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März 2017 - Ferkelerzeugerbetrieb Braun

Der Kalender "Der Bayerische Weg in der Praxis" zeigt landwirtschaftliche Betriebe mit verschiedenen Unternehmensschwerpunkten, Bewirtschaftungsformen, Produktionsausrichtungen und Einkommenskombinationen. Diese Betriebe hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner besichtigt, um sich vor Ort ein Bild zu machen, wie seine aktive Politik in ganz Bayern in der Praxis erfolgreich umgesetzt wird. Die Betriebe können auch Vorbild und Anreiz für andere Landwirte sein. Denn ohne Land- und Forstwirtschaft wird es auch in Zukunft keinen starken ländlichen Raum geben.

Kleine Ferkel im Stall.

Dem Verbraucher sind Tierwohl und Tierschutz wichtig und er will wissen, wie seine Nahrungsmittel erzeugt werden. Die Erfüllung höherer Tierwohlstandards ist jedoch mit höheren Kosten verbunden. Welche Lösungen gibt es also, die das Wohlbefinden der Tiere verbessern und gleichzeitig unseren Landwirten eine wirtschaftliche Grundlage bieten?

In einer wirtschaftlich schwierigen Zeit hat der Ferkelerzeugerbetrieb Braun den so genannten Ferkelschutzkorb durch Bewegungsbuchten in seinem Stall ersetzt. Diese verschaffen den saugenden Sauen mehr Bewegungsfreiheit, da sie sich in der Abferkelbucht frei bewegen können und nicht mehr länger im Ferkelschutzkorb fixiert sind. Gleichzeitig schützen sie die Ferkel vor dem Erdrücken durch die eigene Mutter. Der Familienbetrieb erprobt diese Bewegungsbuchten in seinem Betrieb und beteiligt sich an der Weiterentwicklung dieses innovativen Aufstallungssystems. Er macht damit auch deutlich, dass ihm das Tierwohl und die stetige Weiterentwicklung der Haltungssysteme ein wichtiges Anliegen sind. Für dieses Engagement wurde er im Jahr 2015 mit dem Bayerischen Nutztierwohlpreis ausgezeichnet.

Beim Thema Tierschutz ist es wichtig, mit Augenmaß vorzugehen und auf Regelungen zu setzen, die wissenschaftlich begründet und in der Praxis mit vertretbarem Aufwand umsetzbar sind. Überzogene Forderungen helfen niemandem weiter. Die Bildungs- und Beratungsangebote sowie die Förderprogramme der Bayerischen Landwirtschaftsverwaltung unterstützen die Betriebe bei ihren Investitionen in mehr Tierwohl. Initiativen wie "Geprüfte Qualität – Bayern" oder die "Initiative Tierwohl" ermöglichen den Landwirten zusätzliche Wertschöpfung. Wenn es um neue Haltungsformen geht, sind aber auch die Verbraucher gefragt. Mehr Tierwohl und mehr Komfort kostet mehr und muss an der Ladentheke bezahlt werden. Dafür kann man dann mit gutem Gewissen hochwertigste Qualität genießen: Qualität aus Bayern.

Der Bayerische Weg in der Praxis