwirtschaft, sondern z. B. auch mit Direktvermarktung, Agro-Tourismus, Energieproduktion oder anderen Dienstleistungen. Als kreative und erfolgreiche landwirtschaftliche Unternehmerfamilien tragen sie maßgeblich zu einem vitalen ländlichen Raum in Bayern bei. Der Begriff "bäuerlich" ist dabei Ausdruck einer generationsübergreifenden Verantwortung für den wirtschaftlichen Erfolg des Betriebs, die Umwelt, die Tiere und die Mitmenschen.

Dialog zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft

Für die Bürgerinnen und Bürger gibt es immer weniger Berührungspunkte mit der Landwirtschaft. Daher müssen Landwirtschaft und Agrarpolitik in gesamtgesellschaftliche und gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge gestellt und erklärt werden. Im Dialog geht es vor allem darum, sich zu verständigen, unrealistische Vorstellungen zu korrigieren, mögliche Kompromisse auszuloten und gemeinsame, umsetzbare Lösungsansätze zu finden.

Veranstaltungen

Mit zahlreichen Veranstaltungen in München und bayernweit an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wollte die bayerische Landwirtschaftsverwaltung den Menschen bewusst machen, dass hinter vielen heute oft als selbstverständlich wahrgenommenen Leistungen für unsere Umwelt, Wirtschaft und Kulturlandschaft bäuerliche Familien mit ihrer tagtäglichen Arbeit, ihrem Engagement und ihrer festen Verwurzelung in ihren Heimatregionen stehen.

München, 5. Juni 2014

Kongress zum UN-Jahr der bäuerlichen Famlienbetriebe

Beim Fachkongress zum Internationalen Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe am 5. Juni in München wurden die umfassenden Leistungen der Betriebe für Wirtschaft und Gesellschaft aufgezeigt. Staatsminister Helmut Brunner, UN-Sonderbotschafter Gerd Sonnleitner, Prof. Dr. Ernst Berg, Katrin Ranninger und Martin Umhau beleuchteten unterschiedliche Facetten der bäuerlichen Familienbetriebe.

Rund 150 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich über die Herausforderungen und die Leistungen der Betriebe zu informieren und in der Podiumsdiskussion sowie den moderierten Diskussionsrunden über die Erwartungen der Bürger/-innen an die Betriebe und die Ansprüche der Betriebe an die Gesellschaft zu sprechen.